Bonan tagon kaj koran bonvenon! Guten Tag und herzlich willkommen!

Pro-Europa-Demonstrationen nicht ohne Esperanto

Seit wenigen Wochen versammeln sich sonntags 14:00 Pro-Europäer in den Städten. Für die Esperantisten allgemein, aber auch für uns Anhänger von Europa-Demokratie-Esperanto ist es ein erstaunlicher Vorgang, daß eine Idee in kurzer Zeit so Medienwirksam ist. Wie schwer ist es doch, Bürger für die Idee Esperanto, erst recht im Zusammenhang mit Europa aufzurütteln. Das dauert im Normalfall Generationen. E-D-E ist seit Jahren zeitgemäß und zeigt die Notwendigkeit der Nutzung unserer internationalen Sprache auf, damit ein Europa der Bürger wirklich entstehen kann. Das Problem des Zugehörigkeitsgefühls ist auch in Europa zu bedeutend, als daß man die Lösung einer Nationalsprache überlassen kann.
Ich bitte alle Menschen guten Willens, ob Esperantist oder nicht, ob Sympathisant oder Mitglied von E-D-E, an den Pro-Europa-Demonstrationen teilzunehmen. Dabei sollten wir zeigen, wer wir sind und was wir wollen! Da sich verschiedene Leute aller politischen Richtungen unter das Demo-Volk mischen, werden wir viel zur Klarstellung tun müssen. Aber es können sich neue Freunde einfinden. Jetzt ist die Zeit, unsere Ideen zu benennen. Europa-Demokratie-Esperanto braucht Unterstützung in jeder Form, damit wir zur Europawahl 2019 wieder wählbar sein können.

20170308 Steffen Eitner
 de.e-d-e.eu
pulseofeurope.eu

Aus Anlaß der Bundestagswahl 2017 befragte pulseofeurope.eu die etablierten Parteien in einem offenen Brief zu Europa. Deren Dateien liegen auf einer Antwortseite. Aber warum sollen nicht auch wir antworten? Wir wissen doch heute nicht, ob es in zwei Jahren zur Europawahl eine solche Möglichkeit geben wird. Darum reichen wir hier unsere Antwort als PDF-Datei nach! 20170719 SE


94. Deutscher Esperanto-Kongress 2017 in Freiburg

E-D-E war mit den Vorsitzenden aus Deutschland und Frankreich dabei! Vom 2. bis zum 5. Juni liefen Veranstaltungen unter dem Kongress-Motto "Krieg und Frieden". Hochaktuell, wenn man bedenkt, mit welchen Spannungen heute Völker, Kulturen und Menschen umgehen. Da passten wir mit unserer Fragestellung gut. Der Kongreß stand zudem im Zeichen Europas. Nicht nur die Esperantofahne hing diesmal vor dem Kongreßort. Am linken der drei Masten flatterte eine kleine Europafahne. Beim diesem Anblick kann man schon ins Träumen geraten. Von links nach rechts zuerst die Europafahne, dann die Demokratiefahne (die gibts noch nicht), sowie die Esperantofahne. Das zusätzliche nichtoffizielle E-D-E-Logo mit seinen drei Sternen macht die Idee deutlich.

Präsent war die Europäische Esperanto-Union, der die Esperanto-Landesverbände innerhalb der EU angehören, und die auch Kontakte zur großen europäischen Politik pflegt. Thematisiert wurden Fragen zur Lage des Kontinents. E-D-E hat allerdings einen andern, einen den politischen Parteien entsprechenden Ansatz. Und wir waren ebenfalls beim Kongreß findbar. Indirekt dadurch, daß einer der nach Esperanto-Persönlichkeiten benannten Räume der "Salono Reinhard Selten" war. Unser ehemaliger Spitzenkandidat! Bei unserer E-D-E-Zusammenkunft wurde die gemeinsame Arbeit besprochen. Etwas liegt hinter uns und noch viel mehr vor uns. Ein Infotisch sorgte für ein permanentes Informationsangebot. Damit hatten die Esperantisten die Chance, den Aufruf zur Teilnahme zur Pro-Europa-Demo Pulseofeurope in Freiburg (So 14:00) zu lesen und hinzugehen. E-D-E war dann auch im kleinen Rahmen präsent und wurde mit Interesse zur Kenntnis genommen.

Die grenzüberschreitende Tour zum inzwischen altersschwachen Kernkraftwerk Fessenheim, in welchem Wasser heißgemacht wird, um so Elektroenergie zu erzeugen, war recht interessant. Die Nähe wirkte etwas bizarr und das unmittelbare Betrachten der Situation führte zu vertiefenden Erkenntnissen. E-D-E wird bei Esperanto-Kongressen sichtbar bleiben, denn der Kontakt zu den Esperantisten ist wichtig. Dabei wollen wir aber auch nicht das E und das D vergessen!
20170612SE


Die Europahymne hat für uns Europäer längst einen Text!

Umberto Broccatelli schrieb den Originaltext für die Europäische Hymne, welchen die Eŭropa Esperanto-Unio (EEU) mit Sitz in Ostende (Belgien) auf ihrer Seite europo.eu vorschlägt. Dort sind der Text in Esperanto und Übersetzungen (pdf) aller EU-Amtssprachen, aber auch eine Hörversion mit Neven Mrzlečki (Gesang) abrufbar. Um eine schnelle Übersicht zu ermöglichen, erscheint hier bei de.e-d-e.eu der Esperantotext zusammen mit nur der deutschsprachigen sinngemäßen Übersetzung von Rudolf Josef Fischer.

Eŭropa Himno / Hymne an Europa  -  Muziko / Musik: Ludwig van Beethoven
Esperanta teksto: Umberto Broccatelli  -  Deutscher Text: Rudolf Josef Fischer

Kantu kune amikaro,
Ni la ĝojon festas nun,
Nek rivero, nek montaro
Plu landlimoj estas nun.

Ho Eŭropo, hejmo nia,
Tro daŭradis la divid‘;
Nun brilegu belo via,
Ĉiu estas via id‘.

Via flago kunfratigas
Homojn post milita temp‘,
Via leĝo nun kunigas
Civitanojn en konsent‘.

De l' Malnova Kontinento
Ĵus ekstaris la popol',
Gvidas ĝin tre nova sento
Kaj kuniga forta vol'.

Sub la ŝildo de la juro
ni vivados en konkord'.
Tio estas nia ĵuro:
unu land' kaj unu sort'.

Jen ekzemplo por la mondo:
jen direkto, jen la voj':
tuthomara granda rondo
en la paco, en la ĝoj'!

 

Singt gemeinsam, Freundesscharen,
feiern wir die Freude nur,
weder Flüsse noch Gebirge
bilden Landesgrenzen noch.

O Europa, uns're Heimat,
allzu lang' warst du geteilt.
Nun erstrahle deine Schönheit,
jeder von uns ist dein Spross.

Deine Fahne nun verschwistert
Menschen nach der Kriegeszeit.
Dein Gesetz vereint jetzt alle
Bürger in Verständigung.

Überall im Alten Erdteil
standen just die Völker auf.
Treibt sie doch ein neues Fühlen
und der Ein'gung fester Will'.

Unterm Schild des Rechtes leben
künftig wir in Eintracht fort.
Denn so lauten uns're Schwüre:
einig Zukunft, einig Land.

Geben wir der Welt ein Vorbild:
hier die Richtung, hier der Weg:
aller Menschheit große Runde
nur im Frieden und in Freud'.

 

 

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4000 Unterstützungsunterschriften waren für eine Zulassung zur Europawahl notwendig. Hier bestand auch die Möglichkeit, Formulare auszudrucken und auszufüllen. Das Europawahljahr 2014 hatte eine große Bedeutung. Leider verstanden sich viele Europäer nicht als solche und wählten in diesem Sinn.

Neuerdings werden wir in einigen Medien Esperanto-Partei genannt. Dies erschwert natürlich die Suche im Internet. Also nochmal: Mit einer sogenannten Esperantopartei ist sehr oft Europa-Demokratie-Esperanto gemeint!