E-D-E-Entwicklung in EU

Kommentare zu den Ereignissen der neueren Zeit

2009: Gründung von E-D-E und Unterstützungsunterschriftensammlung

Wir brauchen eine EU-Politik, durch deren Wirken die Europäer auf Augenhöhe miteinander kommunizieren können. Ohne so eine bewährte neutrale Sprache wie Esperanto würde eine europäische Identität ein Traum bleiben. Im Jahr 2003 entstand in Frankreich eine neue europäische Bewegung und im Juli 2008 wurde die politische Vereinigung
EUROPA-DEMOKRATIE-ESPERANTO (EDE) für Deutschland in Wiesbaden gegründet.
Damit EUROPA-DEMOKRATIE-ESPERANTO an der Europawahl 2009 teilnehmen konnte, mußten
4000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden. Interviews mit Unterschriftensammlern:

Interview mit Alois Eder (Teil 1)
Interview mit Alois Eder (Teil 2)
Interview mit Evelin Geist
Interview mit Werner Pfennig

aufrufunterstützung
Plakate in Dresden

Erste EDE-Konferenz in Straßburg

aufruf
Als wahrscheinlich erste Partei, die sich zunächst auf internationaler und erst dann auf nationaler Ebene organisierte, hielt Europa - Demokratie - Esperanto (EDE) vom 27.02.-01.03. ihre erste Konferenz in Straßburg ab. Ziel sind letzte Vorbereitungen für die Europawahl 2009. Während es in Frankreich schon praktisch sicher ist, dass EDE an der Europawahl teilnehmen kann, sammelt der deutsche Verband derzeit noch Unterstützungsunterschriften. Spitzenkandidat der Liste in Deutschland ist der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften des Jahres 1994, Prof. Dr. Reinhard Selten. link Originalbeitrag Pressekontakt: Manuel Cebulla, Tel. 020178 45 36, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bei der Europawahl 2009 kandidierten für EDE:

  1. Prof. Dr. Reinhard Selten, Volkswirt und Mathematiker, Königswinter 
  2. Manuel Cebulla, Jurist, Essen
  3. Dr. Ulrich Matthias, Mathematiker, Wiesbaden
  4. Dr. Eugen Macko, Philosoph, Diplom-Ingenieur und Yogalehrer, München
  5. Marianne Buchholz-Maurer, Informatikerin; Darmstadt/Euskirchen
  6. Alfred Schubert, Journalist, Weilheim
  7. Nan Matthias-Wang, Gästeführerin, Wiesbaden
  8. Steffen Eitner, Elektronikfacharbeiter und Mediengestalter, Dresden
  9. Konrad Gramelspacher, Volkswirt und Radioredakteur, Staufen-Grunern
  10. Hervey Taunton; Rentner, Wiesbaden

Übergabe der EDE-Unterstützungsunterschriften


Damit link EUROPA-DEMOKRATIE-ESPERANTO an der Europawahl 2009 teilnehmen kann, wurden schon vor dem Endtermin 5268 bestätigte Unterstützungsunterschriften an den Bundeswahlleiter in Wiesbaden übergeben. Die Gesamtzahl der gesammelten Unterschriften beträgt 5993! Bei allen Unterschreibern und Helfern der Sammlung aus Ost, West, Nord, Süd möchte auch ich mich bedanken!
Gesamtdeutsch ist der Raum Sachsen und Dresden offenbar gut vertreten. Interessant ist die Erfahrung, daß es Menschen kaum anzusehen ist, wie sie zu Esperanto oder Europa-Demokratie-Esperanto stehen. So mancher scheinbar progressive weltoffene Bürger erweist sich verschlossener als vermutet. Andere Leute sind dagegen recht freundliche Unterstützer. Nur ein Nachfragen kann das klären. Das Ergebnis ist sehr erfreulich. Die Gesellschaft wird nun einen Teil von sich besser wahrnehmen können. Medien werden mehr berichten.

E-D-E in den Medien

Artikel 5 Grundgesetz (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Soweit der Anspruch.
Die Massenmedien greifen das Thema Europa-Demokratie-Esperanto so gut wie nicht auf. Das Filtersystem der Gesellschaft funktioniert. Unangenehme Nachrichten, bei denen man sich auf etwas wenig Bekanntes einlassen soll, werden verdrängt und durch Gewohnheitsmeldungen aller Art ersetzt. Neben einer Meinungsvielfalt braucht unsere Gesellschaft eine gerechtere Informationspolitik. Dann würden sich mehr potentielle Unterstützer für E-D-E real finden.
Recht abenteuerliche Vermutungen zu den Ideen von E-D-E erschienen bei Cicero (Magazin für politische Kultur). Leider reicht die politische Kultur nicht für einen Dialog. Die ersten Informationen erscheinen in lokalen Druckerzeignissen. Ein eigener Beitrag zur Geschichte von Esperanto im Raum Dresden und Esperanto-Gegenwart (Unterschriftensammlung) konnte in der Dresdner Lokalzeitschrift für den Nordwesten der Stadt "DIE NORDWEST-RUNDSCHAU" veröffentlicht werden. In Wiesbaden wird schon recht gut aufgeklärt.
Wiesbadener Wochenblatt Seite 4 von 12, Seite 5! (12.03.2009)
Bericht zu EDE im Wiesbadener Tagblatt (15.03.2009)
Bericht zu EDE im Wiesbadener Kurier (16.03.2009)
Insgesamt haben sich die Massenmedien der BRD nicht mit Ruhm bekleckert. Selbst die bloße Benennung von Europa-Demokratie-Esperanto wurde in einer wichtigen Aufbauphase von den "Großen Schweigern" vermieden. Aber das wird nicht so bleiben.
Ansonsten berichten Esperanto-Medien. So wird zum Beispiel beim NB-Radiotreff eine regelmäße Esperanto-Themensendung verbreitet. Die Esperanto-Welle stellt mit einer Verzögerung ihre Sendungen ins Netz. In den informativen Sendungen wird zum Beispiel auch E-D-E thematisiert.
Sendung vom 06.11.2008 min 27:00 bis 28:30
Sendung vom 04.12.2008 min 48:08 bis 53:57

Sendung vom 17.12.2008 E-D-E Themensendung
Sendung vom 08.01.2009 min 55:33 bis 58:36

Sendung vom 21.01.2009 E-D-E Themensendung

Sendung vom 05.02.2009 min 04:00 bis 05:43 und 11:20 bis 17:20

Sendung vom 05.03.2009 min 37:20 bis 49:10

Sendung vom 02.04.2009 min 19:00 bis 24:45

Sendung vom 15.04.2009 min 54:45 bis 58:00

Sendung vom 07.05.2009 min 40:00 bis 46:00

Bekanntgabe der Wahlvorschläge freie-radios.net

Vom Bundeswahlleiter wurde am 01.04.2009 bekannt gegeben, welche politischen Vereinigungen ihre Wahlvorschläge eingereicht haben. Auf Platz 22 steht Europa-Demokratie-Esperanto. Nach einer ersten Sichtung ist das eine von nur zwei Europa-Themen-Vereinigungen, also gute Voraussetzungen für eine Europawahl. Unter den beiden (wenn nicht sogar allen Bewerbern) schlägt nur EDE eine auf gleichberechtigte Kommunikation und Identität orientierte praktikable Politik vor.
Die Medien berichten untereinander wortlautnah. Die Zahl der angegebenen Bewerber schwankt zwischen 38 und 40, der Platz von EDE zwischen 22 und 23. Etwa 20 Internetinformationsdienste verbreiteten zudem folgenden Satz zu EDE: "Zur Europawahl 2004 wurde sie nicht zugelassen." Klingt komisch? Was könnte der Leser denn vermuten? Etwa Bedenken des Bundeswahlleiters? Oder ist EDE so demokratisch, daß es die EU-Politiker nicht ertragen würden? Spaß beiseite.
Die Sache ist ganz einfach. Vor der letzten Europawahl gründeten Esperanto-Freunde die neue Initiative EDE in Frankreich. Etwas später (aber zeitlich zu eng) zogen die Esperanto-Freunde in Deutschland nach, schafften dannn leider nicht die erforderliche Unterschriftenzahl und EDE konnte daher damals nicht zugelassen werden. (01.-03.04.09 SE)

Zulassung zur Europawahl

Am 10.04.2009 hat der Bundeswahlausschuss in öffentlicher Sitzung 31 Parteien und sonstige politische Vereinigungen zur Europawahl am 7. Juni 2009 zugelassen. Dazu gehört Europa-Demokratie-Esperanto.

EDE-Medien-Werbung zur Europawahl am Wahl-Sonntag (07.06.2009) - Liste (24)
ESPERANTOMAGAZIN bei Radio Dreyeckland (13. April 2009) - Manuel Cebulla

EDE-TV-Werbespots zur Europawahl in Deutschland und Frankreich.
Sammlung von TV-Beiträgen aus Frankreich (EDEfranceeurope2009)

EDE-Werbung zur Europawahl in Fernsehen und Radio (Gesamtübersicht)

 

11.05.09

(Mo)

14:27

Deutschlandfunk

(Funkhaus Köln)

 

13.05.09

(Mi)

10:27

Jump

(mdr)

 

13.05.09

(Mi)

17:54

ARD

(1.TV-Progr.)

 

15.05.09

(Fr)

13:05

WDR 4

 

 

20.05.09

(Mi)

19:20

ZDF

(2.TV-Progr.)

 

25.05.09

(Mo)

13:26

Jump

(mdr)

 

27.05.09

(Mi)

14:46

Bayern 3

 

 

27.05.09

(Mi)

22:58

ARD

(1.TV-Progr.)

 

28.05.09

(Do)

vor 12:00 ? vor 16:00 ?

NRW Info

 

 

29.05.09

(Fr)

11:57

Deutschlandradio Kultur

(Funkhaus Berlin)

 

02.06.09

(Di)

08:57

Bayern 1

 

 

03.06.09

(Mi)

15:05

WDR 2

 

 

04.06.09

(Do)

17:10

ZDF

(2.TV-Progr.)

 

05.06.09

(Fr)

vor 12:00 ? vor 16:00 ?

NRW Info

 

 

EDE-Europawahl-Plakatwerbung

Das gesamtdeutsche E-D-E-Plakat zeigt als Symbol deutsch-französischer Aussöhnung und europäischer Einigung die zwischen Straßburg und Kehl im Süden gelegene Europabrücke, auch im Wahlwerbefilm zu sehen. Ein Lokal-Plakat zeigt drei Sterne entsprechend den Worten Europa-Demokratie-Esperanto und benennt den Listenplatz 24. Auf dem anderen Blatt ist im qr-Code die Internetadresse enthalten, sowie die Dresdner Esperanto-Adresse. Diese kleinen temporären EDE-Plakatchen erschienen bereits seit einigen Wochen in Dresden. Die Großen sind nun seit Ende Mai ebenfalls im Stadtbild präsent.

EDE-Teilnahme an Radiogespräch 18.05.09 (Mo) 20:30-21:30

Vor den Wahlen stellen sich Vertreter verschiedener politischer Initiativen auf der klassischen analogen Ultrakurzwelle und im digitalen Audiostrom des Netzes vor. Dafür sorgt coloradio.org :-(. Europa-Demokratie-Esperanto und die enge Beziehung zur Europawahl war ein Thema.

EDE-Meldungen wenige Tage vor der Wahl (03.06.2009)
Das Verhalten der großen Medien
Ungleichbehandlung von Europa - Demokratie - Esperanto (EDE) auf den Stimmzetteln

Das Verhalten der großen Medien bei der Darstellung der Ernsthaftigkeit von Europa-Demokratie-Esperanto scheint nicht besonders nobel.
Im Radio wurde über den Sinn einer Sprache in Europa und über die Identität gesprochen. Eine Lösung wurde zwar nicht genannt, nur daß sich Esperanto als untauglich erwiesen hätte.
Aber wir lassen uns "nicht davon abbringen, für unsere Ideen zu kämpfen und seien sie noch so ...tja, schwer verständlich" und nutzen die "internationale Kunstsprache Esperanto". Ansonsten bleibt unser Programm eben NICHT vage, auch wenn das in einer Fernsehsendung beschworen wird. Auch bei anderen Bewerbern "ein eher schmales Parteiprogramm...".
Diese Meinungsmacher sollten sich zuerst ernsthaft mit unseren Zielen beschäftigen.
Ist es Zufall, daß eine Woche vor der Europawahl solche Stimmen ins Radio und Fernsehen kommen? Was können wir tun?
Hier eine Meldung zum auf der Zunge zergehen lassen.
Auf den Stimmzetteln erscheinen die Titel der Kandidaten. Ein Mitarbeiter des Bundeswahlleiters drängte auf die Streichung des Titels "Prof.". Der einzige deutsche Nobelpreisträger für Wirtschaft, Prof. Dr. Reinhard Selten erscheint also ohne "Prof.". Da aber andere Kandidaten ihre Titel behalten durften, handelt es sich um eine "eklatante Ungleichbehandlung". Manuel Cebulla: "Ein öffentliches Eingeständnis des Fehlers, verbunden mit einer Entschuldigung des Bundeswahlleiters in Presse und Rundfunk wäre also das Allermindeste."
Pressemitteilung der politischen Vereinigung EDE :-(
Nachricht bei express.de :-(

Sachsen und der Osten besonders EDE-wahlfreudig

Allen Helfern aus der Region möchte ich nochmal danken! Ob bei der nötigen Unterschriftensammlung, beim Material erstellen, beim Anbringen der Wahlplakate.
Aber bedanken möchte ich mich besonders bei den Wählern, die den Blick frei hatten und sich für EDE entschieden. Danke für das Vertrauen in uns und mich!
Die Teilnahme von Europa-Demokratie-Esperanto ist für Frankreich nicht mehr neu. Diesmal ist EDE auch hier auf der Liste und zur nächsten Europawahl sicher in weiteren europäischen Ländern. Ergebnisse bei bundeswahlleiter.de.
BRD-weit entschlossen sich 11859 Bürger (0,05%), Europa-Demokratie-Esperanto zu wählen. Jeder 3856. Einwohner in Sachsen gab seine Stimme EDE, damit ist das Land an dritter Stelle nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Für Dresden konnte 0,13% erzielt werden, an der Spitze ist Trachau Süd mit 1,09%! Im Osten exisitert also doch noch ein Pro-Europa-Potential. Der Trend geht in die richtige Richtung. Das zeigt Frankreich (29263 Stimmen) mit regional bis zu 1,53%. Zusammen sind das 41122 Bürger. Je mehr die Europäer sich auch als Europäer fühlen, umso höher werden künftig unsere Wahlergebnisse ausfallen. EDE ist Indikator für ein Europaverständnis.

Radio Dreyeckland (08. Juni 2009) Manuel Cebulla (EDE) Manfred Westermayer (AVE) Europawahlauswertung (gekürzte Fassung)
 

Die erste Wahl - Eine Nachschau

Anfang Mai 2009 wurde es ernst. Die gesammelten Unterschriften vom Bundeswahlleiter bestätigt, ging es nun um die Werbung. Das bedeutet, sich möglichst an vielen Orten zu zeigen. Um die Plakate anzubringen, sind Unterlagen (Hartfaserplatten), Leim, Kabelbinder nötig, dazu Leute, die diese Arbeit tun und die Schilder in den öffentlichen Raum bringen. Um Pirna brauchte ich mich nicht zu kümmern, da dort eigene Aktivitäten bestehen. Dagegen ist Dresden (und seine Umgebung) mein Aufgabenbereich.
Zur Öffentlichkeitsarbeit gehört die Information der Medien. Wichtig ist die Suche nach "Auftrittsmöglichkeiten", was sich als schwierig herausstellte, denn irgendwie wurde die Europawahl in der Gesellschaft nicht ernstgenommen, was sich später klar im Ergebnis der Wahl zeigte.
In der Zeit vor der Europawahl gehörte zu den erfreulichen Dingen die Eröffnung einer mobilen Ausstellung zur Wendezeit (Unser Aufbruch). Am 07. Mai konnte ich den Ausstellungsbus erklimmen und freute mich über mein Wendeschild mit der Forderung der Wiedergründung Sachsens. Nicht erst in Bezug auf EDE konnte ich bestimmte Entwicklungen benennen.
Die einsetzende Parteienwerbung in Fernsehen und Radio konnte nun endlich Mediennutzer erreichen, von denen Einige sicher zumindest verblüfft waren, als EDE selbstredend auftrat.
Innerhalb des Architektursommers_DD 2009 wurde im Andreas-Schubert-Bau der TU Dresden die 2. Pecha Kucha Nacht abgehalten. Menschen mit Ideen und Projekten haben dort die Möglichkeit, ihre Arbeiten vorzustellen. Spannend ist der Ablauf eines Vortrages. Für 20 projizierte Bilder stehen je 20 Sekunden zur Verfügung. In dieser begrenzten Zeit sind die richtigen Worte zu finden. Neben eigenen Darstellungen von Ziffern, Buchstaben, Uhren, dem kommunalen Großwärmespeicher, kafejo.de usw. hatte natürlich auch EDE ein Bild bekommen. Der kleine Vortrag mit der großen Themenauswahl wurde gut angenommen. (27. Mai 2009)
Die Medien schrieb ich natürlich an und natürlich haben sie ihren eigenen Blick, also den vermuteten Volks-Blick. So berichteten teilweise Tages- und Wochenzeitungen oder das Radio war aktiv. Esperanto existiert in den Medien schon sehr lange. Aber von Zeit zu Zeit sind Medien auch vergeßlich. Wenn in der letzten Zeit überhaupt berichtet wurde, konnten durchaus reservierte Kommentare in Äther und auf Papier geleitet werden. Aber wenigstens wurde Esperanto gelegentlich benannt.
Jetzt war es also soweit, zur Europawahl konnte das Thema nicht ignoriert werden. Während die großen Parteien Kritik gewohnt sind und sie mittels ihrer Masse leicht hinnehmen können, konnten wir Erfahrungen und eine Sammlung von Vorurteilen entgegennehmen. Auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten nutzten ihre Position und leisteten sich dumpfe Polemik.
Im Radio wurde über den Sinn einer Sprache in Europa und über die Identität gesprochen. Eine Lösung wurde zwar nicht genannt, nur daß sich Esperanto als untauglich erwiesen hätte.
Aber wir lassen uns "nicht davon abbringen, für unsere Ideen zu kämpfen und seien sie noch so ...tja, schwer verständlich" und nutzen die "internationale Kunstsprache Esperanto". Ansonsten bleibt unser Programm eben NICHT vage, auch wenn das in einer Fernsehsendung beschworen wurde. Auch bei anderen Bewerbern "ein eher schmales Parteiprogramm...".
Diese Meinungsmacher sollten sich zuerst ernsthaft mit unseren Zielen beschäftigen.
Ist es Zufall, daß eine Woche vor der Europawahl solche Stimmen ins Radio und Fernsehen kommen? Was können wir tun?
Üblich ist im Radio bei der Vor- und Nachnennung die Namensnennung der politischen Vereinigung. Nicht nur mir fiel auf, wie unterschiedliche Sprecher das Wort "Espieranto" sprachen. Trotz einfacher klarer Ausspracheregeln der Sprache Esperanto hielt man wohl mit diesem Kunstgriff Abstand zur Idee Esperanto oder Europa-Demokratie-Esperanto.
Medien wie in Frankreich wünsche ich mir! Nicht nur die Sprache, auch EDE ist TV-präsent! Hier bleiben uns praktisch nur die paar Sekunden aller fünf Jahre und das auch noch im verkleinerten Bildformat. Bei den Privaten wären dann noch Gebühren fällig. Ob das die reine Demokratie ist? Vielleicht sind wir noch auf dem Weg.
Eine besondere Stellung in der Medienlandschaft nehmen die freien Radios ein. Manchmal recht anstrengend anzuhören sind sie doch wichtig für das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Und dort gibts ja auch in einem gewissen Maß Esperanto, sogar in Deutschland! Coloradio bot die Möglichkeit einer Vorstellung der EDE-Ziele. Insgesamt aber auch dort weniger Interesse an der Europawahl. Wahrgenommen wird eher die Kommunalwahl, Europa ist weit weg.
Die von mir als Kandidatentreff bezeichneten Freiluftaktionen wurden von den Wochenzeitungen zum Teil wie Europaveranstaltungen angekündigt und von den wenigen Interessierten auch so verstanden. Eigentlich wurden Europaveranstaltungen mit mehreren Kandidaten erwartet. Den Sinn, Informationen einer Pro-Europa-Vereinigung zu verteilen, haben diese Treffs erfüllt. Gut erreichbar waren diese Orte, der Albertplatz, die Albertbrücke Altstädter Seite und das Stadtteilfest in Pieschen. Oft kam in mir das Gefühl hoch, ich sei der einzige Europawahlvertreter in der Stadt, der sich auf der Straße zeigt und seine Veranstaltung gleich mitbringt. Den Etablierten ist klar, daß sich dieser EU-Wahl-Aufwand für sie nicht lohnt, zumal ja Kommunalwahl ist.
In Dresden Neustadt fand am 02. Juni eine Diskussionsveranstaltung (WAHLverwandtschaft?) zur Kommunalwahl mit den Spitzenkandidaten des Wahlkreises statt. War eine Teilnahme im Projekttheater angebracht?
Das Ergebnis. Eigentlich war eine Teilnahme angebracht. Nach der Fragestellung, was die Wähler mit ihrer Stimme für Europa tun, wurde ich dann aber darauf hingewiesen, daß es hier um die Kommunalwahl geht. Aber wo ist denn der richtige Ort, mit Vertretern der Europaebene zu sprechen? Von allen Seiten kein Interesse? Doch ohne Europa wird auch keine Kommunalpolitik funktionieren. Am Ende wurde vom Veranstalter noch die Kulturstadt Dresden beschworen. Leider sind die großen Zeiten noch nicht wieder da, denn mal ehrlich, die genannten Probleme blieben provinziell. Dabei war Dresden ein Zentrum der Ideen und wichtiger Treffpunkt in einem Land von europäischem Rang. Europawahl - (fast) kein Thema in Dresden!
Mir ist einfach kein Veranstalter einer EU-Wahl mit Kandidateneinladung bekannt geworden. Das bedeutet: Mach dir doch selbst die Veranstaltung! Mitten in den Vorbereitungen kam dann noch ein Kurzinterview für Radio Sachsen zustande, damit auch mal die Kleinen zu Wort kommen. Den Wunsch, mich geschliffen in Esperanto zu äußern, konnte ich dann nicht voll erfüllen. Die Interviewerin meinte, es versteht ja keiner. Allerdings blieb meine Skepsis berechtigt, denn schließlich hören auch unsere Esperantisten Radio. Die Ausstrahlung wurde am 03.06. gehört.
Zum Stadtteilfest in Pieschen wurde ich von unserer kommunalen Kandidatin der Grünen als Europäer begrüßt. Ich konnte nicht anders als darauf hinzuweisen, daß EDE nicht nur weiter als Andere sondern weiter als alle Anderen ist. Sie wies darauf hin, sie sei von den Grünen, ich entgegnete: "Ich weiß." Im Hintergrund dachte ich an den eigentlich recht offen wirkenden Herrn Cohn Bendit, von dem ich aber hörte, es gäbe kein Sprachenproblem in Europa. Für ihn nicht, er beherrscht ja mehrere Sprachen. Das nützt dem Bürger aber nichts. Unter den klassischen Parteien haben die Grünen immerhin einige Esperantisten und ein gewisses Verständnis.
Das gesamtdeutsche E-D-E-Plakat zeigt als Symbol deutsch-französischer Aussöhnung und europäischer Einigung die zwischen Straßburg und Kehl im Süden gelegene Europabrücke, auch im Wahlwerbefilm zu sehen.
Einige sehr wenige Leute hatten ein Problem mit der Abbildung einer Brücke auf dem Plakat. Extrem empfand ich nur ein aufgeregtes Gemurmel wie "...alle Brücken abreißen...". Aus aller Welt gefallen empfand ich eine Antwort auf meine Frage an zwei jüngere Frauen, ob sie zur Europawahl gehen wollen. Sie seien für die Welt und würden nicht zur Europawahl gehen. Auf meine provozierende Frage, ob sie national eingestellt sind, schließlich haben sie ein Problem mit Europa, entgegneten sie, sie seien eben nur für die Welt. Daß EDE eine weltweite neutrale Sprache unterstützt, drang nicht zu ihnen vor. Sie wollten schnell mit ihren Fahrrädern weiter. Leider gehen der "realen" Demokratie Menschen verloren, die wohl erst wieder wählen gehen, wenn es ein Weltparlament gibt. Dagegen wird der Versuch einer Völkergemeinschaft in Europa gering geschätzt. Hoffentlich hielten die Zwei sich an ihre eigenen Vorgaben und gingen nicht zur Kommunalwahl, die ja auch nicht Welt ist. Aber das waren tatsächlich die -skurrilen- Ausnahmen.
Zumindest Gedankenlosigkeit sehe ich in der Beflaggung eines Wahllokals. Sicher war noch alles im Rahmen und die Regeln wurden eingehalten. Trotzdem offenbart sich ein schlechter Stil, wenn zur Europawahl eine USA-Fahne vor der Wahllokalfassade hängt (zusammen mit Fahnen Deutschlands, Europas, Dresdens). Da kann noch so sehr einige Tage zuvor Obama in der Stadt gewesen sein. Man stelle sich eine USA-Wahl mit Europa- oder Deutschlandfahne vor, sollte es vorstellbar sein. Übrigens fehlte aus Platzgründen die sächsische Fahne. Das hat sicher eine gute Seite, denn mehrfach flatterte sie selbst an Ministerien auf dem Kopf stehend (grün/weiß statt weiß/grün) und das wollen wir ja nicht. Man stelle sich das bei einer anderen Fahne vor.
Jetzt sind Feinaussagen zum Wahlergebnis zu erstellen. Sachsen und Dresden stehen jedenfalls verhältnismäßig gut da. Bei den eingesammelten Plakaten traten kaum Beschädigungen auf. Einige Freunde von Aufklebern meinten, sie müssen ihre Botschaften auch bei uns hinterlassen, ob es sich dabei um aufständische Zwerge, grüne Neustadtanhänger, Bildungsbestreiker oder künstlerisch veranlagte Siebdrucker handelt. Bis unsere Aussage bei allen ankommt, braucht es eben noch etwas Zeit. (SE 14./19.06.2009)

 

2012 Dänisch-Deutsch-Polnischer Esperanto-Kongress


E-D-E traf sich während des Kongresses (25. bis 28. Mai 2012) in Berlin-Lichtenberg. 

 

Petition für Europa-Radio-Ensemble im neuen digitalen Radiosystem DAB(+)


Einrichtung eines europaweit terrestrisch empfangbaren Kanals für ein Europa-Radio-Ensemble im neuen digitalen Radiosystem DAB(+).  Für grenzenlose Information aller Bürger Europas.

Das größte Problem Europas ist die Separation in nationale Informationsgesellschaften. Wir Europäer wissen zu wenig voneinander! Die auf Dauer notwendige Errichtung einer europäischen Öffentlichkeit ist gefährdet. Eine gemeinsame Identität als Europäer zusätzlich zu den vorhandenen nationalen und regionalen Zugehörigkeiten ist aber Grundlage für das Gelingen eines handlungsfähigen politischen Europas. Wir sehen an der Währungsdiskussion, daß sich zu wenige Bürger und Politiker als europäische Bürger sehen. Mit dieser Uneinigkeit sind wir von außen und innen sehr verletzlich....

Wie geht der Petitionsausschuß mit dem Vorschlag um? Welche technologischen und politischen Fragen sind zu beachten? Ausführlich wird die Petition auf der persönlichen Seite behandelt.
20130819

 

Der Weg zur EUROPAWAHL 2014

03.08.2013 Aufruf zur Wahl: Unterstützen Sie EDE zur EUROPAWAHL 2014

Ab Frühjahr 2013 konnten Wahllisten aufgestellt werden. Nach Einreichung der Wahllisten ist die Unterschriftensammlung möglich. Die Wahl wird vorraussichtlich am 25. Mai 2014 stattfinden. Und so sieht der Ablauf aus:

 Werden Sie Kandidat!

Auf diese Weise wurde die Bereitschaft bekundet, sich aktiv für die Idee eines geeinten Europas in Vielfalt, Gleichberechtigung und Demokratie einzusetzen.

03.08.2013 Ordentliche Mitgliederversammlung

zugleich für Mitglieder offene ordentliche Vorstandssitzung 2013
EineWeltHaus München | Schwanthalerstr. 80

14.00 – 15.00 Uhr Vorstandssitzung (für Mitglieder offen)
15.00 – 16.00 Uhr Jahreshauptversammlung Teil I
16:00 – 17.00 Uhr Jahreshauptversammlung Teil II
(mit Wahl der Kandidierenden zur Europawahl 2014)

Tagesordnung
Teil I
1. Begrüßung, Feststellung der Anwesenheit, Feststellung der Stimmberechtigung
2. Wahl Versammlungsleiter/in und Protokollführer/in
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Bericht des Vorsitzenden mit Aussprache
5. Nachwahl Kassenprüfer
6. Kassenbericht bis 2012 mit Aussprache
7. Ergebnis der Kassenprüfung
8. Entlastung des Vorstands
9. Wahl der Kassenprüfer
Teil II
10. Programmdiskussion und Entscheidung Europawahl 2014
11. Wahl der Kandidaten (m/w) für die Europawahl 2014
12. Aussprache über die künftige Arbeit
13. Sonstiges

Konrad Gramelspacher
Vorsitzender EDE-DE



4000 Unterstützungsunterschriften waren für eine Zulassung zur Europawahl notwendig. Hier bestand auch die Möglichkeit, Formulare auszudrucken und auszufüllen. Das Europawahljahr 2014 hat eine große Bedeutung. Mit einem Kommentar auf dieser Seite ist noch zu rechnen. 

E-D-E-Kandidaten für EUROPAWAHL 2014 gewählt


Nach der Ordentlichen Mitgliederversammlung am 03. August 2013 in München und der Einreichung der aufgestellten Wahllisten begann nun die Unterschriftensammlung. Die Wahl wurde auf den 25. Mai 2014 gelegt.

E-D-E-Kandidaten

1. Konrad GRAMELSPACHER  |  Volkswirt und Radioredakteur
2. Dr. Phil. Eugen MACKO  |  Philosoph, Diplom-Ingenieur und Yogalehrer
3. Steffen EITNER  |  Elektronikfacharbeiter und Mediengestalter
4. Marianne BUCHHOLZ-MAURER  |  Informatikerin
5. Stanislaw Rynduch  |  Diplomlehrer und Diplomerzieher
6. Yvonne Weichsel  |  Gebärdensprach-Dolmetscherin  
7. Prof. Dr. Reinhard SELTEN  |  Volkswirt und Mathematiker (Wirtschaftsnobelpreisträger)

Unterschriftensammlung / Wahlkampftour.DE

Ankündigung: Der Vorsitzende von Europa Demokratie-Esperanto e.V., Konrad Gramelspacher, wird ab August 2013 vielleicht auch in Ihrer Nähe sein. Ein guter Anlaß für direkte Gespräche und Unterstützung. Egal, wem Sie dann am Wahlsonntag Ihre Stimme und das Kreuz geben. Die Sammlung von Unterschriften führt EDE zur Teilnahme. Geben Sie damit auch anderen Wählern die Chance! Rund 70 Tage vor der Wahl muß die Unterschriftensammlung abgeschlossen sein.

sachsen1.com (09.08.2013) Europa-Demokratie-Esperanto bereitet sich auf Teilnahme vor (web.archive.org)
sachsen1.com (17.01.2014) Europawahl 2014 - mehr Vielfalt braucht der Kontinent (web.archive.org)
 coloRadio Dresden (16.01.2014) freie-radios.net E-D-E will an Europawahlen teilnehmen
sz-online Allein für die Verständigung (22.01.2014) Suchfunktion Esperanto zu Beitrag Lokal :-(
Abbildung bei sz-online.de

 RDL (27.01.2014) Teil 1 Was will E-D-E
 RDL (27.01.2014) Teil 2 Interview mit Unterschriftensammlerin

tagesschau.de 3%-Hürde verfassungswidrig (26.02.2014)

Bundeswahlleiter 42 Wahlvorschläge zur Europawahl (04.03.2014) 

Bundeswahlleiter 25 Parteien zur Europawahl zugelassen (14.03.2014) :-(
Video der öffentlichen Sitzung mit interessanten Aussagen (14.03.2014)

Machen Sie Europa-Demokratie-Esperanto wählbar! Damit Lösungen möglich werden!


Bis Ende Februar wurden die Unterschriften für eine Europawahlteilnahme  gesammelt. Leider fanden sich in Deutschland nicht genügend Unterstützer, so daß unser grundlegend wichtiges Europathema nicht zur Abstimmung stand. Trotzdem war es wichtig, Präsenz zu zeigen. Ein europäisches Bewußtsein bildet die Grundlage für ein wahrhaftig geeintes Europa. Dafür braucht es natürlich eine gleichberechtigte Kommunikation. Werden diese Fragen nicht beachtet, sind die aus der Geschichte bekannten Gefahren wahrscheinlicher.  

EUROPAWAHL 2014 - WAS WÄHLEN?

Welche Wahl haben die Europäer? Stellt der Wahlomat die wirklich entscheidenden Europafragen? Was können wir empfehlen? Natürlich das eigene Programm, denn nur wir sind konsequent genug! Da wir aber leider 2014 in Deutschland nicht wählbar sind, hoffen wir auf eine gute Wahl in Frankreich :-(. Uns in Deutschland bleibt, nach minimalen Ansätzen von wählbaren Parteien zu suchen. Wer noch Angaben machen kann, darf sich gern melden. In vielen Parteien gibt es zwar einzelne Esperantofreude, sie bilden dort allerdings auch bei Entscheidungen jeweils eine Minderheit.

Bei den Grünen war Esperanto früher schon mal im Programm. Heute dominieren andere Kräfte.
Esperantofreundliche Piraten berichten immerhin über die Sprache.
Für 2014 wissen wir nur von der ÖDP, daß ein entsprechender Beschluss "zur Verbesserung der direkten Kommunikation zwischen den EU-Bürgern" ins Europapolitische Programm kommen sollte. Allerdings ist er hier nicht zu finden.

Wie gesagt, bei uns bildet die Forderung nach einer gerechten Kommunikation der Europäer die wesentliche Grundlage! Denn sonst kann sich Europa nicht entwickeln. Europa-Demokratie-Esperanto bleibt das Original!

 Esperanto heute Diskussionsrunde in Erfurt bei freie-radios.net (10.06.2014)

4000 Unterstützungsunterschriften waren für eine Zulassung zur Europawahl notwendig. Hier bestand auch die Möglichkeit, Formulare auszudrucken und auszufüllen. Das Europawahljahr 2014 hatte eine große Bedeutung. Leider verstanden sich viele Europäer nicht als solche und wählten in diesem Sinn.

Februar 2015 Besuch der Esperanto-Bibliothek in Aalen


Besonderes Interesse fanden die auch aus unserer Sicht frühen Ansätze zur Schaffung eines vereinigten friedlichen Europas, gerade Esperantisten wussten und wissen ja in besonderem Maß um die Bedeutung der "Kommunikation auf Augenhöhe". Es ist ein gutes Gefühl, wenn man auf Vordenker trifft und sieht, wie gute Ideen immer wieder neu aufbrechen. Das nachträgliche Auffinden selbst von neuem entwickelter Denkansätze bestärkt eigenes Handeln.


E-D-E-Treffen beim 93. Deutschen Esperanto-Kongress 2016 München


Neben den nötigen Sitzungen im Kolpinghaus warben wir im Münchner Stadtzentrum für E-D-E und damit auch für Esperanto selbst.

 

Aufruf vom 08.03.2017: Pro-Europa-Demonstrationen nicht ohne Esperanto

Seit wenigen Wochen versammeln sich sonntags 14:00 Pro-Europäer in den Städten. Für die Esperantisten allgemein, aber auch für uns Anhänger von Europa-Demokratie-Esperanto ist es ein erstaunlicher Vorgang, daß eine Idee in kurzer Zeit so Medienwirksam ist. Wie schwer ist es doch, Bürger für die Idee Esperanto, erst recht im Zusammenhang mit Europa aufzurütteln. Das dauert im Normalfall Generationen. E-D-E ist seit Jahren zeitgemäß und zeigt die Notwendigkeit der Nutzung unserer internationalen Sprache auf, damit ein Europa der Bürger wirklich entstehen kann. Das Problem des Zugehörigkeitsgefühls ist auch in Europa zu bedeutend, als daß man die Lösung einer Nationalsprache überlassen kann.
Ich bitte alle Menschen guten Willens, ob Esperantist oder nicht, ob Sympathisant oder Mitglied von E-D-E, an den Pro-Europa-Demonstrationen teilzunehmen. Dabei sollten wir zeigen, wer wir sind und was wir wollen! Da sich verschiedene Leute aller politischen Richtungen unter das Demo-Volk mischen, werden wir viel zur Klarstellung tun müssen. Aber es können sich neue Freunde einfinden. Jetzt ist die Zeit, unsere Ideen zu benennen. Europa-Demokratie-Esperanto braucht Unterstützung in jeder Form, damit wir zur Europawahl 2019 wieder wählbar sein können.

20170308 Steffen Eitner
 de.e-d-e.eu
pulseofeurope.eu

Aus Anlaß der Bundestagswahl 2017 befragte pulseofeurope.eu die etablierten Parteien in einem offenen Brief zu Europa. Deren Dateien liegen auf einer Antwortseite. Aber warum sollen nicht auch wir antworten? Wir wissen doch heute nicht, ob es in zwei Jahren zur Europawahl eine solche Möglichkeit geben wird. Darum reichen wir hier unsere Antwort als PDF-Datei nach! 20170719SE  Kommentarseite bei pulseofeurope.eu

 

94. Deutscher Esperanto-Kongress 2017 in Freiburg

E-D-E war mit den Vorsitzenden aus Deutschland und Frankreich dabei! Vom 2. bis zum 5. Juni liefen Veranstaltungen unter dem Kongress-Motto "Krieg und Frieden". Hochaktuell, wenn man bedenkt, mit welchen Spannungen heute Völker, Kulturen und Menschen umgehen. Da passten wir mit unserer Fragestellung gut. Der Kongreß stand zudem im Zeichen Europas. Nicht nur die Esperantofahne hing diesmal vor dem Kongreßort. Am linken der drei Masten flatterte eine kleine Europafahne. Beim diesem Anblick kann man schon ins Träumen geraten. Von links nach rechts zuerst die Europafahne, dann die Demokratiefahne (die gibts noch nicht), sowie die Esperantofahne. Das zusätzliche nichtoffizielle E-D-E-Logo mit seinen drei Sternen macht die Idee deutlich.

Präsent war die Europäische Esperanto-Union, der die Esperanto-Landesverbände innerhalb der EU angehören, und die auch Kontakte zur großen europäischen Politik pflegt. Thematisiert wurden Fragen zur Lage des Kontinents. E-D-E hat allerdings einen andern, einen den politischen Parteien entsprechenden Ansatz. Und wir waren ebenfalls beim Kongreß findbar. Indirekt dadurch, daß einer der nach Esperanto-Persönlichkeiten benannten Räume der "Salono Reinhard Selten" war. Unser ehemaliger Spitzenkandidat! Bei unserer E-D-E-Zusammenkunft wurde die gemeinsame Arbeit besprochen. Etwas liegt hinter uns und noch viel mehr vor uns. Ein Infotisch sorgte für ein permanentes Informationsangebot. Damit hatten die Esperantisten die Chance, den Aufruf zur Teilnahme zur Pro-Europa-Demo Pulseofeurope in Freiburg (So 14:00) zu lesen und hinzugehen. E-D-E war dann auch im kleinen Rahmen präsent und wurde mit Interesse zur Kenntnis genommen.

Die grenzüberschreitende Tour zum inzwischen altersschwachen Kernkraftwerk Fessenheim, in welchem Wasser heißgemacht wird, um so Elektroenergie zu erzeugen, war recht interessant. Die Nähe wirkte etwas bizarr und das unmittelbare Betrachten der Situation führte zu vertiefenden Erkenntnissen. E-D-E wird bei Esperanto-Kongressen sichtbar bleiben, denn der Kontakt zu den Esperantisten ist wichtig. Dabei wollen wir aber auch nicht das E und das D vergessen!
20170612SE


Unterstützen Sie EDE zur EUROPAWAHL 2019

Die Abbildung zeigt den Verlauf der vergangenen und künftige Ereignisse bis zur Europawahl 2019. Sie wird zeitnah den realen Daten angepaßt. Wir bereiten uns vor und hoffen, daß sich viele verantwortungsbewußte Helfer beteiligen werden. Erste Erfahrungen konnten wir sammeln. Die lassen wir jetzt einfließen. Bleiben Sie informiert auf unserer speziellen Europawahl-Seite.




Eine Aktion für zwischendurch. Natürlich müssen wir den Bekanntheitsgrad erhöhen, um mehr potentielle Befürworter zu erreichen. 20170804SE