Programm | Europa - Demokratie - Esperanto

Grundlegende Ansichten, Ziele und Orientierung

Europa – Demokratie – Esperanto Bereits der Name ist Programm. Allerdings sind diese wenigen Worte für das Programm einer politischen Vereinigung mit Anspruch zu grob. Wir wissen aber, daß alle drei Faktoren zusammengehören und auf keinen Bereich verzichtet werden darf, wenn Europa gelingen soll.
Wir sind davon überzeugt, dass Frieden und Wohlstand in Deutschland, Europa und in der Welt nur erzielt und gesichert werden können, wenn die Men­schen einander mit allseitiger Achtung begegnen und in einen freien, gleich­berechtigten und offenen Dialog treten.
Demokratische Gesell­schaf­ten, in denen die Men­schen sich frei entfalten können, bieten dafür eine gute Gewähr. Demokratie kann jedoch nur funktionieren, wenn die Bürger über die sie betref­fen­den An­ge­le­genheiten selbst bestimmen. Eine Grundlage dafür ist, dass sie frei ihre Meinung äußern und sich ungehindert, umfassend und objektiv informieren kön­­nen.
Eine friedliche und freie Gesellschaft lebt zudem vom solidarischen Mit­einander. Der Mensch ist von sich aus ein soziales Wesen. Soziale Sicher­heit braucht da­her nicht Bevormundung und Zwang, sondern die Schaffung hin­rei­chen­der Mög­lichkeiten und Freiräume für ein selbstbestimmtes solidarisches Mit­ein­ander. 
Aus diesen Erwägungen heraus sind Fundamente für die Politik von EDE:
Toleranz, gleichberechtigter offener Dialog, informierte Selbstbestimmt­heit und auf Freiwilligkeit gestütztes solidarisches Miteinander.

 

Für EUROPA-BÜRGER-MIT-SPRACHE

  • Für ein EUROPA, in dem sich BÜRGER MITtels einer SPRACHE unterhalten können
  • Für EUROPäische BÜRGER mit echter MITSPRACHE
  • Für eine zusätzliche Identität als EUROPABÜRGER, die MIT einer neutralen SPRACHE
    besser verwirklicht werden kann

Programm für die Europawahl 2014

Auf der Basis der grundsätzlichen Erwägungen und pro­gram­ma­ti­schen Grundsätze wird EDE in den nächsten Wochen ein allgemeines politisches Pro­gramm und ein Programm für die Europawahl 2014 erstellen. Die einzelnen Kapitel werden sukzessive auf den Internetseiten von EDE veröffentlicht.
Diskussionsgrundlage zum Programm von EDE zur Sprachenpolitik (24.12.2008)
Diskussionsgrundlage zum Programm von EDE zur Kulturpolitik (04.01.2009)
Neben den Hauptfeldern der politischen Arbeit, die in den Bereichen der Sprachen-, Kultur- und Bildungspolitik, in der Stärkung von Demokratie, von Menschenrechten und Grundfrei­heiten liegen, will EDE auch zu einer ganzen Reihe von anderen Europapolitikfeldern Stellung nehmen und programmatische Aussagen treffen, ge­stützt auf die Vereinszwecke und die die Idee des Espe­ranto tragenden Säulen des Dialogs, der Gleichberechtigung, der gegenseitigen Achtung und Toleranz, Offenheit und Transparenz, Freiwilligkeit und Selbstbestimmtheit, Frieden und Freund­schaft, des gesellschaftlichen Engagements und solidarischen Miteinanders.Bei allen Fragen werden Gerechtigkeit, Ausgleich, Gleichberechtigung, Respektie­rung von Minderheiten, Toleranz, Solidarität, Grundrechte, Frieden, Nachhaltigkeit, spar­sa­mer Umgang mit Ressourcen bzw. Steuergeldern, Bürokratieabbau und Trans­parenz eine wesentliche Rolle spielen, denn EDE strebt eine andere, menschlichere Politik an und will den Wählerinnen und Wäh­lern ein sympathisches, positives und neues Pro­­gramm bieten.
EDE-Kurzprogramm 2009
Programm auf Föderationsseite

 

 

Unterstützende Grafiken

Je mehr gleichberechtigte Sprachen, um so astronomischer die Zahl der Übersetzungen. Ungleiche Behandlung liegt aber nicht im Sinn einer Gemeinschaft der Europäer! Die neutrale Sprache Esperanto hilft. Aber wie kann dem einzelnen Angehörigen eines Volkes seine eigene Position innerhalb einer EU klar werden?

Unter Identität kann man die selbstgewonnene freiwillige Zugehörigkeit zu einer Gruppe, aber auch die vorgegebene Herkunft verstehen. Ohne eigene Vorentscheidung gehört man einer Altersgruppe, einem Geschlecht, einem Volk, einem Staat, einer Mehrheit, einer Minderheit an, was an sich eigentlich kein Problem darstellt. Bei gleicher Wertschätzung aller Herkunftsbereiche, ob nah oder weit gefaßt, ergibt sich eine individuelle Multi-Identität. So sind Menschen aus verschiedenen Regionen manchmal gleicher Staatszugehörigkeit, oder Franzosen, Tschechen und Deutsche können sich gemeinsam als Europäer verstehen. Sie können sich aber auch bei einem Esperanto-Weltkongreß treffen und fühlen sich dann auch noch als Bürger der Welt. Hier gehen wir aber vor allem auf die politisch entwickelten Ebenen ein, zu denen tatsächlich Wahlen abgehalten werden.
Zur Zeit haben wir Wahlmöglichkeiten auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Wer vordergründig in der nationalen Ebene verhaftet bleibt, verkennt die gemeinsame Identität der Europäer. Wie aber soll dieser Wähler bei einer Europawahl als Europäer wählen?