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Neben Personen und Vereinigungen, die sich unmittelbar für das geeinte Europa mit der notwendigen Esperanto-Komponente einsetzen, existieren auch wie bereits angeführt jeweils "reine" Esperantisten wie auch "Nur-Pro-Europäer" mit ihren Vereinigungen. Seit sich die politische Stimmung mehr erhitzt, sind seit Mitte der Zehner Jahre des 21. Jahrhunderts Proeuropäer vermehrt aktiv und medial sichtbarer. Leider ist bei jenen Esperanto so wie in der Frühzeit auch fast kein Thema, obwohl Europa anders nicht so recht funktionieren kann, wie schon mehrmals betont. Kurzzeitig flackert bei manchen kleinen neuen Parteien diese Idee auf, um im Normalfall vor der nächsten Wahl wieder zu verschwinden. Die Proeuropäer haben es ganz allgemein weiterhin schwerer als gedacht, zu Wort zu kommen. Sie vermeiden auch aus diesem Grund die Thematik der gemeinsamen neutralen Sprache, die letztlich Esperanto ist. Und sie sind wahrscheinlich eher froh, wenn sie hier nicht genannt werden.



Die gemeinsame Sprache ins Europaspiel zu bringen versuchte 1984 die
Europäische Föderalistische Partei EFP. Doch immer, wenn Esperanto nur ein Unterthema ist, wird es durch "Mehrheitsthemen" verdrängt!

Auf dieser Seite werden nur jene Vereinigungen aufgeführt, bei denen die Idee, welche auch EDE verfolgt, auf wirkliches Verständnis stößt. Diese Organisationen bauen im Allgemeinen auf eine gute Zusammenarbeit mit den Institutionen, doch ist man damit gleichsam weit weg von den Einwohnern Europas.
Aus diesen Vereinigungen heraus finden sich aber immer wieder einzelne Personen, die sich auf unsere Fragen einlassen.

Konkret sichtbar wird das auf einer Seite des Kreisverbandes Pirmasens der Europa-Union (zusammen mit JEF) von 2005 mit einem Link auf der Saarländischen Esperanto-Bund e.V.
die-europa-union.de
Lernen Sie Esperanto kennen - eine Sprache in ganz Europa
Ob es auch eine Initiative und Teilnahme innerhalb des gezeigten Wettbewerbs gab? Sicher wäre es ein passender Rahmen gewesen.
2019093020191018SE

Linkbündel

die-europa-union.de (web.archive.org) 
Europa-Union Rheinland-Pfalz e.V.
EUROPÄISCHER WETTBEWERB 2005
Europa in der Schule

 

 

Resumo


Man kann gern unterschiedliche Ansichten zu den Beiträgen der verschiedenen Personen haben und muß nicht mir allen Aussagen einverstanden sein. Als Diskussionsgundlage sind sie gut geeigent. Die Diskussion wird in Schüben immer wieder stattfinden, mindestens solange das Anliegen nicht verstanden wird. Das ist üblich und auch allen anderen Denkweisen geht es so.
Zum Glück nur einmal hörte ich die Ansicht, es gebe eine Esperanto-Elite. Eine "faire" Händlerin erzählte mir das aus einer gewissen Distanz heraus. Und ich staunte. Wen hat sie gemeint? Ich kenne soetwas nicht.
Inzwischen (2019) streitet sich die Gesellschaft um die Existenz und Handlungen diverser Eliten und deren möglicher Mitschuld an Problemen. Es gibt nicht die eine Elite. Bestimmte Bereiche sind elitär besetzt, die Politik, die Wissenschaft, die Kultur, die Medien, die Finanzkräftigen, ..... In solchen Gruppen herrschen sicher bestimmte Weltbilder vor. Vielleicht ist es dort sogar schwierig, mit abweichender Meinung durchzukommen. Beim Thema Esperanto verhält man sich jedenfalls zurückhaltend. Unter den Bessergebildeten mit höheren Abschlüssen gibt es eine Minderheit, die sich frei dazu äußert, genauso wie es in allen Schichten Beführworter gibt. Man hält leider Informationen eher klein, wie bei Reinhard Selten, einem EDE nahestehenden Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften. Esperanto scheint aus Sicht gewisser Eliten sein "Ausrutscher" zu sein. Ist Deutschland besonders Esperanto-resistent? Wichtig bleibt die Information, damit sich die allgemeine Kompetenz bessert.
EDE hat die Aufgabe, Theorie (Wissen) mit Praxis (Handeln) zu verbinden. Also weder nur Gedanken austauschen noch nur auf die Straße gehen. Es braucht das sichere Fundament genauso wie die Aktionen. Und bei allem ist die normale Vereins-/Parteiarbeit nicht zu vergessen. 
2019090220190930SE

Die Verlinkungen innerhalb von web.archive.org funktionieren nicht vollständig! Auch wenn sich die Verfasser zum Teil auf andere Organisationen als Europa-Demokratie-Esperanto beziehen, sind sie unseren Zielen doch nah.

 


Begriffe

Hier entsteht eine Sammlung für EDE-bezogene Begriffe aus verschiedenen Quellen. Manche Angaben sind vollständig, an anderen wird noch gearbeitet. Das Nitobe-Zentrum weist die Leser so hin: "Auf den Seiten tauchen einige Begriffe auf, die unterschiedlich verstanden werden können. Hier wollen wir kurz ihre Bedeutung im Nitobe-Zentrum beschreiben." Dies gilt genauso auch für die anderen Begriffsgeber. Die Anordnung erfolgt nicht alfabetisch, stattdessen soweit möglich thematisch (E>D>E).
Begriff Beschreibung (Beispiel)

Europa | Europarat | Europäischer Rat | Rat der Europäischen Union | Europäische Kommission | Europäisches Parlament | Europäische Union | Vereinigte Staaten von Europa | Republik Europa | Bundesrepublik Europa | Euro | Stelo | Demokratie | Zentralismus | "Demokratischer Zentralismus" | Subsidiarität | Internationale Demokratie | Sprachliche Demokratie | Sprachliche Effektivität | Mehrsprachigkeit | Kulturimperialismus | Sprachimperialismus | "Irlandisierung" | Kulturökologie | Lingusitische Ökologie | Nationalsprache | Ethnische Sprache | Minderheitensprache | Amtssprache | Amtssprache der EU | Arbeitssprache der EU | Relaissprache | Relaissystem | "Lingua franca" | Neutrale Sprache | Brückensprache | Plansprachen | Linguistik | Interlinguistik | Internationale Sprache | Esperanto | Esperantologie | Europäisches Bewußtsein | Europäisches Basiswissen | Propädeutik | Paderborner Modell

     
Begriff   Beschreibung (Beispiel)
     
Europa  

Europa ist ein Erdteil, der geographisch gesehen als Subkontinent angesehen wird und Teil Eurasiens ist. In historischer und kultureller Hinsicht gilt die Betrachtung als eigenständiger Kontinent. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Europa

 

Europarat  

Der Europarat ist keine EU-Institution! Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem Europäischen Rat und dem Rat der Europäischen Union.
Am 05.05.1949 wurde diese europäische internationale Organisation durch den Vertrag von London gegründet. Mitglieder sind 47 Staaten mit 820 Millionen Bürgern. Vor allem geht es um eine dem Fortschritt dienende Zusammenarbeit.
Sitz ist Straßburg, Europaflagge und Europahymne entsprechen denen der Europäischen Union. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Europarat

 

Europäischer Rat
.EU.
 

Der Europäische Rat (ER) ist das Gremium der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU). Ein EU-Gipfel findet zweimal jährlich statt. Neben dem eigentlichen politischen Systems der EU handeln die Mitgliedstaaten Kompromisse aus.
Neben dem Rat der Europäischen Union ist der Europäische Rat die zweite intergouvernementale Institution der Europäischen Union. Dagegen sind Europäisches Parlament (Bürgerkammer), Europäische Komission (Exekutive) und Europäischer Gerichtshof supranationale Organe. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Europäischer Rat

 

Rat der Europäischen Union
(EU-Ministerrat)
.EU.
 

Der Rat der Europäischen Union (Staatenkammer) ist ein Organ der Europäischen Union. Zusammen mit dem Europäischen Parlament übt er die Rechtsetzung der EU aus. Er repräsentiert die Regierungen der Mitgliedstaaten. Bei den intergouvernementalen Bereichen wie der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik hat das Europäische Parlament weniger Mitsprache. Die Minister arbeiten im Ministerrat zusammen. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Rat der Europäischen Union

 

Europäische Kommission
(EK, EU-Kommission)
.EU.
 

Die EU-Komission ist ein supranationales Organ der Europäischen Union. In der Funktion als Exekutive entspricht sie etwa einer nationalstaatlichen Regierung. Sie hat alleiniges Initiativrecht im EU-Gesetzgebungsverfahren. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Europäische Kommission

 

Europäisches Parlament
(Europaparlament, EU-Parlament, EP)
.EU.
 

Das europäische Parlament ist das Parlament der Europäischen Union. Die Europawahlen finden seit 1979 aller fünf Jahre statt. Somit ist das Europäische Parlament das einzige direkt gewählte Organ der EU, aber auch die einzige direkt gewählte supranationale Institution weltweit. Sitz ist Straßburg. (WIKI) 
de.wikipedia.org/wiki Europäisches Parlament

Bereits spätestens 1931 forderte Josef Zauner (Entwickler einer ersten politischen Organisiertheit für ein geeintes Europa mit Esperanto als europäischer Hochsprache) ein "Parlament der Parlamente".
"Zur Beratung der gemeinsamen europäischen Aussen- und auch Wirtschaftspolitik, wäre ein Parlament der europäischen Parlamente zu schaffen. Ansätze bildet hiezu das Europa-Komitee des Völkerbundes."
(Der Weg zur Europa-Partei  DER AUSWEG UŜE) (ZAU)

Für Europa-Demokratie-Esperanto (EDE) stellt die Vorbereitung und Teilnahme an der Europawahl eine wichtige Form der politischen Arbeit dar. Die Stimmen und die Sprache bewußter Europäer sind im Europäischen Parlament noch rar. (EDE)

 

Europäische Union (EU)
.EU.
 

Die Europäische Union (EU) ist ein Staatenverbund aus 28 europäischen Ländern mit mehr als einer halben Milliarde Einwohnern. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt ist der EU-Binnenmarkt der größte gemeinsame Wirtschaftsraum der Erde.
Das politische System der EU basiert auf dem Vertrag über die Europäische Union und dem Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union. Es enthält sowohl überstaatliche als auch zwischenstaatliche Elemente. Während im Europäischen Rat und im Rat der Europäischen Union die einzelnen Staaten mit ihren Regierungen vertreten sind, repräsentiert das Europäische Parlament bei der Rechtsetzung der EU unmittelbar die Unionsbürger. Die Europäische Kommission als Exekutivorgan und der EU-Gerichtshof als Rechtsprechungsinstanz sind ebenfalls überstaatliche Einrichtungen.
Von den 28 EU-Staaten bilden 19 Staaten eine Wirtschafts- und Währungsunion. Im Jahr 2002 wurde eine gemeinsame Währung für diese Länder, der Euro, eingeführt. Im Rahmen des Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts arbeiten die EU-Mitgliedstaaten in der Innen- und Justizpolitik zusammen. Durch die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik bemühen sie sich um ein gemeinsames Auftreten gegenüber Drittstaaten.
Die Europaflagge wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und im Mai 1986 als Symbol für alle Institutionen der Europäischen Gemeinschaften übernommen. Heute ist sie vor allem als Symbol der Europäischen Union bekannt.
Die Europahymne ist die Hymne der Europäischen Union und des Europarates und eines der offiziellen Symbole der Europäischen Union. Um keine europäische Sprache zu bevorzugen, und wegen der symbolischen Universalität der Musik ist die Europahymne nicht die Chorfassung Beethovens mit dem deutschen Text Friedrich Schillers ("Freude, schöner Götterfunken …"), die Graf Coudenhove-Kalergi, der Gründer der Paneuropa-Union, 1955 als Europäische Hymne vorgeschlagen hatte, sondern ein reines Instrumental-Arrangement. Es gibt zwar verschiedene Textvorschläge in unterschiedlichen Sprachen, die zum Teil auch auf Veranstaltungen von Chören vorgetragen wurden. Und der erste Antrag für eine Europäische Bürgerinitiative schlug eine Esperanto-Übersetzung von Beethovens Chorfassung als Text für die Europahymne vor. Die Europäische Kommission lehnte den Antrag jedoch ab und auch keiner der anderen Textvorschläge wurde offiziell anerkannt.

Europäischer Rat: Brüssel Rat: Brüssel
Parlament: Straßburg Kommission: Brüssel
Gerichtshof: Luxemburg Rechnungshof: Luxemburg
Zentralbank: Frankfurt am Main (WIKI)
Konzept reformierbar ja nein
Esperanto-Option janein

Nach den Weltkriegen waren die proeuropäischen Einigungskräfte besonders aktiv. Der von den Esperanto-Anhängern ausgehende frühe Ansatz wird aber oft noch nicht wahrgenommen und z.B. bei nationalen Wikipedia-Seiten nicht präsentiert.
Siehe: Vereinigte Staaten von Europa UŜE (EDE)
de.wikipedia.org/wiki Europäische Union
de.wikipedia.org/wiki Europäische Einigungsbewegung Folge Weltkriege
de.wikipedia.org/wiki Europahymne

 

Vereinigte Staaten von Europa

Unuiĝintaj Ŝtatoj de Eŭropo 
(Zau, DMW, WIKI)
Unuigitaj Ŝtatoj de Eŭropo
(Zam)

| UŜE |

 

1) Vereinigte Staaten von Europa
Der Begriff "Vereinigte Staaten von Europa" ist ein politisches Schlagwort der Europabewegung. Häufig wird der Begriff auch synonym zum Konzept eines europäischen Bundesstaates verwendet.
Mit der Aufklärung etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Wunsch formuliert. Seit den 1920er Jahren wurde der Begriff häufig gebraucht. Richard Coudenhove-Kalergi benutzte die Termini "Paneuropa" und "Vereinigte Staaten von Europa" parallel, bevorzugte aber ersteren. Ludwig Quidde sah in den Vereinigten Staaten von Europa "ein Schlagwort aus den Anfängen des organisierten europäischen Pazifismus."
Als erste größere Partei in Europa nahm die SPD auf dem Parteitag vom 13. bis 18. September 1925 die Forderung nach der Verwirklichung der Vereinigten Staaten von Europa in das bis 1959 geltende Heidelberger Programm auf. (WIKI)

Konzepte reformierbar ja nein
Esperanto-Option janein

de.wikipedia.org/wiki Vereinigte Staaten von Europa

2) Vereinigte Staaten von Europa
Unuiĝintaj Ŝtatoj de Eŭropo UŜE

Bereits 1915 beschäftigt sich L.L. Zamenhof in seinem Aufruf an die Diplomaten mit künftigen Vereinigten Staaten von Europa. Darin entwickelt er die Vorstellung, daß egal in welchem zu schaffenden Land alle Bürger unabhängig von deren Volkszugehörigkeit die gleichen Rechte haben sollen.
"Jeder Staat gehört moralisch und materiell allen seinen natürlichen und eingebürgerten Bewohnern, welche Sprache, Religion oder vermeintlichen Abstammung sie auch immer haben; kein Volk im Staat soll größere oder kleinere Rechte oder Pflichten als die anderen Völker haben ....
Jeder Staat und jede Provinz sollen nicht den Namen irgendeines Volkes tragen, sondern nur einen neutral-geografischen,  akzeptierten durch eine gemeinschaftliche Zustimmung aller Staaten."
Die Schrift entstand in einer Zeit, in der gerade die östlichen Völker Europas sehr oft in keinem ihnen zugeordneten Staat lebten. (ZAM)

Konzept reformierbar ja nein
Esperanto ja

de.e-d-e.eu/geschichte/e-d-e-vorlaeufer 1915 LLZamenhof

Wikipedia beinhaltet auch die Esperanto-Sprachversion, die nationalen Beiträge bleiben allgemein in ihrer nationalen Sichtweise stehen. Darum ist das Thema der UŜE-Idee aus dem nichtnationalen Esperanto-Beitrag entnommen:

Lange Zeit war nicht öffentlich bekannt, daß parallel zur Paneuropa-Bewegung die Idee für ein geeintes Europa entstand und sich zu dem UŜE-Programm entwickelte. Die Hauptunterschiede zwischen dem Paneuropa- und UŜE-Programm sind:
a) Die künftige Weltmacht gliedert sich - gemäß dem Paneuropa-Programm in fünf Teile auf (USA, Großbritanien, Paneuropa, Japan, UdSSR), währenddessen sich jenes nach dem UŜE-Programm nur auf zwei Teile gliedert: eine westliche Hemisphäre, bereits jetzt von der USA angeführt, und eine östliche Hemisphäre, künftig von UŜE geleitet;
b) zu UŜE soll – gemäß verschiedener geopolitischer und sozialer Gründe – auch Großbritanien und Rußland gehören;
c) die Paneuropa-Bewegung schlägt das Englische als offizielle Sprache für die Paneuropa-Union vor, indes ist gemäß dem UŜE-Programm Esperanto vorgesehen, die offizielle Hilfssprache in UŜE zu werden. Um die europäischen Staaten stark und dauerhaft zu verbinden, schlägt das UŜE-Programm eine gemeinschaftliche Armee, Zoll- und Außenpolitik und eine einheitliche Währung vor.
Taktik: eine ökonomischpolitische Organisation (UŜE-Partei) für ganz Europa anfertigen, welche die Aufgabe hat, das UŜE-Programm über das Parlamentssystem zu realisieren. Laut der UŜE-Vorstehenden sind die Esperantisten bestimmt, als künftige Initiatoren die Bewegung für ein geeintes Europa anzustoßen.
Organ: UŜE-EĤO, Verlag: "Libro", Timiŝoara I., Rumänien. Fachliteratur: Josef Zauner: "Der Weg zur Europa-Partei (Der Ausweg UŜE)", (La vojo al la Eŭropo-Partio, La elvojo UŜE); gleiches: "L' Eŭropanismo". laut J. ZAUNER (WIKI)

Konzept reformierbar ja nein
Esperanto ja 

de.e-d-e.eu/geschichte/e-d-e-vorlaeufer 1931 Josef Zauner
eo.wikipedia.org/wiki UŜE
eo.wikipedia.org/wiki Enciklopedio de Esperanto
eventoj.hu ĝenerala naturscienco enciklopedio > U

Unuiĝintaj Ŝtatoj de Eŭropo (Zau, DMW, WIKI)
iĝ-  unmittelbar aus sich heraus vereinen  
int- gemacht habend
Die Form "Unuiĝintaj" ist allgemein üblich.
Unuigitaj Ŝtatoj de Eŭropo (Zam)
ig-  etwas durch jemanden vereinigt machen
-it   ist getan worden

Republik Europa  

Ulrike Guérot zeichnet die Utopie einer europäischen Republik, die auf der Gleichheit aller europäischen Bürger/-innen jenseits nationaler Grenzen beruht. Im April 2013 veröffentlichte sie gemeinsam mit Robert Menasse ein Manifest zur "Gründung einer Europäischen Republik". Beide plädieren für eine Neugründung der europäischen Demokratie, eine Europäische Republik, und sind in diesem Zusammenhang für die Schaffung eines nachnationalen Europas. Guérot forderte im März 2018, dass die europäischen Nationalstaaten abgeschafft werden sollen. (WIKI)

Am 10.11.2018 wurde das Manifest zur Gründung der Republik Europa verlesen. Künstlerinnen und Künstler riefen an diesem Sonnabend im November 17:00 von europäischen (Theater-) Balkonen die Republik Europa aus. Das Manifest wurde verfasst von Ulrike Guérot, Robert Menasse und Milo Rau. Die Esperanto-Sprachversion brachte EDE ein. Dies ist nicht als automatische Übernahme eines Konzeptes zu verstehen. Jedoch ist ein geeintes Europa auch das Ziel von EDE.
Für Ulrike Guérot steht die Sprachenfrage eher im Hintergrund, sie sieht eine pragmatische Lösung, kann sich also Englisch gut vorstellen. Vielleicht auch Esperanto? In einem Beitrag bei der Heinrich-Böll-Stiftung von 2012 sind Worte eher gegen Esperanto zu lesen. Wir sind uns dagegen aus guten Gründen bewußt, daß Europa die neutrale Sprache Esperanto braucht, um zukunftsfähig zu sein. Innerhalb der Präsentation von Ulrike Guérot ist ein eher künstlerisch gemeinter Esperanto-Bezug zu finden (amikejo.net). Leider stellen sich auch viele Proeuropäer nicht ausreichend der Problematik der sprachlichen Gerechtigkeit (und damit einer Sprachlichen Demokratie) zwischen gleichwertigen Bürgern, welche auch erst mittels neutraler Sprache leichter als bewußte Europäer miteinander kommunizieren können. (EDE)

Konzept reformierbar ja nein
Esperanto-Option janein

de.wikipedia.org/wiki Ulrike Guérot
boell.de europa-nordamerika "Why English is it" 
europeanbalconyproject.eu Manifesto #Esperanto
amikejo.net botschaft von amikejo
amikejo.net esperanto

 

Bundesrepublik Europa  

Zu den proeuropäischen Organisationen, welche seit dem zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts verstärkt in Erscheinung treten (wie z.B. Volt und DiEM25), gehören die Humanisten. Unter dem Begriff Bundesrepublik Europa werden Punkte zusammengefasst, wie zum beispiel eine Ablösung der Nationalstaaten durch Regionen. Die weltweiten Probleme sind mit ihnen nicht mehr lösbar. Europa soll ein geeinter föderaler Staat sein. Die EU soll erhalten bleiben, aber Fehler behoben werden. Die Bundesrepublik Europa wird als weltweites Vorbild für Humanität und Demokratie gesehen. Gefordert wird die Europäische Verfassung. Die Region soll eine große Rolle spielen, wodurch die kulturelle Identität erhalten werden soll.
Im Bildungsbereich werden Muttersprache und Englisch als "Lingua franca" als essenziell angesehen. So möchte man den überregionalen Austausch fördern. "Englisch wird die gemeinsame Zweitsprache". "Durch die gemeinsame englische Sprache kannst du dich in jeder Region mit allen verständigen." Auch die Humanisten wollen internationalere Medien: "Das Hauptprogramm soll in der einheitlichen Lingua franca (Englisch) ausgestrahlt werden ...."
Obwohl es durchaus interessante gute Ansätze gibt (Regionalisierung Europas), bleiben die Humanisten bei ihrer System-Innenansicht. Wenn es wirklich so ist, daß ein wissenschaftliches Herangehen eine wesentliche Rolle spielt, dann kommen die Humanisten irgendwann nicht mehr um die ehrliche Auseinandersetzung mit der Sprachenfrage herum. Sie würden dann sehr wahrscheinlich auf die unbequeme Erkenntnis treffen, daß eine internationale Demokratie nur mit einer neutralen internationalen Sprache gerecht und möglich ist. Das Gegenteil wurde noch nicht bewiesen. (EDE)

Konzept reformierbar ja nein
Esperanto-Option janein

diehumanisten.de/vision/themen europa

 

Euro ..
Europäische Währung
 

Der Euro ist laut Art. 3 Abs. 4 EUV die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, eines in Art. 127–144 AEUV geregelten Politikbereichs der Europäischen Union (EU). Er wird von der Europäischen Zentralbank emittiert und fungiert als gemeinsame offizielle Währung in 19 EU-Mitgliedstaaten, die zusammen die Eurozone bilden, sowie in sechs weiteren europäischen Staaten. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt.
Der Euro wurde am 1. Januar 1999 als Buchgeld und drei Jahre später am 1. Januar 2002 als Bargeld eingeführt. Damit löste er die nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab.
Die Idee einer einheitlichen europäischen Währung, die den Handel zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft erleichtern sollte, entstand schon recht bald in der Geschichte der europäischen Integration. 1970 wurde das Vorhaben im "Werner-Plan" erstmals konkretisiert; demnach sollte bis 1980 eine europäische Währungsunion realisiert sein. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Euro

"Das Valutaproblem in Europa ist in erster Linie ein politisches und kein wirtschaftliches, wie man es auf den ersten Blick deuten könnte. Um zu einer gemeinsamen einheitlichen europäischen Valuta zu kommen (derzeit mehr als 20!) muss Europa sich vorher politisch finden. Dass das europäische Valuta-Chaos eine einheitliche Valuta ablösen wird, ist wahrscheinlich, weil auch eine wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit unausbleiblich ist.
Ein Ansatz zu einer Europäischen Zentral-Staatsbank bedeutet die
Gründung der B. I. Z. (Bank für Internationale Zahlungen), deren Aufgabe derzeit zwar eine andere ist, aber in der Zukunft geeignet erscheint, die Rolle der Zentral Notenbank Europas zu spielen."
Zauner: Der Weg zur Europa-Partei (Der Ausweg UŜE) spätestens 1931
(ZAU)

 

Stelo ..
Weltwährung
 

Versuche, eine frühere Währungseinheit der Esperantosprecher zu etablieren, den Speso, wurden durch den Ersten Weltkrieg vereitelt.
Der Stelo (dt. "Stern"; Plural: Steloj) ist seit 1959 eine Währungseinheit, mit dem Ziel der Schaffung einer einheitlichen Weltwährung. Für eine Zeit gab die Universala Ligo, der weltföderalistische Arm der Esperantobewegung, Banknoten und Münzen in Steloj aus und machte Versuche, den Stelo auf der Basis der relativen Kaufkraft der verschiedenen Nationen an existierende Währungen anzulehnen. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Stelo
eo.wikipedia.org/wiki Stelo

 

Demokratie  

Das Wort "Demokratie" leitet sich aus altgriechisch δημοκρατία "Herrschaft des Staatsvolkes" ab, einem Kompositum aus δῆμος dēmos "Staatsvolk" und κρατός kratós "Herrschaft". Es entstand im antiken Griechenland und bedeutete dort die direkte Volksherrschaft. Der Begriff "Volk" wurde in jener Zeit sehr eng gefasst, da mit diesem nur einer äußerst begrenzten Gruppe von Bürgern politische Partizipationsrechte eingeräumt wurden. Das Volk wird entweder unmittelbar (direkte Demokratie) oder durch Auswahl entscheidungstragender Repräsentanten (repräsentative Demokratie) an allen Entscheidungen, die die Allgemeinheit verbindlich betreffen, beteiligt.
In demokratischen Staaten und politischen Systemen geht die Regierung durch politische Wahlen aus dem Volk hervor. Wichtige Merkmale einer modernen Demokratie sind freie und gleiche Wahlen, das Mehrheits- oder Konsensprinzip, Minderheitenschutz, die Akzeptanz einer politischen Opposition, Gewaltenteilung, Verfassungsmäßigkeit, sowie Schutz der Grund-, Bürger- und Menschenrechte. Diese liberale Wertebasis, die als solche auch durch Mehrheitsentscheidung nicht antastbar ist, unterscheidet sie auch wesentlich von einer Ochlokratie, Volksrepublik oder Tyrannei der Mehrheit. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Demokratie

Bis in die Gegenwart hinein werden Demokratien als Nationaldemokratien verstanden. Der rein nationale Blick auf die Demokratie (siehe oben bei Wikipedia) kollidert mit der Realität in Europa, aber in Ansätzen auch weltweit. Europa hat einen Zeitpunkt erreicht, in der Internationale Demokratie notwendig geworden ist. (EDE EM)

 

Zentralismus

 

Der Begriff Zentralismus bezeichnet ein Strukturprinzip zur Kennzeichnung einer gesellschaftlichen Raumordnung, die zentral organisiert ist. In diesem allgemeinen Verständnis wird Zentralismus in einem Gegensatz oder als ein komplementäres Prinzip zum Regionalismus aufgefasst. In der Politik bedeutet Zentralismus das Streben, alle Kompetenzen im Staat bei einer zentralen obersten Instanz zu konzentrieren. Wird dieses Streben gesellschaftliche Wirklichkeit, so wird der Begriff ebenso zur Kennzeichnung von charakteristischen Strukturen eines politischen Systems, insbesondere bei Regimen, verwendet. Eine Ausdrucksform findet der Zentralismus in einem zentralistisch organisierten Einheitsstaat (Zentralstaat), der durch eine ausschließliche Konzentration der politischen Souveränität auf der nationalen Ebene gekennzeichnet ist.  (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Zentralismus

 

"Demokratischer
Zentralismus"
 

Als Demokratischer Zentralismus wird das Organisations- und Führungsprinzip bezeichnet, welches von Lenin für die Kommunistischen Parteien entwickelt wurde und dadurch die Grundlage der Herrschaftssysteme der realsozialistischen Staaten wurde. Hauptpunkt des Demokratischen Zentralismus ist der hierarchisch-zentralistische Aufbau von Staat und Partei.
Durch die starke Disziplinierung nachgeordneter Stellen, die an Entscheidungen höherer Instanzen streng gebunden waren, entwickelte sich der Demokratische Zentralismus zu einem autokratischen System. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Demokratischer Zentralismus

Ein "Demokratischer Zentralismus" ist in sich ein Widerspruch. Unter Walter Ulbricht wurde in der DDR ein zentralistisches System aufgebaut, das demokratische Abläufe kaum noch zuließ. Wie in keinem anderen Land Osteuropas wurden die Regionen im Jahr 1952 sowohl geographisch als auch politisch zerschlagen. Zum Ende der DDR pervertierte sich die Idee "Demokratischer Zentralismus" zu einer Renaissance Preussens und einem wirtschaftlich überzogenen Berlin-Förderprogramm. (EDE SE)

 

Subsidiarität  

Subsidiarität (von lateinisch subsidium „Hilfe, Reserve“) ist eine politische, religiöse, wirtschaftliche und gesellschaftliche Maxime, die Selbstbestimmung, Eigenverantwortung und die Entfaltung der Fähigkeiten des Individuums, der Familie oder der Gemeinde anstrebt.
Das Subsidiaritätsprinzip legt eine genau definierte Rangfolge staatlich-gesellschaftlicher Maßnahmen fest und bestimmt die prinzipielle Nachrangigkeit der nächsten Ebene: Die jeweils größere gesellschaftliche oder staatliche Einheit soll nur dann, wenn die kleinere Einheit dazu nicht in der Lage ist, aktiv werden und regulierend, kontrollierend oder helfend eingreifen. Hilfe zur Selbsthilfe soll aber immer das oberste Handlungsprinzip der jeweils übergeordneten Instanz sein.
Aufgaben, Handlungen und Problemlösungen sollten so weit wie möglich vom Einzelnen, von der kleinsten Gruppe oder der untersten Ebene einer Organisationsform unternommen werden. Nur wenn dies nicht möglich ist, mit erheblichen Hürden und Problemen verbunden ist oder der Mehrwert einer Zusammenarbeit offensichtlich ist und diese eine allgemeine Zustimmung erfährt, sollen sukzessive größere Gruppen, öffentliche Kollektive oder höhere Ebenen einer Organisationsform subsidiär, das heißt unterstützend, eingreifen. Das sind z.B. territoriale, öffentliche Kollektive wie Gemeinden, Landkreise, Länder, Staaten und zuletzt Staatengemeinschaften und supranationale Organisationen.
Das Subsidiaritätsprinzip ist ein wichtiges Konzept und bewährte Praxis für föderale Staaten wie die Bundesrepublik Deutschland oder die Schweizerische Eidgenossenschaft sowie föderale Staatengemeinschaften wie die Europäische Union. Es ist auch zentrales Element des ordnungspolitischen Konzepts der sozialen Marktwirtschaft. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Subsidiarität

Als Eselsbrücke zum Prinzip der Subsidiarität bieten sich die Wortbedeutungen aus Esperanto an.
sub - unter(-halb) / sidi - sitzen Das heißt, die Probleme sollten möglichst am "unten sitzenden" Ort gelöst werden. Dies hat aber nichts mit der offiziellen Lesart des Begriffs zu tun.
eo.wikipedia.org/wiki Subsidiareco

 

Internationale Demokratie  

Der rein nationale Blick auf die Demokratie (siehe oben bei Wikipedia) kollidert mit der Realität. Bei Existenz eines Europäischen Parlaments sind demokratische Prinzipien zu erwarten. Die EU ist aber noch längst nicht vollständig demokratisch aufgebaut. Auch fehlt den Einwohnern inklusive den Europaverantwortlichen sehr oft ein Europäisches Bewußtsein. Daraus erklärt sich unter anderem die geringere Teilnahme an den Europawahlen.
"Internationale Demokratie gab es bis jetzt noch nie und nirgendwo. Nun hat Europa ein Zeitpunkt erreicht, in der internationale Demokratie notwendig geworden ist und in der Europäischen Union auch die politisch-strukturellen Voraussetzungen vorhanden sind, sie aufzubauen. ....
Die Überzeugung über den Besitz der Wahrheit und die heroische Bereitschaft sie stolz zu verteidigen, macht das dialogische Erkenntnis des andersartigen und das Einsehen vom eigenen Fehler unmöglich. ....
Demokratie bedeutet in diesem Sinne, Zeit lassen für die soziale Entwicklung. D.h. lernen aus den Fehlern, zum Verbessern den allgemeinen sozialen Wohlstand."
In der Demokratie sollten Vorschläge "wissenschaftlich begründet sein, im besten Wissen, Gewissen und Bewusstsein der Zeit." Letztlich sollen die Bürger verschiedener Völker in der EU gemeinsam "auf dem höchsten Niveau der Demokratie der europäischen inter-national-ität" entscheiden.
Bei Europa-Demokratie-Esperanto wird davon ausgegangen, daß Europa die internationale Demokratie braucht. Für die notwendige Weiterentwicklung zum internationalen und europäischen Bewusstsein in der EU ist die demokratische internationale Sprache Esperanto Voraussetzung. (EDE EM)

 

Sprachliche Demokratie  

Wenn sprachliche Gleichheit und sprachliche Effektivät herrschen. (NZ)
Während eines internationalen Kongresses, bei dem entweder eine neutrale Sprache genutzt oder mehrsprachige Erklärung und Übersetzung angeboten werden. (NZ)

 

Sprachliche Effektivität  

Alle können problemlos mit allen kommunizieren. (NZ)
Während eines internationalen Kongresses, bei dem entweder eine neutrale Sprache genutzt oder mehrsprachige Erklärung und Übersetzung angeboten werden. (NZ)

 

Mehrsprachigkeit  

Wenn Mehrsprachigkeit in einer Region vorhanden ist, bedeutet dies, dass Menschen aus dieser Region mehrere Sprachen verstehen und dass mehr oder weniger sprachliche Gleichheit und Effektivität in dieser Region herrschen. (NZ)
Eine Sitzung, bei der alle Teilnehmer mehrsprachig sind. (NZ)

 

Kulturimperialismus  

Kulturimperialismus bezeichnet eine spezielle Herrschaftsbeziehung, welche durch Zerstörung, Unterbindung und Umformung der ursprünglichen Kultur der Beherrschten bei gleichzeitiger Dominanz der Kultur der allgemein imperialistisch Herrschenden praktiziert wird. Kulturimperialismus bezieht sich heute in der Regel auf ein ungleiches und ungerechtes Verhältnis zwischen reichen Nationen und armen Nationen .... (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Kulturimperialismus
eo.wikipedia.org/wiki Kultura imperiismo

 

Sprachimperialismus  

Der Begriff Sprachimperialismus bezeichnet ein systematisches Bestreben, die Dominanz einer Sprache mit politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Mitteln durchzusetzen und dadurch wiederum eigene politische, wirtschaftliche und kulturelle Interessen zu fördern. In der Folge können so schwächere Kulturen und Minderheiten benachteiligt werden. Somit besteht ein Zusammenhang mit dem gebräuchlicheren Begriff Kulturimperialismus.
Für den historischen Imperialismus des 19. Jahrhunderts kann man mit einer gewissen Berechtigung tatsächlich von Sprachimperialismus sprechen. Die Sprache der Kolonialmacht war Amtssprache, die staatliche Schulbildung verlief in dieser Sprache, so dass das Erlernen dieser Sprache Bedingung für ökonomischen Erfolg oder gar Überleben war. (WIKI)

Im Wikipedia-Beitrag wird Sprachimperialismus auf die Vergangenheit bezogen. Allerdings zeigt die Gegenwart keine Änderung, außer daß sich die Wahrnehmung innerhalb des Systems verringert hat. (EDE SE)
de.wikipedia.org/wiki Sprachimperialismus
eo.wikipedia.org/wiki Lingva imperiismo

Ĉi tiu lingvo ne estis trudita ĉefe pro siaj lingvaj kvalitoj ĉar, ekzemple, por la lingvisto Claude Hagège, "la angla estas tre malfacila lingvo". (WIKI)
eo.wikipedia.org/wiki .... #Anglalingva imperiismo (Englischspr. Imperial.)

Bereits die Feststellung, daß Englisch eine schwere Sprache ist, zeigt daß die Sicht auf den Grund der Verbreitung und Nutzung in der Allgemeinheit falsch ist. Sehr oft wir das "Argument" eines besonders leichten Englisch vertreten. Grund der Verbreitung ist dagegen die übergroße Macht einer Nation. (EDE)

 

"Irlandisierung"  

Der Begriff "Irlandisierung" wird von verschiedenen Gruppen unterschiedlich verwendet. Unter Esperantisten kann er so verstanden werden: Irland war lange Zeit durch England fremdbestimmt. Damit hat auch die Sprache Englisch die Sprache der Einwohner "überschrieben". Hauptsächlich noch im ländlichen Raum wird Irisch benutzt. Für die anderen Länder kann also eine "Irlandisierung" bedeuten, daß dieser Vorgang auch bei ihnen prinzipiell vorstellbar ist.
de.wikipedia.org/wiki Irische Sprache

 

Kulturökologie  

Kulturökologie ist ein Forschungsansatz an der Schnittstelle zwischen Kultur-, Geo- und Biowissenschaften. Sie untersucht, inwieweit menschliche Kulturformen durch die Auseinandersetzung mit der natürlichen Umwelt geprägt werden und inwiefern die menschlichen Kulturformen wiederum ihre natürliche Umwelt prägen. Dabei entwickelten sich verschiedene Ansätze in der Kulturanthropologie/Ethnologie und der angloamerikanischen Geographie.
Definition Walter Hirschberg (Hrsg.): Neues Wörterbuch der Völkerkunde:
"...wie weit menschliche Kultur- und Gesellschaftsformen durch die Art der Auseinandersetzung mit ihrer natürlichen (belebten und unbelebten) Umwelt geprägt werden und wie weit Kultur und Gesellschaft wiederum auf die natürliche Umwelt zurückwirken."
Steward definiert den Begriff knapp: "Kulturökologie ist die Erforschung der Prozesse, durch die eine Gesellschaft sich ihrer Umwelt anpaßt." (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Kulturökologie

Kulturökologie wird aber auch als eine Form der Ökologie zwischen den Kulturen und Gesellschaften (Teil der Umwelt) angesehen.
"Wissenschaftlich bewiesenes Faktum ist, dass der Mensch für sein Überleben die Natur braucht. Sein Verhältnis genügt nicht mehr nur in der Ausnützung, sondern es muss auch die Nachhaltigkeit bedacht werden. .... Aber der Mensch hat nicht nur seine Natur und braucht nicht nur natürliche Umgebung, .. sondern .. auch sein sozio-kulturelles Medium." Die Kulturökologie hat u.a. die Aufgabe, die kulturelle und sprachliche Verschiedenheit in der Welt zu schützen und die kulturelle Freiheit vor den aggressiven Kulturen zu bewahren. 
"Deshalb ist Kulturökologie die Bewahrung und Schutz der kulturellen Vielfalt, so wie die Naturökologie der Schutz und die Bewahrung der Verschiedenheit der natürlichen Umgebung ist. .... Kulturökologie ist eine selbstständig-aktuelle Wissenschaft geworden, welche die dialogischen Beziehungen zwischen den Kulturen, ihren Einfluss zueinander und ihre notwendige Verschiedenheit untersuchen soll." Und zu der kulturellen Verschiedenheit gehört in der Folge auch die sprachliche Verschiedenheit.
"Die menschliche Umwelt ist nur lebensfähig, wenn sie die natürliche und die kulturelle Verschiedenheit verbindet." (EDE EM)

 

Ökolinguistik
Sprachökologie
Lingusitische Ökologie
 

Die Ökolinguistik betrachtet Sprache unter dem Aspekt der Wechselwirkung: So wie in der Ökologie die Wechselwirkung zwischen Organismen, aber auch zwischen Organismen und Umwelt untersucht wird, erforscht die Ökolinguistik die Wechselwirkung zwischen Sprachen und zwischen Sprachen und ihrer Umwelt, d. h. der Gesellschaft, in der sie verwendet werden. Ein Pionier der Ökolinguistik (ecology of language) war der amerikanische Linguist Einar Haugen, der 1972 den Aspekt der Wechselwirkung in die Soziolinguistik und Psycholinguistik einführte.
Heute werden in die Ökolinguistik in vermehrtem Maße auch ökonomische Überlegungen miteinbezogen. Fragen, die gestellt werden, sind u. a.: Was kostet Sprachenvielfalt – und was bringt sie einem Staat? Wie viele Arbeitsplätze schafft sie? Was kann bewusste Verwendung von Sprache zur Lösung von Konflikten beitragen? Wie kann die Sprachenvielfalt der Welt erhalten bleiben – und gibt es einen Zusammenhang zwischen Sprachdiversität und Frieden? (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Ökolinguistik 

Ökolinguistik wird als Oberbegriff von zwei Forschungsrichtungen dieser Disziplin definiert. Die Ökologie der Sprachen und die ökologische Linguistik. (Federico Collaoni) 
13/04_collaoni.pdf bei linguistische-treffen.pl articles/13-4

Ökolinguistik ist der Fachbereich der Sprachwissenschaften welcher Interaktionen behandet, ob zwischen zwei einzelnen Sprachen oder zwischen Sprechern und Gruppen von Sprechern, ob zwischen der Sprache und der Welt.
Ökolinguistik vermittelt, um die Verschiedenheit aufzuzeigen und das kleine, das schwächere, das nichtwertgeschätzte, das diskriminierte zu beschützen. (WIKI)
eo.wikipedia.org/wiki Ekolingvistiko
#Lingva ekologio kaj lingva diverseco

 

Nationalsprache  

Die größte oder offizielle Sprache einer Nation (NZ)
Französisch in Frankreich (NZ)

 

Ethnische Sprache  

Eine Sprache von einer oder mehreren existierenden und definierbaren ethnischen Gruppen (NZ)
Französisch (NZ)

 

Minderheitensprache  

Eine Sprache, die von einer Minderheit innerhalb einer Nation oder Region genutzt wird. (NZ)
Finnisch in Schweden (NZ)

 

Amtssprache  

Sprache, über deren Gebrauch man in einer Verfassung oder einem Traktat übereingekommen ist. (NZ)
Die Amtssprachen von Belgien sind Holländisch, Französisch und Deutsch. (NZ)

 

Amtssprache der EU  

Eine Sprache, die in den Gesetzen der EU "Amtssprache" genannt wird. (NZ)
Zur Zeit: Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Holländisch, Irisch (ab 2007), Italienisch, Lettisch, Litauisch, Maltesisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Slowakisch, Spanisch, Tschechisch (NZ)
de.wikipedia.org/wiki Amtssprachen der Europäischen Union

 

Arbeitssprache der EU  

Sprache, die bei Sitzungen, auf denen kein Dolmetschen in andere Sprachen stattfindet, gebraucht wird. (Wir sind uns bewusst, dass aufgrund der Richtlinie des Rates Nr. 1 alle Amtssprachen auch Arbeitssprachen sind, aber in der Praxis ist oft etwas anderes richtig; daher bevorzugen wir "Arbeitssprache der EU" zu schreiben, wie wir es oben getan haben.) (NZ)
Meistens Englisch und manchmal Französisch oder Deutsch. (NZ)

 

Relaissprache  

Eine Sprache, die zwei andere Sprachen während einer Übersetzung oder Dolmetschen "verbindet". (NZ)
Wenn man aus dem Ungarischen ins Deutsche und aus dem Deutschen ins Polnische übersetzt, ist Deutsch die Relaissprache. (NZ)

 

Relaissystem  

Ein Dolmetscher hört nicht der Originalrede zu, sondern einem anderen Dolmetscher, der aus der Originalsprache dolmetscht. (NZ)
Eine griechischer Dolmetscher versteht kein Schwedisch und anstatt der Originalrede zuzuhören, hört er die Übersetzung ins Englische und dolmetscht dies anschließend ins Griechische. (NZ)

 

"Lingua franca"  

Weit verbreitete Brückensprache. (NZ)
Zur Zeit Englisch (NZ)

 

Neutrale Sprache  

Eine Sprache, die zu keiner Nation oder ethnischen Gruppe gehört. (NZ)
Esperanto (NZ)

 

Brückensprache  

Eine Sprache, die zur Kommunikation zwischen Menschen verwendet wird, die unterschiedliche Muttersprachen haben. (NZ)
Englisch während einer internationalen Konferenz ohne Dolmetscher. (NZ)

 

Plansprachen  

P. sind von Personen oder Personengruppen nach bestimmten Kriterien bewusst geschaffene Sprachen, die in der Regel der Erleichterung der internationalen sprachlichen Kommunikation dienen sollen (weniger treffende Bezeichnungen: "Kunstsprache", "internationale [künstliche] Welthilfssprache", "Universalsprache"). (GIL)

 

Linguisitk  

Sprachwissenschaft, auch Linguistik (zu lateinisch lingua ‚Zunge‘, ‚Sprache‘), untersucht in verschiedenen Herangehensweisen die menschliche Sprache. Inhalt sprachwissenschaftlicher Forschung ist die Sprache als System, ihre einzelnen Bestandteile und Einheiten sowie deren Bedeutungen. Des Weiteren beschäftigt sich die Sprachwissenschaft mit Entstehung, Herkunft und geschichtlicher Entwicklung von Sprache, mit ihrem vielseitigen Gebrauch in der schriftlichen und mündlichen Kommunikation, mit dem Wahrnehmen, Erlernen und Artikulieren von Sprache sowie mit den möglicherweise damit einhergehenden Störungen.
Als großes Teilgebiet der Sprachwissenschaft untersucht die Allgemeine Sprachwissenschaft Aspekte, die mehrere Sprachen gemeinsam haben. Sie stellt die Methoden bereit, mit der beliebige Einzelsprachen beschrieben und auch miteinander verglichen werden können. Wesentliche Aspekte der Allgemeinen Sprachwissenschaft sind Grammatiktheorie, Vergleichende Sprachwissenschaft bzw. Sprachtypologie und Historische Sprachwissenschaft.
Ein weiteres Teilgebiet der Sprachwissenschaft ist die Angewandte Linguistik.
Sprachwissenschaft umfasst zahlreiche größere und kleinere Teilgebiete, die insgesamt sowohl inhaltlich als auch methodisch uneinheitlich sind und mit einer Vielzahl anderer Wissenschaften in Kontakt stehen. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Sprachwissenschaft
eo.wikipedia.org/wiki Lingvistiko

Die Allgemeine Linguistik (auch Allgemeine Sprachwissenschaft) ist eine der großen Hauptdisziplinen der Sprachwissenschaft. Sie grenzt sich einerseits von der Angewandten Sprachwissenschaft und andererseits von der Historischen Sprachwissenschaft ab, wobei die Grenzziehung zwischen diesen Fachgebieten und der Allgemeinen Linguistik oft unterschiedlich vorgenommen wird. Der Begriff "Allgemeine Linguistik" kann aber auch dahingehend verstanden werden, dass er das Gegenstück zu den spezifischen Sprachwissenschaften einzelner Philologien wie Germanistik, Romanistik, Slawistik usw. darstellt. Mit diesem umfassenderen Verständnis wird ein großer Teil der angewandten und historischen sprachwissenschaftlichen Fächer ebenfalls zur Allgemeinen Linguistik gezählt. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Allgemeine Linguistik

 

Interlinguistik  

I. kann als die Wissenschaft von der internationalen sprachlichen Kommunikation mit allen ihren Aspekten angesehen werden. Das impliziert die Funktion, Struktur, Entwicklung und Anwendung von Ethno- und Plansprachen als internationale Kommunikationsmittel. (GIL)

 

Internationale Sprache  

L.L. Zamenhof veröffentlichte 1887 seine leicht erlernbare neutrale Internationale Sprache unter dem Pseudonym "Doktoro Esperanto" (Hoffender). Seine Internationale Sprache wurde in kurzer Zeit "weltumgangssprachlich" zu Esperanto. (ZAM, EDE)

 

Esperanto  

Das Esperanto ist der bisher erfolgreichste Fall, dass sich aus einem Projekt eine lebende Sprache entwickeln konnte, die über eine differenzierte Sprachgemeinschaft verfügt. (GIL)

 

Esperantologie  

Die Esperantologie untersucht Quellen, Struktur, Entwicklung, Kommunikationsleistung und Sprachgemeinschaft der 1887 von Ludwig. L. Zamenhof begründeten Plansprache Esperanto.
Somit ist die Esperantologie ein Teilbereich der Interlinguistik. (GIL)

 

Europäisches Bewußtsein  

Als europäische Identität wird jener Teil der Identität oder des Bewusstseins einer Person oder Personengruppe bezeichnet, der sie befähigt, sich als Europäer zu begreifen und eine bejahende Haltung zu einer gemeinsamen Identität ("Wir-Gefühl") und zum Zusammenleben der Menschen und Völker in Europa im Sinne einer Gemeinschaft einzunehmen. In einem breiten Identitätsdiskurs bezieht sich der Begriff auch auf Haltungen zur Verfasstheit Europas, zur europäischen Öffentlichkeit oder zur Rolle und zum Selbstverständnis Europas und der Europäer in der Welt. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Europäische Identität

Das Europäische Bewußtsein gehört zu den Voraussetzungen für die Bildung eines stabilen geeinten Europas, in dem sich die Völker und die einzelnen Bürger mit ihren verschiedenen Kulturen und Sprachen einem politisch gestalteten Europa zugehörig fühlen. Einheit in Vielfalt wird nicht nur als Abgrenzung begrüßt, sondern das Gemeinsame wird bewußt wahrgenommen und gepflegt. Während Identität häufig als etwas bereits in der Person angelegtes verstanden wird, muß in der heutigen Zeit noch am (europäischen) Bewußtsein gearbeitet werden.
Um ein Europäisches Bewußtsein bei einer Mehrheit der Einwohner zu erreichen, sind u.a. europäische Medien mit gleichberechtigtem Zugang Voraussetzung. Auch ein Europäisches Basiswissen ist notwendig, darunter das Erlernen der gemeinsamen neutralen Sprache Esperanto. (EDE)

 

Europäisches Basiswissen  

Unter dem Europäischen Basiswissen ist jener grundlegende Wissensinhalt zu verstehen, der übereinstimmend allgemein weltweit und speziell europaweit gilt. Es soll ein Werkzeug sein, mit welchem man sich als gebildeter Bürger in den Gesellschaften Europas und der Europäischen Gesellschaft sinnvoll verhalten kann.
Internationale Abschlüsse können durch diesen Bereich der Harmonisierung leichter ermöglicht werden. Naturwissenschaftliche Fächer sind zum großen Teil als Europäisches Basiswissen deklarierbar. Eine Geschichte der Europäer existert heute durchaus noch nicht, da jedes Volk, jede Nation und jede Region eine eigene abweichende Geschichtsschreibung hat und es in der Realität kaum einen neutralen Blick auf die gesamte Geschichte gibt. Für den sprachlichen Bereich sollte der Ansatz gelten, die leichter erlernbare neutrale Sprache Esperanto vor schwereren Nationalsprachen zu lernen, welche danach leichter erlernt werden können (Propädeutik).
Das Europäische Basiswissen sollte allen Beteiligten empfohlen werden, damit die Schüler die Vorteile im geeinten Europa auch genießen können. Es handelt sich dabei um einen überschaubaren Lernstoff, der weiterhin die Unterschiede in den verschiedenen Schulsystemen zuläßt. Viele Wissensdaten gelten dort längst. Auch kann die landestypische Geschichte weitergelehrt werden.
Dieses Wissen soll über europäische Medien angeboten werden können, wobei erst die gemeinsame Sprache Esperanto einen gerechten Zugang zu den Medien ermöglicht. (EDE)

 

Propädeutik  

Propädeutik ("Vorbildung", Vorbereitungsunterricht, aus griechisch προ pró ‚vor‘ und παιδεύω paideuō ‚bilden‘) dient der Einführung in die Sprache und Methodik einer Wissenschaft. Als allgemeine Propädeutik wird dabei die Logik angesehen. Davon abgeleitet werden Leistungskurse der gymnasialen Oberstufe als Propädeutik für ein wissenschaftliches Studium verstanden. Ein propädeutisches Seminar an der Universität vermittelt wichtige Grundkenntnisse für weitere Kurse. (WIKI)
de.wikipedia.org/wiki Propädeutik

 

Paderborner Modell  

Die propädeutische Wirksamkeit beim Erlernen des Esperanto hilft dabei, weitere Sprachen schneller zu lernen. Sie wurde in der Geschichte experimentell untersucht:
1925-1931 Columbia University, New York, Usono
1947-1951 Sheffield, Britio
1958-1963 mezlernejo de Somero, Finnlando
1970 Eksperimento efektivigita de prof. István Szerdahelyi en Budapeŝto
Ekde 1975 Eksperimentoj laŭ la Paderborna modelo de LOI
1993-1997 Torino, Italio (WIKI)
eo.wikipedia.org/wiki Propedeŭtika valoro de Esperanto 

Das erste richtige Experiment nach dem Paderborner Modell mit exakter Messung und Aufwandsermittlung gemäß den Formulierungen der kybernetischen Pädagogik wurde von Pr. Helmar Frank in Grundschulen zwischen 1975 und 1976 unternommen, in welchen ungefähr 300 Schüler Esperanto lernten, teils ein Jahr und teils zwei Jahre, und danach mit dem Erlernen der englischen Sprache fortfuhren. Dieses Experiment zeigte, daß jene, welche Esperanto mit etwa 100 Lernstunden in zwei Jahren lernten, um 30% bessere Ergebnisse als die Nicht-Unterrichteten hatten, während jene, welche nur ein Jahr lernten, bereits um 20% bessere Ergebnisse vorweisen konnten. (WIKI)
eo.wikipedia.org/wiki PvdE Historio de la eksperimentoj
laŭ la Paderborna modelo de LOI (Lingvo-Orientiga Instruado)
 
LINGVO-ORIENTIGA INSTRUADO (LOI)
CELE AL RAPIDIGO DE LA LERNADO DE FREMDLINGVOJ

 

     

 

     
Definitionen   Quellen
     
ZAM    L.L. Zamenhof
ZAU   Josef Zauner
DMW   Dietrich Michael Weidmann
HFR   Helmar Frank
GIL   Gesellschaft für Interlinguismus
NZ    NitobeZentrum
EDE   Europa-Demokratie-Esperanto EDE
EDE EM   EDE Eugen Macko
WIKI   Wikipedia
Texte werden abgewandelt gestrafft übernommen. Bearbeitung nach bestem Wissen und Gewissen. Wegen der gelegentlich geringen Aussagekraft der deutschen / nationalen Wikipedia-Seiten wird teilweise zusätzlich auf die Esperantoversionen verlinkt.
    Vorschläge und Kritiken werden gern entgegenommen.

 


Unterstützende Grafiken

Je mehr gleichberechtigte Sprachen, um so astronomischer die Zahl der Übersetzungen. Ungleiche Behandlung liegt aber nicht im Sinn einer Gemeinschaft der Europäer! Die neutrale Sprache Esperanto hilft. Aber wie kann dem einzelnen Angehörigen eines Volkes seine eigene Position innerhalb einer EU klar werden?

Unter Identität kann man die selbstgewonnene freiwillige Zugehörigkeit zu einer Gruppe, aber auch die vorgegebene Herkunft verstehen. Ohne eigene Vorentscheidung gehört man einer Altersgruppe, einem Geschlecht, einem Volk, einem Staat, einer Mehrheit, einer Minderheit an, was an sich eigentlich kein Problem darstellt. Bei gleicher Wertschätzung aller Herkunftsbereiche, ob nah oder weit gefaßt, ergibt sich eine individuelle Multi-Identität. So sind Menschen aus verschiedenen Regionen manchmal gleicher Staatszugehörigkeit, oder Franzosen, Tschechen und Deutsche können sich gemeinsam als Europäer verstehen. Sie können sich aber auch bei einem Esperanto-Weltkongreß treffen und fühlen sich dann auch noch als Bürger der Welt. Hier gehen wir aber vor allem auf die politisch entwickelten Ebenen ein, zu denen tatsächlich Wahlen abgehalten werden.
Zur Zeit haben wir Wahlmöglichkeiten auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Wer vordergründig in der nationalen Ebene verhaftet bleibt, verkennt die gemeinsame Identität der Europäer. Wie aber soll dieser Wähler bei einer Europawahl als Europäer wählen?

Weltsprachen in der Geschichte aus europäischer Sicht
"Nach dem alten klassisch-griechischen Denken, war nur unser eigenes Haus wichtig."
Kulturökologie und neues Denken (Eugen Macko)
Wir sind geprägt von den Haltungen, die mittels übergeordneter Sprachen (Lingua franca) mitgegeben werden. Wir wissen viel über die Zeiten, in denen Geschichte aufgeschrieben wird. Was vor diesen Zeiten liegt "lesen" wir aus archäologischen Funden. Unser historisches Bewußtsein in Gesellschaften beginnt mit den griechischen Auslegungen älterer Schriften und den kulturellen Leistungen der Griechen. Dieses Denken wurde von Rom übernommen und weitergeführt. Und die Form des Weitergebens von Werten mittels Macht ist bis heute üblich. Manche sehen darin Darwinistische Züge und akzeptieren das. Doch dieses archaische Denken ist längst nicht mehr zeitgemäß. In vielen Bereichen wird Gerechtigkeit und Demokratie eingefordert. Wenn es aber um das Unmittelbarste, unser Verständigungsmittel Sprache geht, stecken wir mehrheitlich noch in der Antike, so wie es zu oft auch noch bei kriegerischen Auseinandersetzungen erkennbar ist. Doch längst entstand eine neue Entwicklung, beginnend mit der Renaissance. Die Sprache wird gerechter entwickelt. Ein Beispiel ist die deutsche Geschichte mit Hochdeutsch. Und so etwas zeitgemäßes wie ein geeintes Europa ist sogar auf eine gemeinsame Hochsprache angewiesen. Aber das haben die Verantwortlichen noch nicht verstanden.