E-D-E-Entwicklung in EU

Beitragsseiten

Gründungsdaten von Europa-Demokratie-Esperanto

EDE-Föderation 21. Oktober 2003 Straßburg
Landesverband Frankreich 2003 Paris
Landesverband Deutschland 1. Februar 2004 Emden
Neugründung
Landesverband Deutschland 5. Juli 2008 Wiesbaden

Wofür steht EDE?

Im Jahr 2003 formierte sich von Frankreich ausgehend mit Europa – Demokratie – Esperanto eine europäische Bewegung, die die internationale Brückensprache Es­peranto und die dahinter stehenden Ideen in die politische Diskussion ein­brin­gen möchte. EDE gibt es bereits in einer Reihe von europäischen Staaten oder befindet sich dort in der Gründung. Die deutsche Vereinigung Europa – Demokratie – Esperanto versteht sich als die deutsche Sektion des Dachverbandes der euro­pä­i­schen Föderation EDE mit Sitz in Strasbourg  (Frankreich). Mehr Informationen zur europäischen EDE-Föderation und den anderen Landesverbänden finden Sie unter: http://www.e-d-e.org (2009de.e-d-e.eu)

Die historischen Wurzeln von EDE

Die programmatischen Ideen und Ziele von Europa – Demokratie – Esperanto haben historische Wurzeln und damit auch eine Tradition: Zu nennen sind die Französische Revolution (1789 bis 1799) mit ihren Ideen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, und das Hambacher Fest (1832), das als Geburtsstunde der deutschen Demokratie angesehen wird. Das Fest war von den demokratischen Idealen der Französischen Revolution geprägt. An ihm nahmen seinerzeit 30.000 Menschen teil, unter ihnen viele Franzosen und Polen, womit letztlich auch ein Bezug zum europäischen Gedanken hergestellt wurde. EDE steht auch in der Tradition der Friedensbewegung [Bertha von Suttner: "Pazifismus und Esperanto sind Geschwisterkinder"] und der Ideen der Europäischen Bewegung, die schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg zur Gründung der Europäischen Gemeinschaften geführt hat. Eine Wurzel sind natürlich auch die Ideen von Ludwig Zamenhof (1859 – 1917), die 1887 zu seiner völkerverbindenden internationalen Sprache Esperanto führten: Er wünschte, ein neutrales Fundament zu errichten, auf dem die verschiedenen Völker der Menschheit in Freiheit, Frieden und Brüderlichkeit miteinander verkehren können, ohne dass die einen den anderen ihre nationalen Eigenarten aufdrängen.Damit verfolgen die Zielsetzungen von EDE eine historische Linie und sind in europäische Traditionen eingebunden. Für EDE kommt es darauf an, europäische Gemeinsamkeiten zu entwickeln, zu fördern und sichtbar zu machen und auch damit die Fundamente für einen dauerhaften wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt Europas zu schaffen.Diese Ideen und Traditionen weisen jedoch über Europa hinaus. Darum will sich EDE dafür engagieren, dass sich die EU weltweit für Dialog, Verständigung, Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. (2009de.e-d-e.eu)

Ein neuer Politikstil im Zeichen des Dialogs

EDE ist neu und will anders sein als die anderen zur Wahl stehenden Parteien und Listen. EDE lässt sich nicht in das bekannte politische Spektrum einordnen und ist nicht links oder rechts und folgt keiner Ideologie, sondern steht für Dialog, Gleich­­be­rech­ti­gung, gegenseitige Achtung und Toleranz, Offenheit und Transparenz, Frei­willig­keit und Selbst­bestimmtheit, Frieden und Freundschaft, gesellschaftliches Engage­ment und soli­da­ri­sches Mit­ein­ander. Diese auch die Idee des Esperanto tragenden Säulen sollen die Grundlage für die Arbeit von EDE bilden.
EDE will eine rea­lis­tische, pragmatische, praktische und dabei menschliche und le­bens­­frohe Politik machen. Dafür wird EDE eine mög­lichst positive aber dennoch klare Spra­che sprechen, sachliche Kritik üben und vor allem durch eine positive Haltung und kon­struk­tive Vorschläge auffal­len. EDE fördert die gemeinsame Suche nach Lösungen für die aktuel­len und künftigen Pro­bleme. Diese Lösungen sollen die Grund­lage bilden für eine bessere Zu­kunft für uns alle.
EDE ist für eine Politik des Zuhörens, des Mitdenkens und des ehrlichen Bemühens. Daher will EDE sich für konstruktive und friedliche Debatten einsetzen, in denen über aktuelle Probleme unvoreinge­nom­men, vor­urteils­frei und sachlich fundiert diskutiert wird und gemeinsame Entscheidungen transpa­rent getroffen werden. (2009de.e-d-e.eu)

Von anderen Kulturen und Denkweisen lernen und gemeinsam profitieren

Die europäischen Völker haben über Jahrhunderte danach gestrebt, anderen das Eigene als das einzig Wahre aufzuzwingen, weniger durch Vorbild als durch Vormacht und leider sehr häufig auch mit brutaler Gewalt. Die Gewalt als Mittel der Politik sollte überwunden werden.
Es sollte auch nicht immer danach gestrebt werden, Gegensätze aufzulösen und auf Entscheidungen zu drängen für das Eine oder das Andere. Gegensätze kann man so stehen lassen, wie sie sind, und man kann nach Neuem diesseits oder jenseits der Gegensätze suchen. Wir sollten uns darum bemühen, durch Toleranz, durch positives Interesse für das Andere und die Anderen, durch freundschaftlichen Dialog zu einer harmonischeren Gesellschaft und zu einer harmonischeren Welt zu gelangen. Wir hängen keinen idealistischen Träume­reien nach, sondern haben eine klare Vorstellung von einer besseren Welt. (2009de.e-d-e.eu)

Warum ist EDE in Deutschland ein Verein und keine Partei?

Anfang Juli 2008 ist die politische Vereinigung Europa – Demokratie – Espe­ran­to (EDE) für Deutschland in Wiesbaden gegründet worden. EDE ist ein eingetragener Verein (eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Wiesbaden unter der Nr. VR 6243).
Nach dem deutschen Parteiengesetz ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass eine politische Vereinigung den Status einer Partei erhält, dass sie an Bundes- oder Landtagswahlen teilnimmt. Da EDE die Teilnahme an Europawahlen anstrebt, ist ihr der Status einer Partei verwehrt. Das Europa­wahl­gesetz lässt neben politischen Parteien auch sogenannte "sonstige politische Vereinigungen" zur Europawahl zu. Daher hat sich EDE als Verein konstituiert. (2009de.e-d-e.eu)

2009: Gründung von E-D-E und Unterstützungsunterschriftensammlung

Wir brauchen eine EU-Politik, durch deren Wirken die Europäer auf Augenhöhe miteinander kommunizieren können. Ohne so eine bewährte neutrale Sprache wie Esperanto würde eine europäische Identität ein Traum bleiben. Im Jahr 2003 entstand in Frankreich eine neue europäische Bewegung und im Juli 2008 wurde die politische Vereinigung
EUROPA-DEMOKRATIE-ESPERANTO (EDE) für Deutschland in Wiesbaden gegründet.
Damit EUROPA-DEMOKRATIE-ESPERANTO an der Europawahl 2009 teilnehmen konnte, mußten
4000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden. Interviews mit Unterschriftensammlern:

Interview mit Alois Eder (Teil 1)
Interview mit Alois Eder (Teil 2)
Interview mit Evelin Geist
Interview mit Werner Pfennig

aufrufunterstützung
Plakate in Dresden

Erste EDE-Konferenz in Straßburg

aufruf
Als wahrscheinlich erste Partei, die sich zunächst auf internationaler und erst dann auf nationaler Ebene organisierte, hielt Europa - Demokratie - Esperanto (EDE) vom 27.02.-01.03. ihre erste Konferenz in Straßburg ab. Ziel sind letzte Vorbereitungen für die Europawahl 2009. Während es in Frankreich schon praktisch sicher ist, dass EDE an der Europawahl teilnehmen kann, sammelt der deutsche Verband derzeit noch Unterstützungsunterschriften. Spitzenkandidat der Liste in Deutschland ist der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften des Jahres 1994, Prof. Dr. Reinhard Selten. link Originalbeitrag Pressekontakt: Manuel Cebulla, Tel. 020178 45 36, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bei der Europawahl 2009 kandidierten für EDE:

  1. Prof. Dr. Reinhard Selten, Volkswirt und Mathematiker, Königswinter 
  2. Manuel Cebulla, Jurist, Essen
  3. Dr. Ulrich Matthias, Mathematiker, Wiesbaden
  4. Dr. Eugen Macko, Philosoph, Diplom-Ingenieur und Yogalehrer, München
  5. Marianne Buchholz-Maurer, Informatikerin; Darmstadt/Euskirchen
  6. Alfred Schubert, Journalist, Weilheim
  7. Nan Matthias-Wang, Gästeführerin, Wiesbaden
  8. Steffen Eitner, Elektronikfacharbeiter und Mediengestalter, Dresden
  9. Konrad Gramelspacher, Volkswirt und Radioredakteur, Staufen-Grunern
  10. Hervey Taunton; Rentner, Wiesbaden

Übergabe der EDE-Unterstützungsunterschriften


Damit link EUROPA-DEMOKRATIE-ESPERANTO an der Europawahl 2009 teilnehmen kann, wurden schon vor dem Endtermin 5268 bestätigte Unterstützungsunterschriften an den Bundeswahlleiter in Wiesbaden übergeben. Die Gesamtzahl der gesammelten Unterschriften beträgt 5993! Bei allen Unterschreibern und Helfern der Sammlung aus Ost, West, Nord, Süd möchte auch ich mich bedanken!
Gesamtdeutsch ist der Raum Sachsen und Dresden offenbar gut vertreten. Interessant ist die Erfahrung, daß es Menschen kaum anzusehen ist, wie sie zu Esperanto oder Europa-Demokratie-Esperanto stehen. So mancher scheinbar progressive weltoffene Bürger erweist sich verschlossener als vermutet. Andere Leute sind dagegen recht freundliche Unterstützer. Nur ein Nachfragen kann das klären. Das Ergebnis ist sehr erfreulich. Die Gesellschaft wird nun einen Teil von sich besser wahrnehmen können. Medien werden mehr berichten.

E-D-E in den Medien

Artikel 5 Grundgesetz (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Soweit der Anspruch.
Die Massenmedien greifen das Thema Europa-Demokratie-Esperanto so gut wie nicht auf. Das Filtersystem der Gesellschaft funktioniert. Unangenehme Nachrichten, bei denen man sich auf etwas wenig Bekanntes einlassen soll, werden verdrängt und durch Gewohnheitsmeldungen aller Art ersetzt. Neben einer Meinungsvielfalt braucht unsere Gesellschaft eine gerechtere Informationspolitik. Dann würden sich mehr potentielle Unterstützer für E-D-E real finden.
Recht abenteuerliche Vermutungen zu den Ideen von E-D-E erschienen bei Cicero (Magazin für politische Kultur). Leider reicht die politische Kultur nicht für einen Dialog. Die ersten Informationen erscheinen in lokalen Druckerzeignissen. Ein eigener Beitrag zur Geschichte von Esperanto im Raum Dresden und Esperanto-Gegenwart (Unterschriftensammlung) konnte in der Dresdner Lokalzeitschrift für den Nordwesten der Stadt "DIE NORDWEST-RUNDSCHAU" veröffentlicht werden. In Wiesbaden wird schon recht gut aufgeklärt.
Wiesbadener Wochenblatt Seite 4 von 12, Seite 5! (12.03.2009)
Bericht zu EDE im Wiesbadener Tagblatt (15.03.2009)
Bericht zu EDE im Wiesbadener Kurier (16.03.2009)
Insgesamt haben sich die Massenmedien der BRD nicht mit Ruhm bekleckert. Selbst die bloße Benennung von Europa-Demokratie-Esperanto wurde in einer wichtigen Aufbauphase von den "Großen Schweigern" vermieden. Aber das wird nicht so bleiben.
Ansonsten berichten Esperanto-Medien. So wird zum Beispiel beim NB-Radiotreff eine regelmäße Esperanto-Themensendung verbreitet. Die Esperanto-Welle stellt mit einer Verzögerung ihre Sendungen ins Netz. In den informativen Sendungen wird zum Beispiel auch E-D-E thematisiert.
Sendung vom 06.11.2008 min 27:00 bis 28:30
Sendung vom 04.12.2008 min 48:08 bis 53:57

Sendung vom 17.12.2008 E-D-E Themensendung
Sendung vom 08.01.2009 min 55:33 bis 58:36

Sendung vom 21.01.2009 E-D-E Themensendung

Sendung vom 05.02.2009 min 04:00 bis 05:43 und 11:20 bis 17:20

Sendung vom 05.03.2009 min 37:20 bis 49:10

Sendung vom 02.04.2009 min 19:00 bis 24:45

Sendung vom 15.04.2009 min 54:45 bis 58:00

Sendung vom 07.05.2009 min 40:00 bis 46:00

Bekanntgabe der Wahlvorschläge freie-radios.net

Vom Bundeswahlleiter wurde am 01.04.2009 bekannt gegeben, welche politischen Vereinigungen ihre Wahlvorschläge eingereicht haben. Auf Platz 22 steht Europa-Demokratie-Esperanto. Nach einer ersten Sichtung ist das eine von nur zwei Europa-Themen-Vereinigungen, also gute Voraussetzungen für eine Europawahl. Unter den beiden (wenn nicht sogar allen Bewerbern) schlägt nur EDE eine auf gleichberechtigte Kommunikation und Identität orientierte praktikable Politik vor.
Die Medien berichten untereinander wortlautnah. Die Zahl der angegebenen Bewerber schwankt zwischen 38 und 40, der Platz von EDE zwischen 22 und 23. Etwa 20 Internetinformationsdienste verbreiteten zudem folgenden Satz zu EDE: "Zur Europawahl 2004 wurde sie nicht zugelassen." Klingt komisch? Was könnte der Leser denn vermuten? Etwa Bedenken des Bundeswahlleiters? Oder ist EDE so demokratisch, daß es die EU-Politiker nicht ertragen würden? Spaß beiseite.
Die Sache ist ganz einfach. Vor der letzten Europawahl gründeten Esperanto-Freunde die neue Initiative EDE in Frankreich. Etwas später (aber zeitlich zu eng) zogen die Esperanto-Freunde in Deutschland nach, schafften dannn leider nicht die erforderliche Unterschriftenzahl und EDE konnte daher damals nicht zugelassen werden. (01.-03.04.09 SE)

Zulassung zur Europawahl

Am 10.04.2009 hat der Bundeswahlausschuss in öffentlicher Sitzung 31 Parteien und sonstige politische Vereinigungen zur Europawahl am 7. Juni 2009 zugelassen. Dazu gehört Europa-Demokratie-Esperanto.

EDE-Medien-Werbung zur Europawahl am Wahl-Sonntag (07.06.2009) - Liste (24)
ESPERANTOMAGAZIN bei Radio Dreyeckland (13. April 2009) - Manuel Cebulla

EDE-TV-Werbespots zur Europawahl in Deutschland und Frankreich.
Sammlung von TV-Beiträgen aus Frankreich (EDEfranceeurope2009)

EDE-Werbung zur Europawahl in Fernsehen und Radio (Gesamtübersicht)

 

11.05.09

(Mo)

14:27

Deutschlandfunk

(Funkhaus Köln)

 

13.05.09

(Mi)

10:27

Jump

(mdr)

 

13.05.09

(Mi)

17:54

ARD

(1.TV-Progr.)

 

15.05.09

(Fr)

13:05

WDR 4

 

 

20.05.09

(Mi)

19:20

ZDF

(2.TV-Progr.)

 

25.05.09

(Mo)

13:26

Jump

(mdr)

 

27.05.09

(Mi)

14:46

Bayern 3

 

 

27.05.09

(Mi)

22:58

ARD

(1.TV-Progr.)

 

28.05.09

(Do)

vor 12:00 ? vor 16:00 ?

NRW Info

 

 

29.05.09

(Fr)

11:57

Deutschlandradio Kultur

(Funkhaus Berlin)

 

02.06.09

(Di)

08:57

Bayern 1

 

 

03.06.09

(Mi)

15:05

WDR 2

 

 

04.06.09

(Do)

17:10

ZDF

(2.TV-Progr.)

 

05.06.09

(Fr)

vor 12:00 ? vor 16:00 ?

NRW Info

 

 

EDE-Europawahl-Plakatwerbung

Das gesamtdeutsche E-D-E-Plakat zeigt als Symbol deutsch-französischer Aussöhnung und europäischer Einigung die zwischen Straßburg und Kehl im Süden gelegene Europabrücke, auch im Wahlwerbefilm zu sehen. Ein Lokal-Plakat zeigt drei Sterne entsprechend den Worten Europa-Demokratie-Esperanto und benennt den Listenplatz 24. Auf dem anderen Blatt ist im qr-Code die Internetadresse enthalten, sowie die Dresdner Esperanto-Adresse. Diese kleinen temporären EDE-Plakatchen erschienen bereits seit einigen Wochen in Dresden. Die Großen sind nun seit Ende Mai ebenfalls im Stadtbild präsent.

EDE-Teilnahme an Radiogespräch 18.05.09 (Mo) 20:30-21:30

Vor den Wahlen stellen sich Vertreter verschiedener politischer Initiativen auf der klassischen analogen Ultrakurzwelle und im digitalen Audiostrom des Netzes vor. Dafür sorgt coloradio.org :-(. Europa-Demokratie-Esperanto und die enge Beziehung zur Europawahl war ein Thema.

EDE-Meldungen wenige Tage vor der Wahl (03.06.2009)
Das Verhalten der großen Medien
Ungleichbehandlung von Europa - Demokratie - Esperanto (EDE) auf den Stimmzetteln

Das Verhalten der großen Medien bei der Darstellung der Ernsthaftigkeit von Europa-Demokratie-Esperanto scheint nicht besonders nobel.
Im Radio wurde über den Sinn einer Sprache in Europa und über die Identität gesprochen. Eine Lösung wurde zwar nicht genannt, nur daß sich Esperanto als untauglich erwiesen hätte.
Aber wir lassen uns "nicht davon abbringen, für unsere Ideen zu kämpfen und seien sie noch so ...tja, schwer verständlich" und nutzen die "internationale Kunstsprache Esperanto". Ansonsten bleibt unser Programm eben NICHT vage, auch wenn das in einer Fernsehsendung beschworen wird. Auch bei anderen Bewerbern "ein eher schmales Parteiprogramm...".
Diese Meinungsmacher sollten sich zuerst ernsthaft mit unseren Zielen beschäftigen.
Ist es Zufall, daß eine Woche vor der Europawahl solche Stimmen ins Radio und Fernsehen kommen? Was können wir tun?
Hier eine Meldung zum auf der Zunge zergehen lassen.
Auf den Stimmzetteln erscheinen die Titel der Kandidaten. Ein Mitarbeiter des Bundeswahlleiters drängte auf die Streichung des Titels "Prof.". Der einzige deutsche Nobelpreisträger für Wirtschaft, Prof. Dr. Reinhard Selten erscheint also ohne "Prof.". Da aber andere Kandidaten ihre Titel behalten durften, handelt es sich um eine "eklatante Ungleichbehandlung". Manuel Cebulla: "Ein öffentliches Eingeständnis des Fehlers, verbunden mit einer Entschuldigung des Bundeswahlleiters in Presse und Rundfunk wäre also das Allermindeste."
Pressemitteilung der politischen Vereinigung EDE :-(
Nachricht bei express.de :-(

Sachsen und der Osten besonders EDE-wahlfreudig

Allen Helfern aus der Region möchte ich nochmal danken! Ob bei der nötigen Unterschriftensammlung, beim Material erstellen, beim Anbringen der Wahlplakate.
Aber bedanken möchte ich mich besonders bei den Wählern, die den Blick frei hatten und sich für EDE entschieden. Danke für das Vertrauen in uns und mich!
Die Teilnahme von Europa-Demokratie-Esperanto ist für Frankreich nicht mehr neu. Diesmal ist EDE auch hier auf der Liste und zur nächsten Europawahl sicher in weiteren europäischen Ländern. Ergebnisse bei bundeswahlleiter.de.
BRD-weit entschlossen sich 11859 Bürger (0,05%), Europa-Demokratie-Esperanto zu wählen. Jeder 3856. Einwohner in Sachsen gab seine Stimme EDE, damit ist das Land an dritter Stelle nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Für Dresden konnte 0,13% erzielt werden, an der Spitze ist Trachau Süd mit 1,09%! Im Osten exisitert also doch noch ein Pro-Europa-Potential. Der Trend geht in die richtige Richtung. Das zeigt Frankreich (29263 Stimmen) mit regional bis zu 1,53%. Zusammen sind das 41122 Bürger. Je mehr die Europäer sich auch als Europäer fühlen, umso höher werden künftig unsere Wahlergebnisse ausfallen. EDE ist Indikator für ein Europaverständnis.

Radio Dreyeckland (08. Juni 2009) Manuel Cebulla (EDE) Manfred Westermayer (AVE) Europawahlauswertung (gekürzte Fassung)
 

Die erste Wahl - Eine Nachschau

Anfang Mai 2009 wurde es ernst. Die gesammelten Unterschriften vom Bundeswahlleiter bestätigt, ging es nun um die Werbung. Das bedeutet, sich möglichst an vielen Orten zu zeigen. Um die Plakate anzubringen, sind Unterlagen (Hartfaserplatten), Leim, Kabelbinder nötig, dazu Leute, die diese Arbeit tun und die Schilder in den öffentlichen Raum bringen. Um Pirna brauchte ich mich nicht zu kümmern, da dort eigene Aktivitäten bestehen. Dagegen ist Dresden (und seine Umgebung) mein Aufgabenbereich.
Zur Öffentlichkeitsarbeit gehört die Information der Medien. Wichtig ist die Suche nach "Auftrittsmöglichkeiten", was sich als schwierig herausstellte, denn irgendwie wurde die Europawahl in der Gesellschaft nicht ernstgenommen, was sich später klar im Ergebnis der Wahl zeigte.
In der Zeit vor der Europawahl gehörte zu den erfreulichen Dingen die Eröffnung einer mobilen Ausstellung zur Wendezeit (Unser Aufbruch). Am 07. Mai konnte ich den Ausstellungsbus erklimmen und freute mich über mein Wendeschild mit der Forderung der Wiedergründung Sachsens. Nicht erst in Bezug auf EDE konnte ich bestimmte Entwicklungen benennen.
Die einsetzende Parteienwerbung in Fernsehen und Radio konnte nun endlich Mediennutzer erreichen, von denen Einige sicher zumindest verblüfft waren, als EDE selbstredend auftrat.
Innerhalb des Architektursommers_DD 2009 wurde im Andreas-Schubert-Bau der TU Dresden die 2. Pecha Kucha Nacht abgehalten. Menschen mit Ideen und Projekten haben dort die Möglichkeit, ihre Arbeiten vorzustellen. Spannend ist der Ablauf eines Vortrages. Für 20 projizierte Bilder stehen je 20 Sekunden zur Verfügung. In dieser begrenzten Zeit sind die richtigen Worte zu finden. Neben eigenen Darstellungen von Ziffern, Buchstaben, Uhren, dem kommunalen Großwärmespeicher, kafejo.de usw. hatte natürlich auch EDE ein Bild bekommen. Der kleine Vortrag mit der großen Themenauswahl wurde gut angenommen. (27. Mai 2009)
Die Medien schrieb ich natürlich an und natürlich haben sie ihren eigenen Blick, also den vermuteten Volks-Blick. So berichteten teilweise Tages- und Wochenzeitungen oder das Radio war aktiv. Esperanto existiert in den Medien schon sehr lange. Aber von Zeit zu Zeit sind Medien auch vergeßlich. Wenn in der letzten Zeit überhaupt berichtet wurde, konnten durchaus reservierte Kommentare in Äther und auf Papier geleitet werden. Aber wenigstens wurde Esperanto gelegentlich benannt.
Jetzt war es also soweit, zur Europawahl konnte das Thema nicht ignoriert werden. Während die großen Parteien Kritik gewohnt sind und sie mittels ihrer Masse leicht hinnehmen können, konnten wir Erfahrungen und eine Sammlung von Vorurteilen entgegennehmen. Auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten nutzten ihre Position und leisteten sich dumpfe Polemik.
Im Radio wurde über den Sinn einer Sprache in Europa und über die Identität gesprochen. Eine Lösung wurde zwar nicht genannt, nur daß sich Esperanto als untauglich erwiesen hätte.
Aber wir lassen uns "nicht davon abbringen, für unsere Ideen zu kämpfen und seien sie noch so ...tja, schwer verständlich" und nutzen die "internationale Kunstsprache Esperanto". Ansonsten bleibt unser Programm eben NICHT vage, auch wenn das in einer Fernsehsendung beschworen wurde. Auch bei anderen Bewerbern "ein eher schmales Parteiprogramm...".
Diese Meinungsmacher sollten sich zuerst ernsthaft mit unseren Zielen beschäftigen.
Ist es Zufall, daß eine Woche vor der Europawahl solche Stimmen ins Radio und Fernsehen kommen? Was können wir tun?
Üblich ist im Radio bei der Vor- und Nachnennung die Namensnennung der politischen Vereinigung. Nicht nur mir fiel auf, wie unterschiedliche Sprecher das Wort "Espieranto" sprachen. Trotz einfacher klarer Ausspracheregeln der Sprache Esperanto hielt man wohl mit diesem Kunstgriff Abstand zur Idee Esperanto oder Europa-Demokratie-Esperanto.
Medien wie in Frankreich wünsche ich mir! Nicht nur die Sprache, auch EDE ist TV-präsent! Hier bleiben uns praktisch nur die paar Sekunden aller fünf Jahre und das auch noch im verkleinerten Bildformat. Bei den Privaten wären dann noch Gebühren fällig. Ob das die reine Demokratie ist? Vielleicht sind wir noch auf dem Weg.
Eine besondere Stellung in der Medienlandschaft nehmen die freien Radios ein. Manchmal recht anstrengend anzuhören sind sie doch wichtig für das Selbstverständnis einer Gesellschaft. Und dort gibts ja auch in einem gewissen Maß Esperanto, sogar in Deutschland! Coloradio bot die Möglichkeit einer Vorstellung der EDE-Ziele. Insgesamt aber auch dort weniger Interesse an der Europawahl. Wahrgenommen wird eher die Kommunalwahl, Europa ist weit weg.
Die von mir als Kandidatentreff bezeichneten Freiluftaktionen wurden von den Wochenzeitungen zum Teil wie Europaveranstaltungen angekündigt und von den wenigen Interessierten auch so verstanden. Eigentlich wurden Europaveranstaltungen mit mehreren Kandidaten erwartet. Den Sinn, Informationen einer Pro-Europa-Vereinigung zu verteilen, haben diese Treffs erfüllt. Gut erreichbar waren diese Orte, der Albertplatz, die Albertbrücke Altstädter Seite und das Stadtteilfest in Pieschen. Oft kam in mir das Gefühl hoch, ich sei der einzige Europawahlvertreter in der Stadt, der sich auf der Straße zeigt und seine Veranstaltung gleich mitbringt. Den Etablierten ist klar, daß sich dieser EU-Wahl-Aufwand für sie nicht lohnt, zumal ja Kommunalwahl ist.
In Dresden Neustadt fand am 02. Juni eine Diskussionsveranstaltung (WAHLverwandtschaft?) zur Kommunalwahl mit den Spitzenkandidaten des Wahlkreises statt. War eine Teilnahme im Projekttheater angebracht?
Das Ergebnis. Eigentlich war eine Teilnahme angebracht. Nach der Fragestellung, was die Wähler mit ihrer Stimme für Europa tun, wurde ich dann aber darauf hingewiesen, daß es hier um die Kommunalwahl geht. Aber wo ist denn der richtige Ort, mit Vertretern der Europaebene zu sprechen? Von allen Seiten kein Interesse? Doch ohne Europa wird auch keine Kommunalpolitik funktionieren. Am Ende wurde vom Veranstalter noch die Kulturstadt Dresden beschworen. Leider sind die großen Zeiten noch nicht wieder da, denn mal ehrlich, die genannten Probleme blieben provinziell. Dabei war Dresden ein Zentrum der Ideen und wichtiger Treffpunkt in einem Land von europäischem Rang. Europawahl - (fast) kein Thema in Dresden!
Mir ist einfach kein Veranstalter einer EU-Wahl mit Kandidateneinladung bekannt geworden. Das bedeutet: Mach dir doch selbst die Veranstaltung! Mitten in den Vorbereitungen kam dann noch ein Kurzinterview für Radio Sachsen zustande, damit auch mal die Kleinen zu Wort kommen. Den Wunsch, mich geschliffen in Esperanto zu äußern, konnte ich dann nicht voll erfüllen. Die Interviewerin meinte, es versteht ja keiner. Allerdings blieb meine Skepsis berechtigt, denn schließlich hören auch unsere Esperantisten Radio. Die Ausstrahlung wurde am 03.06. gehört.
Zum Stadtteilfest in Pieschen wurde ich von unserer kommunalen Kandidatin der Grünen als Europäer begrüßt. Ich konnte nicht anders als darauf hinzuweisen, daß EDE nicht nur weiter als Andere sondern weiter als alle Anderen ist. Sie wies darauf hin, sie sei von den Grünen, ich entgegnete: "Ich weiß." Im Hintergrund dachte ich an den eigentlich recht offen wirkenden Herrn Cohn Bendit, von dem ich aber hörte, es gäbe kein Sprachenproblem in Europa. Für ihn nicht, er beherrscht ja mehrere Sprachen. Das nützt dem Bürger aber nichts. Unter den klassischen Parteien haben die Grünen immerhin einige Esperantisten und ein gewisses Verständnis.
Das gesamtdeutsche E-D-E-Plakat zeigt als Symbol deutsch-französischer Aussöhnung und europäischer Einigung die zwischen Straßburg und Kehl im Süden gelegene Europabrücke, auch im Wahlwerbefilm zu sehen.
Einige sehr wenige Leute hatten ein Problem mit der Abbildung einer Brücke auf dem Plakat. Extrem empfand ich nur ein aufgeregtes Gemurmel wie "...alle Brücken abreißen...". Aus aller Welt gefallen empfand ich eine Antwort auf meine Frage an zwei jüngere Frauen, ob sie zur Europawahl gehen wollen. Sie seien für die Welt und würden nicht zur Europawahl gehen. Auf meine provozierende Frage, ob sie national eingestellt sind, schließlich haben sie ein Problem mit Europa, entgegneten sie, sie seien eben nur für die Welt. Daß EDE eine weltweite neutrale Sprache unterstützt, drang nicht zu ihnen vor. Sie wollten schnell mit ihren Fahrrädern weiter. Leider gehen der "realen" Demokratie Menschen verloren, die wohl erst wieder wählen gehen, wenn es ein Weltparlament gibt. Dagegen wird der Versuch einer Völkergemeinschaft in Europa gering geschätzt. Hoffentlich hielten die Zwei sich an ihre eigenen Vorgaben und gingen nicht zur Kommunalwahl, die ja auch nicht Welt ist. Aber das waren tatsächlich die -skurrilen- Ausnahmen.
Zumindest Gedankenlosigkeit sehe ich in der Beflaggung eines Wahllokals. Sicher war noch alles im Rahmen und die Regeln wurden eingehalten. Trotzdem offenbart sich ein schlechter Stil, wenn zur Europawahl eine USA-Fahne vor der Wahllokalfassade hängt (zusammen mit Fahnen Deutschlands, Europas, Dresdens). Da kann noch so sehr einige Tage zuvor Obama in der Stadt gewesen sein. Man stelle sich eine USA-Wahl mit Europa- oder Deutschlandfahne vor, sollte es vorstellbar sein. Übrigens fehlte aus Platzgründen die sächsische Fahne. Das hat sicher eine gute Seite, denn mehrfach flatterte sie selbst an Ministerien auf dem Kopf stehend (grün/weiß statt weiß/grün) und das wollen wir ja nicht. Man stelle sich das bei einer anderen Fahne vor.
Jetzt sind Feinaussagen zum Wahlergebnis zu erstellen. Sachsen und Dresden stehen jedenfalls verhältnismäßig gut da. Bei den eingesammelten Plakaten traten kaum Beschädigungen auf. Einige Freunde von Aufklebern meinten, sie müssen ihre Botschaften auch bei uns hinterlassen, ob es sich dabei um aufständische Zwerge, grüne Neustadtanhänger, Bildungsbestreiker oder künstlerisch veranlagte Siebdrucker handelt. Bis unsere Aussage bei allen ankommt, braucht es eben noch etwas Zeit. (SE 14./19.06.2009)

EDE hat an den Europawahlen 2009 teilgenommen

EDE hat in Deutschland zum ersten Mal an den Europawahlen 2009 am 7. Juni 2009 teilgenommen. Die Kandidatenliste wurde angeführt vom Nobel­preisträger für Wirtschaftswissenschaften des Jahres 1994, Prof. Dr. Reinhard Selten. Das Erstergebnis für EDE ist ein Achtungserfolgtgebnis: Fast 12.000 Wähler setzten bewusst ihr Kreuz bei EDE. Dafür, dass EDE erst seit Juli 2007 existiert und noch vergleichsweise wenige aktive Mitglieder und Unterstützer hat und auch nur mit einem bescheidenen Budget an den Wahlen teilgenommen hat, ist das Ergebnis gut. Immerhin hat EDE mehr als 400 Wähler pro EDE-Mitglied gewinnen können. Zum Vergleich: Bei der SPD waren es gerade einmal 10,5 Wähler pro Mitglied.
EDE in Frankreich konnte dieses Mal rund 30.000 Wähler für sich gewinnen. Vor fünf Jahren, bei der ersten Wahlteilnahme, waren es rund 25.000. (2009de.e-d-e.eu)

Waren die Europawahlen wirklich Europawahlen?

Ein Blick auf die Wahlplakate und in die Europawahlprogramme der anderen Parteien und Gruppen zeigt, dass kaum europapolitische Themen behandelt worden sind. Vom Spitzenkandidaten einer der großen Parteien wurden die Wahlen als Testwahlen für die Bundestagswahl bezeichnet. Dieselbe Partei warb mit der Bundeskanzlerin für die Europawahl, aber auch der Kanzlerkandidat der anderen (ehemals) großen Partei war auf den Plakaten zu sehen. In einer Ruhrgebietsgroßstadt prangte ein Oberbürgermeisterkandidat auf den Plakaten. Die Werbesprüche waren dementsprechend leer:
Eine Partei warb mit dem Slogan "Für Deutschland in Europa" [wo liegt es bitteschön denn sonst?], die andere stellte fest: "Europas Zukunft liegt in Afrika", eine andere Partei warb mit einem Föhn und mit der Feststellung, dass heiße Luft eine andere Partei wählen würde...
Nur zwei neue politische Vereinigungen sind zur Wahl angetreten, die von Europa ausgehend etwas für Europa erreichen wollen: EDE und die Neuropäer. Dass beide nur unter "ferner liefen" abgeschnitten haben (die Neuropäer erhielten rund 15.000 Stimmen), ist eine ebenso denkwürdige Tatsache wie die niedrige Wahlbeteiligung. (2009de.e-d-e.eu)

Warum wäre es besser gewesen, EDE zu wählen?
Nach der Wahl ist vor der Wahl

Wie geht es nach der Europawahl mit EDE weiter? Auch wenn EDE sein erklärtes Ziel nicht auf Anhieb erreicht hat, bei der Europawahl die Fünfprozenthürde zu überspringen, wird EDE in den nächsten Jahren aktiv weiterarbeiten. Der Einzug ins Parlament und die parlamentarische Arbeit sind nicht die einzigen Möglichkeiten, etwas für Europa, die Demokratisierung Europas und für die Verbreitung von Esperanto zu tun.
Und wir wollen auch bei den nächsten Europawahlen wieder antreten. Denn wir sind uns sicher, dass EDE gute Chancen hat, denn EDE strebt eine andere, menschlichere Politik an und hat ein sym­pa­thi­sches, positives und neues Programm zu bieten, das die Wählerinnen und Wähler bei anderen Parteien nicht finden. (2009de.e-d-e.eu)

Europa - Demokratie - Esperanto (EDE): 

  • Für die För­de­rung des europäischen Ge­dankens und die Weiterentwicklung des Gemeinsamen Europäischen Hauses
  • Für mehr Demokratie in Europa
  • Für die Stärkung der Menschenrechte
  • Für mehr Gerechtigkeit und Chancengleicheit
  • Für ein gleichberechtigtes, tolerantes Mit­ein­ander in einer offenen Gesellschaft
  • Für ein Europa mit wenig Bürokratie und großer Transparenz
  • Für ein in Wirtschaft, Wissenschaft und Diplomatie starkes Europa, das sich in der Welt für Dialog, Ausgleich und Gerechtigkeit, für Solidarität und Frieden einsetzt
  • Für ein Europa aller Bürger ohne Vormachtstellung der Sprache und Kultur eines Landes
  • Für die Bewahrung und Förderung der sprachlichen und kulturellen Vielfalt Europas
  • Für die Nutzung der internationalen Sprache Esperanto, einfach und logisch, mit der sich jeder Bürger in internationalen Dialogen verständigen kann, und die die Integration der europäischen Bürger und ihre Identifikation mit Europa fördert und optimierten Nutzen bei geringen Kosten bringt
  • Damit Europa Modell für die Verbindung von Kulturerbe und Modernität wird
  • Damit Europa Vorbild bei der Solidarität zwischen den Völkern wird
  • Damit Europa Vorbild für die Verwirklichung der Menschenrechte und Grundfreiheiten wird
  • Damit Europa auch für spätere Generationen lebenswert ist
  • EDE - Damit Europa sich versteht!

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2012 Dänisch-Deutsch-Polnischer Esperanto-Kongress


E-D-E traf sich während des Kongresses (25. bis 28. Mai 2012) in Berlin-Lichtenberg. 

 

Petition für Europa-Radio-Ensemble im neuen digitalen Radiosystem DAB(+)


Einrichtung eines europaweit terrestrisch empfangbaren Kanals für ein Europa-Radio-Ensemble im neuen digitalen Radiosystem DAB(+).  Für grenzenlose Information aller Bürger Europas.

Das größte Problem Europas ist die Separation in nationale Informationsgesellschaften. Wir Europäer wissen zu wenig voneinander! Die auf Dauer notwendige Errichtung einer europäischen Öffentlichkeit ist gefährdet. Eine gemeinsame Identität als Europäer zusätzlich zu den vorhandenen nationalen und regionalen Zugehörigkeiten ist aber Grundlage für das Gelingen eines handlungsfähigen politischen Europas. Wir sehen an der Währungsdiskussion, daß sich zu wenige Bürger und Politiker als europäische Bürger sehen. Mit dieser Uneinigkeit sind wir von außen und innen sehr verletzlich....

Wie geht der Petitionsausschuß mit dem Vorschlag um? Welche technologischen und politischen Fragen sind zu beachten? Ausführlich wird die Petition auf der persönlichen Seite behandelt.
20130819

 

Der Weg zur EUROPAWAHL 2014

03.08.2013 Aufruf zur Wahl: Unterstützen Sie EDE zur EUROPAWAHL 2014

Ab Frühjahr 2013 konnten Wahllisten aufgestellt werden. Nach Einreichung der Wahllisten ist die Unterschriftensammlung möglich. Die Wahl wird vorraussichtlich am 25. Mai 2014 stattfinden. Und so sieht der Ablauf aus:

 Werden Sie Kandidat!

Auf diese Weise wurde die Bereitschaft bekundet, sich aktiv für die Idee eines geeinten Europas in Vielfalt, Gleichberechtigung und Demokratie einzusetzen.

03.08.2013 Ordentliche Mitgliederversammlung

zugleich für Mitglieder offene ordentliche Vorstandssitzung 2013
EineWeltHaus München | Schwanthalerstr. 80

14.00 – 15.00 Uhr Vorstandssitzung (für Mitglieder offen)
15.00 – 16.00 Uhr Jahreshauptversammlung Teil I
16:00 – 17.00 Uhr Jahreshauptversammlung Teil II
(mit Wahl der Kandidierenden zur Europawahl 2014)

Tagesordnung
Teil I
1. Begrüßung, Feststellung der Anwesenheit, Feststellung der Stimmberechtigung
2. Wahl Versammlungsleiter/in und Protokollführer/in
3. Genehmigung der Tagesordnung
4. Bericht des Vorsitzenden mit Aussprache
5. Nachwahl Kassenprüfer
6. Kassenbericht bis 2012 mit Aussprache
7. Ergebnis der Kassenprüfung
8. Entlastung des Vorstands
9. Wahl der Kassenprüfer
Teil II
10. Programmdiskussion und Entscheidung Europawahl 2014
11. Wahl der Kandidaten (m/w) für die Europawahl 2014
12. Aussprache über die künftige Arbeit
13. Sonstiges

Konrad Gramelspacher
Vorsitzender EDE-DE



4000 Unterstützungsunterschriften waren für eine Zulassung zur Europawahl notwendig. Hier bestand auch die Möglichkeit, Formulare auszudrucken und auszufüllen. Das Europawahljahr 2014 hat eine große Bedeutung. Mit einem Kommentar auf dieser Seite ist noch zu rechnen. 

E-D-E-Kandidaten für EUROPAWAHL 2014 gewählt


Nach der Ordentlichen Mitgliederversammlung am 03. August 2013 in München und der Einreichung der aufgestellten Wahllisten begann nun die Unterschriftensammlung. Die Wahl wurde auf den 25. Mai 2014 gelegt.

E-D-E-Kandidaten

1. Konrad GRAMELSPACHER  |  Volkswirt und Radioredakteur
2. Dr. Phil. Eugen MACKO  |  Philosoph, Diplom-Ingenieur und Yogalehrer
3. Steffen EITNER  |  Elektronikfacharbeiter und Mediengestalter
4. Marianne BUCHHOLZ-MAURER  |  Informatikerin
5. Stanislaw Rynduch  |  Diplomlehrer und Diplomerzieher
6. Yvonne Weichsel  |  Gebärdensprach-Dolmetscherin  
7. Prof. Dr. Reinhard SELTEN  |  Volkswirt und Mathematiker (Wirtschaftsnobelpreisträger)

Unterschriftensammlung / Wahlkampftour.DE

Ankündigung: Der Vorsitzende von Europa Demokratie-Esperanto e.V., Konrad Gramelspacher, wird ab August 2013 vielleicht auch in Ihrer Nähe sein. Ein guter Anlaß für direkte Gespräche und Unterstützung. Egal, wem Sie dann am Wahlsonntag Ihre Stimme und das Kreuz geben. Die Sammlung von Unterschriften führt EDE zur Teilnahme. Geben Sie damit auch anderen Wählern die Chance! Rund 70 Tage vor der Wahl muß die Unterschriftensammlung abgeschlossen sein.

sachsen1.com (09.08.2013) Europa-Demokratie-Esperanto bereitet sich auf Teilnahme vor
sachsen1.com (17.01.2014) Europawahl 2014 - mehr Vielfalt braucht der Kontinent (web.archive.org)
 coloRadio Dresden (16.01.2014) freie-radios.net E-D-E will an Europawahlen teilnehmen
sz-online Allein für die Verständigung (22.01.2014) Suchfunktion Esperanto zu Beitrag Lokal :-(
Abbildung bei sz-online.de

 RDL (27.01.2014) Teil 1 Was will E-D-E
 RDL (27.01.2014) Teil 2 Interview mit Unterschriftensammlerin

tagesschau.de 3%-Hürde verfassungswidrig (26.02.2014)

Bundeswahlleiter 42 Wahlvorschläge zur Europawahl (04.03.2014) 

Bundeswahlleiter 25 Parteien zur Europawahl zugelassen (14.03.2014) :-(
Video der öffentlichen Sitzung mit interessanten Aussagen (14.03.2014)

Machen Sie Europa-Demokratie-Esperanto wählbar! Damit Lösungen möglich werden!


Bis Ende Februar wurden die Unterschriften für eine Europawahlteilnahme  gesammelt. Leider fanden sich in Deutschland nicht genügend Unterstützer, so daß unser grundlegend wichtiges Europathema nicht zur Abstimmung stand. Trotzdem war es wichtig, Präsenz zu zeigen. Ein europäisches Bewußtsein bildet die Grundlage für ein wahrhaftig geeintes Europa. Dafür braucht es natürlich eine gleichberechtigte Kommunikation. Werden diese Fragen nicht beachtet, sind die aus der Geschichte bekannten Gefahren wahrscheinlicher.  

EUROPAWAHL 2014 - WAS WÄHLEN?

Welche Wahl haben die Europäer? Stellt der Wahlomat die wirklich entscheidenden Europafragen? Was können wir empfehlen? Natürlich das eigene Programm, denn nur wir sind konsequent genug! Da wir aber leider 2014 in Deutschland nicht wählbar sind, hoffen wir auf eine gute Wahl in Frankreich :-(. Uns in Deutschland bleibt, nach minimalen Ansätzen von wählbaren Parteien zu suchen. Wer noch Angaben machen kann, darf sich gern melden. In vielen Parteien gibt es zwar einzelne Esperantofreude, sie bilden dort allerdings auch bei Entscheidungen jeweils eine Minderheit.

Bei den Grünen war Esperanto früher schon mal im Programm. Heute dominieren andere Kräfte.
Esperantofreundliche Piraten berichten immerhin über die Sprache.
Für 2014 wissen wir nur von der ÖDP, daß ein entsprechender Beschluss "zur Verbesserung der direkten Kommunikation zwischen den EU-Bürgern" ins Europapolitische Programm kommen sollte. Allerdings ist er hier nicht zu finden.

Wie gesagt, bei uns bildet die Forderung nach einer gerechten Kommunikation der Europäer die wesentliche Grundlage! Denn sonst kann sich Europa nicht entwickeln. Europa-Demokratie-Esperanto bleibt das Original!

 Esperanto heute Diskussionsrunde in Erfurt bei freie-radios.net (10.06.2014)

4000 Unterstützungsunterschriften waren für eine Zulassung zur Europawahl notwendig. Hier bestand auch die Möglichkeit, Formulare auszudrucken und auszufüllen. Das Europawahljahr 2014 hatte eine große Bedeutung. Leider verstanden sich viele Europäer nicht als solche und wählten in diesem Sinn.

Februar 2015 Besuch der Esperanto-Bibliothek in Aalen


Besonderes Interesse fanden die auch aus unserer Sicht frühen Ansätze zur Schaffung eines vereinigten friedlichen Europas, gerade Esperantisten wussten und wissen ja in besonderem Maß um die Bedeutung der "Kommunikation auf Augenhöhe". Es ist ein gutes Gefühl, wenn man auf Vordenker trifft und sieht, wie gute Ideen immer wieder neu aufbrechen. Das nachträgliche Auffinden selbst von neuem entwickelter Denkansätze bestärkt eigenes Handeln.


E-D-E-Treffen beim 93. Deutschen Esperanto-Kongress 2016 München


Neben den nötigen Sitzungen im Kolpinghaus warben wir im Münchner Stadtzentrum für E-D-E und damit auch für Esperanto selbst.

 

Aufruf vom 08.03.2017: Pro-Europa-Demonstrationen nicht ohne Esperanto

Seit wenigen Wochen versammeln sich sonntags 14:00 Pro-Europäer in den Städten. Für die Esperantisten allgemein, aber auch für uns Anhänger von Europa-Demokratie-Esperanto ist es ein erstaunlicher Vorgang, daß eine Idee in kurzer Zeit so Medienwirksam ist. Wie schwer ist es doch, Bürger für die Idee Esperanto, erst recht im Zusammenhang mit Europa aufzurütteln. Das dauert im Normalfall Generationen. E-D-E ist seit Jahren zeitgemäß und zeigt die Notwendigkeit der Nutzung unserer internationalen Sprache auf, damit ein Europa der Bürger wirklich entstehen kann. Das Problem des Zugehörigkeitsgefühls ist auch in Europa zu bedeutend, als daß man die Lösung einer Nationalsprache überlassen kann.
Ich bitte alle Menschen guten Willens, ob Esperantist oder nicht, ob Sympathisant oder Mitglied von E-D-E, an den Pro-Europa-Demonstrationen teilzunehmen. Dabei sollten wir zeigen, wer wir sind und was wir wollen! Da sich verschiedene Leute aller politischen Richtungen unter das Demo-Volk mischen, werden wir viel zur Klarstellung tun müssen. Aber es können sich neue Freunde einfinden. Jetzt ist die Zeit, unsere Ideen zu benennen. Europa-Demokratie-Esperanto braucht Unterstützung in jeder Form, damit wir zur Europawahl 2019 wieder wählbar sein können.

20170308 Steffen Eitner
 de.e-d-e.eu
pulseofeurope.eu

Aus Anlaß der Bundestagswahl 2017 befragte pulseofeurope.eu die etablierten Parteien in einem offenen Brief zu Europa. Deren Dateien liegen auf einer Antwortseite. Aber warum sollen nicht auch wir antworten? Wir wissen doch heute nicht, ob es in zwei Jahren zur Europawahl eine solche Möglichkeit geben wird. Darum reichen wir hier unsere Antwort als PDF-Datei nach! 20170719SE  Kommentarseite bei pulseofeurope.eu

 

94. Deutscher Esperanto-Kongress 2017 in Freiburg

E-D-E war mit den Vorsitzenden aus Deutschland und Frankreich dabei! Vom 2. bis zum 5. Juni liefen Veranstaltungen unter dem Kongress-Motto "Krieg und Frieden". Hochaktuell, wenn man bedenkt, mit welchen Spannungen heute Völker, Kulturen und Menschen umgehen. Da passten wir mit unserer Fragestellung gut. Der Kongreß stand zudem im Zeichen Europas. Nicht nur die Esperantofahne hing diesmal vor dem Kongreßort. Am linken der drei Masten flatterte eine kleine Europafahne. Beim diesem Anblick kann man schon ins Träumen geraten. Von links nach rechts zuerst die Europafahne, dann die Demokratiefahne (die gibts noch nicht), sowie die Esperantofahne. Das zusätzliche nichtoffizielle E-D-E-Logo mit seinen drei Sternen macht die Idee deutlich.

Präsent war die Europäische Esperanto-Union, der die Esperanto-Landesverbände innerhalb der EU angehören, und die auch Kontakte zur großen europäischen Politik pflegt. Thematisiert wurden Fragen zur Lage des Kontinents. E-D-E hat allerdings einen andern, einen den politischen Parteien entsprechenden Ansatz. Und wir waren ebenfalls beim Kongreß findbar. Indirekt dadurch, daß einer der nach Esperanto-Persönlichkeiten benannten Räume der "Salono Reinhard Selten" war. Unser ehemaliger Spitzenkandidat! Bei unserer E-D-E-Zusammenkunft wurde die gemeinsame Arbeit besprochen. Etwas liegt hinter uns und noch viel mehr vor uns. Ein Infotisch sorgte für ein permanentes Informationsangebot. Damit hatten die Esperantisten die Chance, den Aufruf zur Teilnahme zur Pro-Europa-Demo Pulseofeurope in Freiburg (So 14:00) zu lesen und hinzugehen. E-D-E war dann auch im kleinen Rahmen präsent und wurde mit Interesse zur Kenntnis genommen.

Die grenzüberschreitende Tour zum inzwischen altersschwachen Kernkraftwerk Fessenheim, in welchem Wasser heißgemacht wird, um so Elektroenergie zu erzeugen, war recht interessant. Die Nähe wirkte etwas bizarr und das unmittelbare Betrachten der Situation führte zu vertiefenden Erkenntnissen. E-D-E wird bei Esperanto-Kongressen sichtbar bleiben, denn der Kontakt zu den Esperantisten ist wichtig. Dabei wollen wir aber auch nicht das E und das D vergessen!
20170612SE


Eine Aktion für zwischendurch. Natürlich müssen wir den Bekanntheitsgrad erhöhen, um mehr potentielle Befürworter zu erreichen. 20170804SE


Unterstützen Sie EDE zur EUROPAWAHL 2019

Die Abbildung zeigt den Verlauf der vergangenen und künftige Ereignisse bis zur Europawahl 2019. Sie wird zeitnah den realen Daten angepaßt. Wir bereiten uns vor und hoffen, daß sich viele verantwortungsbewußte Helfer beteiligen werden. Erste Erfahrungen konnten wir sammeln. Die lassen wir jetzt einfließen. Bleiben Sie informiert auf unserer speziellen Europawahl-Seite.

28.04.2018 Treffen von E-D-E-Kandidaten und Esperantofreunden in Frankfurt


Die Voraussetzungen sind geschaffen. Die Kandidaten stehen fest. Bald kann also die Unterschriftensammlung für die Teilnahme an der Europawahl 2019 beginnen. Wir brauchen die Unterschriften von 4000 deutschen Bürgern und EU-Bürgern in Deutschland!

Pfingsten2018 Europa-Demokratie-Esperanto beim Esperanto-Kongress (Zweibrücken)
Unterschriftensammlung hat begonnen

Während des 95. Deutschen Esperanto-Kongresses (18.05.-21.05.) stellte sich Europa-Demokratie-Esperanto den Fragen der Esperantisten. Die Mitglieder besprachen das weitere Vorgehen.

Hier wurde praktisch auch unsere Unterschriftensammlung für die Teilnahme an der Europawahl gestartet. Wer ein modernes bürgernahes Europa wünscht, ist an dieser Stelle richtig! Auch andere Pro-Europäer wollen sich neben uns für die Europawahl bewerben. Lange Zeit war das nicht so. Allerdings bieten wir vollwertige Lösungen für das Problem der Identifikation als Europabürger und für eine gleichberechtigte Kommunikation untereinander mit der neutralen weltweiten Sprache Esperanto an! Ohne geht es nicht! Unterschreiben und Unterschriften sammeln dient nun wirklich einem guten Zweck! Europawahl-Seite
Aber auch beim 103. Esperanto-Weltkongreß in Lissabon (28.07.-04.08.) wird E-D-E die Esperantisten und weitere Interessierte über die kommenden Aufgaben der Föderation (u.a. Vorbereitung zur Europawahl) informieren. Unterstützung soll schließlich nicht nur von Europäern und Demokraten sondern auch von den Esperantonutzern kommen.

Einige unserer Aktivitäten vor der Wahl kurzgefasst

2017 Dresden: Teilnahmen an PoE-Veranstaltungen
05.05.2018 Dresden: Kraszewskimuseum Europaquizz Dresden-Rotterdam und TJG "Liegt Europa in mir?"
Mitte 2018 Dresden: Unterschriftensammlungen bei Stadtteilfesten (Pieschen, BRN, Hechtviertel)
02.09.2018 Berlin: 6. Sommerfest auf dem Esperantoplatz
2018 Marburg: Auftritt bei PulseOfEurope
23.10.2018 Dresden: 18:00 Coloradio
15.11.2018 München: Vortrag "Für das Zusammenbleiben der EU ist Esperanto notwendig!"
um 18.11.2018 Kassel: Europäische Begegnungswoche Mediathek Hessen Twitter
12.2018-02.2019 Dresden: Unterschriftensammlung Albertplatz
08.12.2018 Pfaffenhofen: Vortrag 
13.02.2019 Dresden: Treffen von Europaakteuren in Sächsischer Staatskanzlei

18.09.2018 Aus Anlaß der Europawahl 2019 verbreiten wir Rundbriefe

EDE 01: Wahl zum 9. Europäischen Parlament 2019 (18. September 2018)
Servus an alle!
2019 ist wieder die Wahl des Europäischen Parlaments. Bisher hat EDE - Europa Demokratie Esperanto drei Mal an dieser Wahl teilgenommen ... in Frankreich. In Deutschland stand EDE, und damit praktisch Esperanto, nur 2009 auf dem Wahlzettel. Um wieder auf den Wahlzettel zu kommen, benötigt EDE wieder 4000 Unterschriften bis Ende Januar 2019. Wir haben bundesweit begonnen, Unterschriften zu sammeln. In vielen Städten gibt es schon AnsprechpartnerInnen (Dresden, Freiburg, Magdeburg, Berlin, Schwerin, Frankfurt/M., Halle/S. u.a.)
Das Ziel ist erreichbar, aber jede Hand wird gebraucht. Auch Deine. Näheres auf der Webseite http://de.e-d-e.eu/!
Unterschriftenblätter gibt es zentral kostenlos zu bestellen bei:
Konrad Gramelspacher
Dorfstraße 25                     
79219 Staufen-Grunern     
07633-802518                    
kg@...                       
http://de.e-d-e.eu/

Alle Rundbriefe von 2018


Manifest für Europäische Republik wird am 10.11.2018 verlesen

Künstlerinnen und Künstler rufen an diesem Sonnabend im November 17:00 von europäischen (Theater-) Balkonen die Republik Europa aus, obwohl das sicher noch nicht bei den Politikern auf dem Kontinent verbindlich ankommt. Das Manifest wurde verfasst von Ulrike Guérot, Robert Menasse und Milo Rau. Ein weiterentwickeltes Europa wird symbolisch auf den Weg gebracht. Das ist gut und zeitgemäß!
Kulturelle und sprachliche Vielfalt sind hohe Werte! Unsere Aufgabe ist es, die Bedeutung der gemeinsamen neutralen Sprache für die europäische Einigung deutlich zu machen. Wie sonst sollen sich alle Bürger gleichberechtigt am Projekt Europa beteiligen? Uns ist klar, daß es ohne nicht funktionieren kann. Und nicht zufällig haben sich Esperantisten schon sehr lange für ein geeintes Europa eingesetzt (Geschichte).
Das Manifest ist kein Text von E-D-E. Wir haben auch andere Schwerpunkte und Aussagen. Daß ein geeintes Europa dringend notwendig ist, das ist für uns keine Frage. Ziele des "European Balcony Project", wie "kulturelle Vielfalt Europas .... in politischer Einheit" und "europäische Demokratie" sind jedenfalls seit Beginn auch unsere! 
Natürlich soll das Manifest auch in Esperanto vorliegen. Darum nahmen wir die Verbindung auf und beteiligten uns mit der Übersetztung. Vielen Dank an Konrad Gramelspacher (EDE), Pierre Dieumegard (EDE) und Dr. Rudolf Josef Fischer (DEB)! Interessant ist, wie Sprachraumgrenzen und Barrieren auch heute wirken. So gibt es für das Balkonprojekt kaum Reaktionen aus den großen Staaten Frankreich und Spanien. Wasser auf die Mühlen von Europa-Demokratie-Esperanto!
Denkbar, daß der Wert Esperanto nicht so einfach wahrgenommen und verstanden wird, aber das ändert nichts an unseren bestehenden Aufgaben, die uns wohl auch niemand so schnell abnimmt. 20180912SE
The European Balcony Project Information und Esperanto-Übersetzung 
Manifest in vielen Sprachen  Europakarte Veranstaltung Aktuelle Karte
EDE rief im Rundbrief 08 auf, sich mit Esperanto zeigen. "Esperantofreunde, zeigt euch am 10. November bei den Veranstaltungen zur Ausrufung der Republik Europa! Erklärt, wie wichtig Esperanto für ein geeintes Europa ist."
Tatsächlich waren auch Esperantisten dabei. Leider war das für die anderen Beteiligten nur zum Teil sichtbar. Am Dresdner Carolaplatz war jedenfalls ein EDE-Plakat zu sehen. Ein Künstler glaubte, es sei nach Anmeldung automatisch nur seine Veranstaltung und beschwerte sich bei der Polizei. Da hat er etwas falsch verstanden, war es doch ein Termin für alle Proeuropäer. Und EDE war präsent. 20181121SE

EU, UŜE oder Europäische Republik? EDE für geeintes Europa

Das Balkonprojekt zur Ausrufung der Europäische Republik thematisierte unseren Ansatz nicht nur durch die Veröffentlichung unserer Manifest-Übersetzung. Erwähnungen gab es auch in newsletter4 und newsletter5.

Wir freuen uns, denn nun ist bei europeanbalconyproject.eu blog auch der Blogbeitrag
"Gemeinsame neutrale Sprache in einem geeinten Europa" abrufbar. Damit Europa sich versteht.
Zum Beitrags-Bild: EDE Vorstandsmitglieder nach der Kandidatenwahl für EU-Wahl 2019, von links Konrad Gramelspacher (Vorsitzender), Georg Hennemann und Steffen Eitner. Denkmal in Dillenburg: WILHELM I. Prinz von Oranien (Beispiel Europäischer Geschichte) Foto © Georg Hennemann / Steffen Eitner 20181127SE
Da inzwischen kein Menü auf die Blogs führt, ist der Beitrag ab jetzt auch unter unserer Rubrik Kommentar (unter Startseite) zu finden. 20190513SE


informletero Nr 4/2019 | Rundbrief 4/2019 (19.März 2019 Auszug)

Vielen Dank unseren Unterstützerinnen und Unterstützern beim Sammeln der Unterschriften zur EU-Wahl!
Das Ergebnis ist: EDE tritt in Frankreich zur Europawahl an. Leider nicht in Deutschland.
Trotz unserer Anstrengungen und vielseitiger Aktivitäten haben wir das Ergebnis von 4.000 bestätigten Unterschriften diesmal nicht erreicht. Wir werden im April ein Treffen von EDE organisieren, bei dem wir mit Mitgliedern und Unterstützerinnen eine ausführliche Analyse erarbeiten und veröffentlichen werden.
Wir sind trotzdem weiterhin hoch motiviert und optimistisch. Unsere Ziele (z.B. Esperanto als europäische Verkehrssprache) bleiben bestehen und werden von uns auch in den nächsten Monaten und Jahren mit Hochdruck bearbeitet und vorangetrieben.
Die französischen Esperantofreunde und -freundinnen und unser Sammelergebnis von 2009 sind unser Vorbild. Sie zeigen uns, dass es machbar ist.
EDE wird auch beim Deutschen Esperantokongress thematische Veranstaltungen anbieten und für Gespräche zur Verfügung stehen.


EDE fehlt - trotzdem wählen gehen