Individuelle Gedanken

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Menschen entwickeln Grundhaltungen, die zum Beispiel auch zur Esperanto-Idee führen können. Diese Grundhaltung bedeutet aber eben viel mehr, als sich für "irgendsoeine Sprache" einzusetzen! Neben den vielen anderen zu bewältigenden Aufgaben der Politik bewegt uns der einfache Fakt, daß die Sprache ein wichtiges Identitätsmerkmal ist. So kann zum Beispiel Europa ohne eine klare Kommunikation auf Augenhöhe auf Dauer nicht friedlich und erfolgreich existieren. Die umfassende Idee hinter der neutralen gemeinsamen Sprache wird gern übersehen. Es fällt uns Menschen oft schwer, die eigenen Befindlichkeiten und Zugehörigkeiten unaufgeregt und rational aus einem gewissen Abstand wahrzunehmen und sich mit den Konsequenzen auseinanderzusetzen.


Esperanto als das am besten geeignete Mittel für gleichberechtigte "selbstredende" Europa-Bürger ist seit 2003 ein Alleinstellungsmerkmal von E-D-E. Das bedeutet nicht, daß wir sonst nichts zu sagen haben. Die selbe Grundhaltung, die uns zu Esperanto brachte, bedeutet eine weit darüber hinausreichende Denkrichtung. Die Verbindung von Ökonomie und Ökologie, die Nachhaltigkeit, die soziale Gerechtigkeit, die sinnvolle Verwendung gemeinsamer Normen (wo nötig), das sind nur einige unserer Themen. Trotzdem halten wir unser Programm kurz.


Die Idee eines geeinten Europas in Verbindung mit der gemeinsamen neutralen Zweitsprache Esperanto gab es bereits vor den verheerenden Weltkriegen. Die zukunftsorientierte politische Gruppe Europa-Demokratie-Esperanto mit seiner natürlich humanistischen Ausrichtung ist ein neuer Ansatz in der europäischen Politik. So manche Medienmächtige beschwören etwas, was wir längst vertreten, eine europäische Öffentlichkeit. Doch ist sie von allen Meinungsträgern gewünscht? Hoffen wir auf ein Europa der Einheit in Vielfalt mit Bürgern, die Demokratie auf allen Ebenen erleben und gestalten können und wollen.


Wir sind Individuen und haben somit durchaus unterschiedliche Ansichten zu den vielfältigen Fragen der Welt. Im Programm sind wir geeint. Es soll bewußt auf das Wesentliche beschränkt sein. Auf dieser Seite fassen wir nach und nach Meinungen von Personen mit großer Nähe zu E-D-E zusammen. Historische Vorläufer sind im entsprechenden Bereich zur Vorgeschichte zu finden. Und die Suchfunktion fasst Themen unterschiedlicher Autoren wieder zusammen. Verschiedene Ansätze fordern eine Auseinandersetzung. Im Ergebnis kann sie sich auf unser Programm auswirken. Längerfristig wird es eine internationalisierte Themenvernetzung geben. An der Funktionalität wird noch gearbeitet. Bitte das Kennwort "edex...." auf der entsprechenden Seite in die "Browser"-Suche einsetzen!
Empfehlung: Erwerben Sie bitte wenn möglich die von den Autoren angebotene Druckerzeugnisse.

edex suchen Suche nach allen relevanten Themen
edexgeopolitik suchen Welche innere Gliederung? Wo soll Europa seine Grenzen haben?
edexlingkompar suchen Sprachenvergleich und Vorteil Esperanto
edexeuroidenti suchen Kultur-, Sprachpolitik und Zugehörigkeit
edexorganiform suchen Klub, Verein, Partei, Parteien?
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edexstatsituacio suchen Vergangene oder aktuelle Beschaffenheit (je nach Lage)
edexstatsitucelo suchen Ziele/Visionen für Europa+Esperanto, Programm (Verfassung, Symbole)
edexstatprojektoj suchen Projekte aus allen Epochen

L.L. Zamenhof | Josef Zauner | Richard Schulz | Europäische Esperanto-Union | Dietrich Michael Weidmann | Helmar G. Frank | EuropaKlub | Detlev Blanke | GIL | Gerhard Hein (EDE) | SEV | Hans Malv | François Grin | Reinhard Selten (EDE-Kandidat) | Claude Piron | Nitobe-Zentrum | Steffen Eitner (EDE) | Eugen Macko (EDE) | Weitere | Resumo


L.L. Zamenhof  de.e-d-e.eu L.L. Zamenhof 1915
de.wikipedia.org L.L. Zamenhof

 

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Bearbeitung: St.Eitner 20190916

Der Begründer der geplanten Internationalen Sprache, genannt Esperanto, wollte mehr als nur eine Sprache. Er wollte die durch gerechte Kommunikation entstehenden Effekte, also eine friedlichere Welt durch Völkerverständigung. Darum ging er auf die Ereignisse des ersten Weltkrieges ein und rief die Diplomaten auf, ein künftiges Europa anders zu organisieren. Dabei verwendete er den Begriff "Vereinigte Staaten von Europa". Es wäre falsch, Esperanto nicht im Zusammenhang mit einem geeinten Europa zu sehen. Ausführlich wird dieser Aufruf an die Diplomaten auf der Themenseite
Geschichte E-D-E-Vorläufer 1915 Ludwig L. Zamenhof behandelt.
Hier nur der Absatz zum künftigen vereinten Europa:

edexgeopolitik

Plej bone estus, se anstataŭ diversaj grandaj kaj malgrandaj eŭropaj regnoj ni havus iam proporcie kaj geografie aranĝitajn "Unuigitajn Ŝtatojn de Eŭropo". Sed se nun estas ankoraŭ tro frue, por paroli pri tio, oni devas almenaŭ per oficiala kaj interkonsentita akcepto de la supre dirita principo forigi tiun grandegan malbonon, tiun senfinan fonton de konstantaj bataloj, kiun prezentas la identigado de lando kun gento.

Am besten wäre, wenn wir einstmals anstelle verschiedener großer und kleiner europäischer Staaten im Verhältnis und geographisch eingerichtete "Vereinigte Staaten von Europa" hätten. Aber wenn es nun noch zu früh ist, darüber zu sprechen, muß man wenigstens mittels offizieller und vereinbarter Akzeptanz des oben besagten Prinzips jenes enorme Übel entfernen, jene endlose Quelle von unablässigen Schlachten, welche die Identifizierung von einem Land zusammen mit einem Volksstamm präsentiert.

Geschichte E-D-E-Vorläufer 1915 Ludwig L. Zamenhof

 


Josef Zauner  de.e-d-e.eu Josef Zauner 1931

de.wikipedia.org Josef Zauner


1931 Josef Zauner | Der Weg zur Europa-Partei (Der Ausweg UŜE) | Broschüre
"Europa ist auf der Suche nach einem Ausweg."


edexgeopolitik edexstatsituacio edexstatsitucelo edexstatprojektoj
Josef Zauner ist eine sehr interessante Person, über die längst nicht alles bekannt ist. Zauner war sehr kreativ und dabei auch sehr realistisch. Viele Menschen denken weniger weit. In den 20er Jahren entwickelte er ein Programm für eine zu schaffende Europapartei und die Strukturen für ein geeintes Europa (Vereinigte Staaten von Europa), natürlich bei Nutzung der Sprache der Europäer. Mehr über ihn ist zu erfahren auf den Seiten:


Geschichte E-D-E-Vorläufer
Geschichte E-D-E-Vorläufer 1931 Josef Zauner


Richard Schulz  de.e-d-e.eu Richard Schulz (Vortrag) 1980

de.wikipedia.org Richard Schulz 


edexlingkompar edexstatsituacio
Richard Schulz wies in seinen Publikationen auf die Notwendigkeit der Esperanto-Nutzung in Europa hin. Sein Vortrag "Europa und Esperanto" zeigt u.a. den praktischen Einsatz:

Geschichte E-D-E-Vorläufer 1980 Richard Schulz

 


Europäische Esperanto-Union EEU europo.eu 


edexorganiform edexstatsitucelo

Wie sieht eine nichtinformierte Person auf solche Organisationen wie zum Beispiel die Europäische Esperanto-Union (EEU) und Europa-Demokratie-Esperanto (EDE)? Haben sie andere oder gleiche Ziele? Handelt es sich um Doppelung oder Ergänzung?


Auf europo.eu/eo/historio ist zu erfahren, was zur Gründung der EEU führte. Hier eine grobe geraffte Übersetzung der Seite:
Bereits in den 1960er Jahren gab es innerhalb der UEA (Esperanto-Weltbund) Aktivitäten, z.B. Rundschreiben, zu europäischen Themen. 1965 fand in Wien eine Europäische Esperanto-Konferenz statt. Dr. Werner Bormann skizzierte 1970 den ersten realistischen Plan für eine Tätigkeit innerhalb der Instanzen der Europäischen Gemeinschaft. Europa-Arbeitsgruppen trafen sich regelmäßig zu den Esperanto-Weltkongressen. 1973 fand ein Europäischer Esperantokongreß in Luxemburg statt. In der Folge entstand das eigenständige Europäische Esperanto-Zentrum. Es gab die Zeitschrift "Eŭropa Dokumentaro" heraus. 1981 wurde in Paderborn der Europa-Klub gegründet, Ende 1974 unter der Präsidentschaft von Dr. Helmar Frank.


Der erste Europäische Esperanto-Kongreß fand im April 1976 in Eindhoven statt. Zu schaffen war eine grundlegende Struktur für ein übergeordnetes Organ, welches die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Esperanto-Organisationen innerhalb der EWG-Mitgliedsstaaten ermöglicht. Die UEA unterstützte dies.
Es folgten Teilnahmen an den Esperanto-Weltkongressen 1976 und 1977, dort waren die Repräsentanten der neun Mitglieder der damaligen EWG bereit, ein Abkommen zu unterschreiben, das den Rahmen der Esperanto-Tätigkeit im Bereich der Institutionen der EWG und direkt bei den europäischen Abgeordneten vorgab. Man entschied gleichzeitig, ein Sekretariat der EEU in Brüssel (Eŭropa Esperanto-Centro) einzurichten. Es agiert als Repräsentant der UEA in europäischen Fragen gegenüber den verschiedenen Institutionen. Die wesentliche Aufgabe war, sich um die Beziehungen zwischen den verschiedenen Behörden und Organisationen mit der Europäischen Esperanto-Union (EEU) zu kümmern.
Es folgten vielfältige Aktivitäten, wie Öffentlichkeitsarbeit über Schriften oder direkt in Lobbys und Behörden mit unterschiedlichem Erfolg. Der zweite Kongreß der Europäischen Esperanto-Union fand 1995 in Paris statt, der dritte 1997 in Stuttgart. Es gab europäische Treffen während der jährlichen Weltkongresse. Weitere EEU-Kongresse fanden statt. Am 09.05.2004 sprach der EEU-Präsident Seán Ó Riain vor dem Europa-Parlament in Straßburg Seán Ó Riain en Eŭropa Parlamento. Esperanto würde die europäische Identifizierung stärken, in Harmonie mit den nationalen und regionalen Identitäten. Er wies auf die Lernvorteile auch für andere folgende Sprachen hin. Wir leben in einer US-ausgerichteten Identität statt in einer europäischen. Über 400 Esperantisten nahmen an einer Demonstration "für eine sprachliche Demokratie in Europa" teil. "Der Name der Kundgebung EUROPA BUNTO bedeutet "Vielfarbigkeit von Europa." 


Die EEU ist also eine Organisation, die einen engen Kontakt zur Europapolitik hält. Sie kann auf kurzem Weg die europa-politisch Handelnden erreichen und ansprechen. Mitglieder kommen auch aus dem Umfeld, waren zum Beispiel in Botschaften präsent. Mitgliedsorganisationen sind die nationalen Esperanto-Vereinigungen innerhalb der EU. Im Eŭropa Bulteno erscheinen neueste Berichte zum Themenbereich. Eine sehr gute Aktion ist die Bürgerinitiative für die Europahymne. Offiziell hat sie keinen Text. Warum? Europa hat ein Sprachenproblem. Trotzdem ist der Text in unserer gemeinsamen Sprache vorhanden. Siehe unsere Meldung dazu unten.


Es gibt deutliche Überschneidungen in den Zielen zwischen EEU und EDE. Beide wollen mittels Esperanto ein besser funktionierendes Europa entwickeln. Die Form ist eine andere. Wir wenden uns an alle Bürger, die sich als Europäer(innen), Demokrat(in)en oder/und Esperantist(in)en angesprochen fühlen und ihren Teil beitragen möchten. Wir nehmen unter anderem auch an der Europawahl teil, soweit eine dafür ausreichende Unterstützung besteht. So können sich die Wähler(innen) mit ihrem Kreuz an der Willensbildung beteiligen.
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Die Europahymne hat für uns Europäer längst einen Text!

Umberto Broccatelli schrieb den Originaltext für die Europäische Hymne, welchen die Eŭropa Esperanto-Unio (EEU) mit Sitz in Ostende (Belgien) auf ihrer Seite europo.eu vorschlägt. Dort sind der Text in Esperanto und Übersetzungen (pdf) aller EU-Amtssprachen, aber auch eine Hörversion mit Neven Mrzlečki (Gesang) abrufbar. Um eine schnelle Übersicht zu ermöglichen, erscheint hier bei de.e-d-e.eu der Esperantotext zusammen mit nur der deutschsprachigen sinngemäßen Übersetzung von Rudolf Josef Fischer.

Eŭropa Himno / Hymne an Europa  -  Muziko / Musik: Ludwig van Beethoven
Esperanta teksto: Umberto Broccatelli  -  Deutscher Text: Rudolf Josef Fischer

Kantu kune amikaro,
Ni la ĝojon festas nur,
Nek rivero, nek montaro
Plu landlimoj estas nun.

Ho Eŭropo, hejmo nia,
Tro daŭradis la divid‘;
Nun brilegu belo via,
Ĉiu estas via id‘.


Via flago kunfratigas
Homojn post milita temp‘,
Via leĝo nun kunigas
Civitanojn en konsent‘.

De l' Malnova Kontinento
Ĵus ekstaris la popol',
Gvidas ĝin tre nova sento
Kaj kuniga forta vol'.


Sub la ŝildo de la juro
ni vivados en konkord'.
Tio estas nia ĵuro:
unu land' kaj unu sort'.

Jen ekzemplo por la mondo:
jen direkto, jen la voj':
tuthomara granda rondo
en la paco, en la ĝoj'!

 

Singt gemeinsam, Freundesscharen,
feiern wir die Freude nur,
weder Flüsse noch Gebirge
bilden Landesgrenzen noch.

O Europa, uns're Heimat,
allzu lang' warst du geteilt.
Nun erstrahle deine Schönheit,
jeder von uns ist dein Spross.


Deine Fahne nun verschwistert
Menschen nach der Kriegeszeit.
Dein Gesetz vereint jetzt alle
Bürger in Verständigung.

Überall im Alten Erdteil
standen just die Völker auf.
Treibt sie doch ein neues Fühlen
und der Ein'gung fester Will'.


Unterm Schild des Rechtes leben
künftig wir in Eintracht fort.
Denn so lauten uns're Schwüre:
einig Zukunft, einig Land.

Geben wir der Welt ein Vorbild:
hier die Richtung, hier der Weg:
aller Menschheit große Runde
nur im Frieden und in Freud'.

 

201506 e-d-e.eu


europo.eu Europäische Esperanto-Union EEU
Mitglieder EEU 
Seán Ó Riain prelegis en Eŭropa Parlamento (Strasburgo) 
EUROPA BUNTO vielsprachig  
Bürgerinitiative für die Europaische Hymne (Eŭropa Bulteno)
Eŭropa Bulteno 
de.wikipedia.org Universala Esperanto-Asocio (Esperanto-Weltbund)


 


lic. phil. Dietrich Michael Weidmann
als.wikipedia.org Dietrich Michael Weidmann


edexstatsitucelo
Man mag beim Durchlesen der Europäischen Bundesverfassung manche der Ausführungen von Dietrich Michael Weidmann als unorthodox empfinden. Aber sehen wir einfach nach, was uns seine 1998 (ergänzt 2014) vorgeschlagene Europäische Bundesverfassung (Eŭropa Konstitucio) mitgeben kann.


edexgeopolitik "Erster Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen / Unua Parto: Ĝeneralaj artikoloj"
Der Absatz 1 regelt die geografische Ausdehnung. "Dem Bund gehören gegenwärtig folgende souveräne Bundesstaaten an: / La Federacio nuntempe konsistas el la sekvaj suverenaj federaciaj ŝtatoj:"
Es folgt eine umfangreiche Aufzählung von heutigen und eventuell künftigen Staaten. Sie befinden sich im geografischen Europa, aber umfasst auch den Mittelmeerraum und Rußland.


"Art. 4 Die Grundlage der Vereinigten Staaten von Europa bilden die Menschenrechte. / La fundamenton de la Unuiĝintaj Ŝtatoj de Eŭropo formas la homaj rajtoj." UŜE wird als Teil einer humanistischen Welt begriffen. 

"Zweiter Abschnitt: Umwelt und Energie / Dua parto: Medio kaj energio"
"Dritter Abschnitt: Verkehr und Wirtschaft / Tria parto: Trafiko kaj ekonomio"
"Vierter Abschnitt: Finanzen und Währung / Kvara parto: Financoj kaj valuto"

"Fünfter Abschnitt: Bildungswesen und Kultur / Kvina parto: Edukado kaj kulturo"
"Art. 23 Bildung und Kultur fallen grundsätzlich in die Zuständigkeit der einzelnen Bundesländer. Der Bund erlässt jedoch Gesetze und Normen für die bundesweite gegenseitige Anerkennung von Ausbildungen und Abschlüssen. / Por edukado kaj kulturo principe respondecas la unuopaj federaciaj ŝtatoj. La Federacio tamen dekretas leĝojn kaj normojn por la federacivasta rekono de edukoj kaj ekzamenoj." Der Begriff Bund bezieht sich natürlich auf UŜE. In der Bundesrepublik Deutschland wird heftig über das Thema diskutiert. Braucht es Zentralismus, um gemeinsame Normen festzulegen? Nein! Gemeinschaftlich Lösungen erreichen muß das Ziel sein.

edexeuroidenti "Art. 25 .... An der Grundschule haben die Schülerinnen und Schüler während mindestens 200 Unterrichtsstunden in der internationalen Weltbrückensprache unterrichtet zu werden. /  .... Je la baza lernejo la gelernantoj devas ricevi minimume 200-horan edukadon de la internacia mondpontlingvo Esperanto." Auch EDE ist für ein ausreichendes Esperanto-Schulangebot. Schließlich kann auf andere Weise kaum ein europäisches Bewußtsein entstehen und damit ein geeintes Europa funktionieren. Wie freiwillig der Sprachenunterricht an Schulen in der Praxis überhaupt ist, kann gern intensiv diskutiert werden.

"Sechster Abschnitt: Sozialversicherung / Sesa parto: sociala asekuro"

"Siebenter Abschnitt: Bürgerrechte / Oka parto: Civitanaj rajtoj"
"Art. 34 Die Presse- und Medienfreiheit ist gewährleistet, wobei eine Pflicht zur Wahrhaftigkeit besteht und nicht wissentlich Unwahrheiten und Lügen verbreitet werden dürfen. .... / La gazetara kaj media libereco estas garantiita, dum ekzistas devo al veramo kaj ne rajtas esti disvastigitaj konscie malveroj kaj mensogoj. ...."

"Achter Abschnitt: Gewalt / Oka parto: perfoto"
"Art 38 Die einzelnen Bundesstaaten dürfen keine eigenen stehenden oder Miliztruppen oder Heere halten, mit deren Hilfe die Führung eines Krieges möglich wäre. / La unuopaj federaciaj ŝtatoj ne rajtas funkciigi proprajn konstantajn aŭ milicajn trupojn aŭ armeojn, kiuj taŭgas por konduki militon." Bis heute wurde dieser Grundsatz in der EU nicht realisiert. Man denkt hier immer noch über Landesverteidigung nach.

"Neunter Abschnitt: Bundesgerichtsbarkeit / Naŭa parto: Federacia jurisdikcio"

"Zehnter Abschnitt: Bundesbehörden / Deka Parto: Federaciaj aŭtoritatoj"
"Art. 45 Die Vereinigte Bundesversammlung übt unter Vorbehalt der Referendums- und Initiativrechte des Volkes die oberste Bundesgewalt aus und besteht aus 1. dem Volksrat und 2. dem Staatenrat / La Federacia Asembleo ekzerceas je rezervo de la referendum- kaj iniciativrajtoj de al popolo la superan Federacian povon kaj konsistas el 1. la Popola Konsilantaro 2. la Ŝtata Konsilantaro"

"Elfter Abschnitt: Bundessteuern- und Finanzen / Dekunua parto: Federaciaj impostoj kaj financoj"
"Art. 53 Vermögenssteuer: Der Bund allein ist befugt Vermögenssteuern zu erheben. .... / Havaĵimpostoj: La Federacio sole kompetentas postuli havaĵimpostojn. ...."

edexeuroidenti "Zwölfter Abschnitt: Sprachen / Dekdua parto: Lingvoj"
"Art. 56 Die Amtssprache des Bundes ist die internationale Weltbrückensprache Esperanto. Alle Unterlagen des Bundes, alle Bundesgesetze, die Verfassung, alle Bundesvorschriften und alle Entscheide und Publikationen aller Bundesbehörden haben in einer Esperanto-Version vorgelegt zu werden, deren Text im Zweifelsfalle vor allen anderen Sprachversionen den Vorrang hat. / La oficiala lingvo de la Federacio estas la internacia mondpontlingvo Esperanto. Ĉiuj dokumentoj de la Federacio, ĉiuj federaciaj leĝoj, federaciaj dekretoj kaj ĉiuj decidoj kaj publikaoj de ĉiuj federaciaj aŭtoritatoj devas esti submetitaj en Esperanto-versio, kies teksto prioritatas en duba kazo la alilingvajn versiojn." Kein großer Kommentar. Spätestens wenn die ehemaligen Esperanto-Schüler in die Politik gehen, sollte eine Amtssprache Esperanto Normalität sein.

"Art. 59 National- und Lokalsprachen: Jeder Bundesstaat kann für seinen Gebrauch seine eigenen National- und Staatssprachen bestimmen. / Naciaj kaj lokaj lingvoj: Ĉiu FederaciStato rajtas por propra uzo difini siajn proprajn naciajn kaj ŝtatajn lingvojn." Es wäre sicher auch kein Problem, wenn Deutsch im Grundgesetz stehen würde.

"Dreizehnter Abschnitt: Schlussbestimmungen / Dektria parto: Finaj artikoloj"
"Art. 65 Der Bund kann sich durch Aufnahme weiterer Staaten in eine Weltföderation wandeln, er kann sich aber auch als kontinentales Gebiete mit ähnlichen Staatenbünden zu einer solchen Weltföderation zusammenschliessen, sofern in einer solchen Föderation die direktdemokratischen Grundprinzipien des europäischen Bundes nicht unterhöhlt werden. .... / La Federacio povas transformiĝi per la akcepto de aliaj Ŝtatoj al Monda Federacio, ĝi ankaŭ kiel kontinenta teritorio povas kun similaj ŝtatfederacioj unuiĝi al tia Monda Federacio, sub la kondiĉo, ke en tia federacio la rektdemokrataj principoj de la Eŭropa Federacio ne estos subfositaj. ...." Dieser Vorschlag ist erfrischend anders. In unseren Medien laufen dagegen viele TV-Serien, in denen wie selbstverständlich über eine künftige "amerikanische" Welt nachgedacht wird. Die USA-Hauptstadt wird dort als Welthauptstadt gehandelt. Dies wäre ein unerträglicher Zentralismus. Im Moment geht es aber eher um die Schaffung eines emazipierten Europas neben anderen Weltregionen. Dietrich Michael Weidmann bietet auf jeden Fall eine gute Diskussionsgrundlage.
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Europäische Bundesverfassung 
informejo.com Didi Weidmanns Blog 

 


Prof. Dr. Dr. h.c. Helmar G. Frank 19.02.1933-15.12.2013
de.wikipedia.org Helmar Frank

 

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Bearbeitung: St.Eitner 20190916

Europa so – oder besser? Anstöße zu Diagnose und Therapie
Eine Denk- und Streitschrift zur letzten Europawahl des Jahrtausends


Zur Motivation: Helmar G. Frank verfasste 1999 eine "überparteiliche Denkschrift" mit dem Titel "Europa so – oder besser?". Er sieht das Grundproblem der heutigen EU, in der praktisch die Bürger mit ihren vielfältigen Kulturen und Sprachen nicht mitgenommen werden.

edexorganiform "Die Denkschrift führt einige Ansätze aus der Wahlplattform der F.D.P. weiter; sie steht aber auch zu den bekanntgegebenen Zielen der anderen klassischen Parteien nicht im Widerspruch – weil noch keine Partei mehrheitlich das Kommunikationsproblem als Nerv des europäischen Einigungswerks begriffen hat. Die Aussagen aller Parteien sind zur europäischen Sprach- und Kulturpolitik bisher äußerst blass."
Wenige Jahre nach dieser Schrift entstand Europa-Demokratie-Esperanto, die erste politische Vereinigung, in der die gerechte Verständigung in Europa unter den Mitgliedern kein Minderheitenthema ist. Verlassen wir uns lieber nicht auf die alten etablierten Parteien, die eine Fragestellung Esperanto in Europa als zu unpopulär ansehen. Sie würden sich wahrscheinlich erst dann zu Esperanto "bekennen", wenn auch z.B. EDE mehr Zuläufe hat.


edexstatsituacio Nach Vorbemerkung folgen unter 1. Europäische Kinderkrankheiten Nennungen der diversen EU-Instanzen. Dazu gehören Hohe Kommissare der Europäischen Union (EU) in Brüssel, Europäisches Parlament in Straßburg, Europäischer Gerichtshof in Luxemburg. Aber es gibt ja auch noch Organisationen wie die Westeuropäische Union (WEU) oder die NATO. Auch die Nutzung von Sprachen spielt hier eine Rolle.
edexgeopolitik Europäische Grenzen werden unterschiedlich definiert. Helmar Frank sieht die politische Realität. "Geduldiger Pflege wert ist nur das Europa der Europäischen Union, .... (aber nicht weiter als bis) zur Grenze der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten .... und bis zur Grenze der arabischen Welt ...."
"Die psychische Kinderkrankheit Europas, nämlich unser fehlendes europäisches Selbstbewusstsein, ist mit materiellen Mitteln allein nicht wirksam zu heilen. Not-wendig sind in erster Linie geistige Heilmittel. Not-wendig ist eine von allen unseren europäischen Ländern und Lagern gemeinsam getragene, europäische Kultur- und Sprachpolitik. Sie fehlt."
Ja, dort liegt das Hauptproblem, es steht unserer Zukunft im Weg! Ohne einen notwendigen Nachdenk- und Handlungsprozeß werden wir Europa (aber damit auch die Welt) nicht friedlicher und humaner hinterlassen können.

Helmar G. Frank entgegnet in 2. Krankheitsursachen und Verlaufsaussichten der allgemeinen Ansicht, Konrad Adenauer, Alcide De Gasperi und Robert Schuman als "Väter" der Europäischen Gemeinschaften anzusehen. "Übersehen wird bei besagter Vaterschaftszuschreibung, dass die Währungsunion, die schon 1920 zwischen Luxemburg und Belgien geschlossen wurde, .... noch vor Geburt der EG durch die (.... 1947 beschlossene) Wirtschaftsunion mit den Niederlanden zum Staatenbund Benelux angewachsen war." Leider geht er bei dieser Gelegenheit nicht auch auf die UŜE-Vorgeschichte ein, benennt aber zügig die wesentliche Schwäche der Union. "Die erstem Schritte auf dem Wege zur Europäischen Union wurden also – und dies ist die erste Krankheitsursache - im Bereich der Wirtschaftspolitik gegangen, .... Die europäische Kultur und ein in ihr wurzelndes europäisches Wir-Gefühl waren nicht Vertragsgegenstand."
Das westliche Nachkriegseuropa bildete sich als "Angstgemeinschaft" in einer geteilten Welt. "Das europäische Wir-Gefühl der gemeinsamen Angst war schon stark verblasst, als 1979 die erste Direktwahl zum Europaparlament stattfand." Man richtete sich im vermeindlich sicheren Wohlstand ein. Eine "europäische Identität .... fehlte und fehlt noch immer." Und die gibt es nicht ohne Sprache und Kultur. Eine systematische europäische Kulturzerstörung wird durch Helmar G. Frank wahrgenommen. Denn es gibt tatsächlich Leute, "die unter "Europa" nur einen militärisch-wirtschaftlich-politisch-kulturell-sprachlichen Wurmfortsatz der USA verstehen." Ja, man kann es als Verlust der Lebensqualität ansehen, wenn unsere kulturelle Umwelt verschmutzt oder zerstört wird. Europäisch statt DEnglisch! ist ein weiterer technischer Zugang zur Denk- und Streitschrift. Dabei geht es um die "Rettung der deutschen Sprache und des europäischen Sprachreichtums". Und das soll auch nichts mit "Sprach-Chauvinismus" zu tun haben.

"Kein Staat und schon gar nicht ein Bundesstaat, wie er aus der Europäische Union entstehen soll, kann ohne Kommunikation bestehen." Vielfalt statt Kultureintopf! Es ist dafür zu sorgen, daß Europa einerseits kulturell und sprachlich vielfältig bleibt und trotzdem eine gute Verständigung stattfindet. Die zweite sprachpolitische Aufgabe ist also, "an der Bahnung von Wegen zur sprachgrenzübergreifenden Verständigung ohne Überprivilegierung einer europäischen Sprachregion zu Lasten aller anderen." zu arbeiten. "Dass die Krankheit Europas im Fehlen einer Einheit in der Vielfalt auch und insbesondere der Sprachen besteht, war noch niemals Thema ernsthafter Beratungen des Europaparlaments ...."
Die in der EU theoretische Gleichberechtigung der Sprachen wird durch ein "pragmatisches Verhalten" der EU-Politiker systematisch untergraben. Zwangsläufig, aber eben oberflächlich undurchdacht orientiern sich Politiker, Eltern und Schüler auf das Angebot Englisch. "Mit mechanischer Notwendigkeit zwingt das bevorstehende Englischmonopol in Europas Schulen unmittelbar anschließend in die Einbahnstraße zur Entoffizialisierung aller übrigen europäischen Sprachen." "Damit stirbt die Fachsprache Deutsch in allen Wissenschaftszweigen aus. Andere traditionsreiche europäische Sprachen mit weniger Sprechern – Dänisch, Niederländisch und sogar Italienisch – sind schon heute in dieser Einbahnstraße weit vorausgeeilt." Die Prognose klingt düster. Doch da gibt es leider einen realistischen Ansatz. Wenn sich nämlich tatsächlich keine aktive Pro-Europa-Esperanto-Bewegung entwickelt, tritt ein, was ja auch in gewissem Maß schon allgemein gelebt wird. "In Presse, Funk und Fernsehen sowie in Lichtspiel- und Schauspielhäusern werden in vertretbarem Umfang zur Nostalgiepflege in Zusammenarbeit mit traditionspflegenden Heimat- und Schützenvereinen vereinzelte Reservatgebiete für die jeweilige regionale Landessprache erhalten bleiben, wie heute schon für die jeweils heimische Mundart."

edexstatsitucelo Es geht also nicht um jammern, es geht um konstruktive Vorschläge. 3. Vision eines heilen Europa in einer heilen Welt "Wir müssen uns darüber klar werden und uns ständig darauf besinnen, welches Europa wir uns im Idealfall wünschen, damit wir Heilmittel gegen die Unvollkommenheit des heutigen Europa ersinnen können." Genau so ist das. Was brauchen wir solche Europapolitiker, die sich bereits im Rohbau zurücklehnen weil es sich ja nur noch um Realpolitik handelt. Viele Probleme haben in ihrer Ursache mit unserer Kommunikation zu tun und viele der heutigen Probleme wären längst kleiner. edexlingkompar Die Lösung wird benannt. Nicht Angloamerikanisch, nicht DEnglisch - in Europa Europäisch! Natürlich braucht Europa Eigenständigkeit. Und diese ist noch nicht besonders ausgeprägt. Wir brauchen daher kein "Streben nach einem "reinen" Angloamerikanisch, sondern nach einer Verständigungssprache, die zum Entstehen eines europäischen Wir-Gefühls, einer europäischen Identität, einer sprachlich-kulturellen Eigenständigkeit Europas beiträgt und daher den Namen "Europäisch" verdient." Die überall in Europa existierenden Interlinguisten würden Esperanto als Grundlage annehmen. Unter dem Namen ILo (Internacia Lingvo ist ursprüngliche Bezeichnung für Esperanto) könnte sich das Europaparlament für "Europäisch" entscheiden. In diesem Zusammenhang führt Helmar G. Frank wegen seines Prestiges auch Latein an. Dagegen ist ILo leichter zu lernen und genauer. Der sprachliche und kulturelle Reichtum darf nicht zerstört werden. Kein Volk soll "durch Ernennung seiner Sprache zur Europasprache als "Herrenvolk" privilegiert werden." Vorteile der Sprache Esperanto (ILo) sind die Neutralität und der Einfluß europäischer Sprachen, aber eben auch die starke Verbreitung gegenüber "mögliche(r) Gegenkandidatinnen". Die Vorteile gegenüber Englisch sind " .... in der interlinguistischen Literatur schon ausreichend nachgewiesen" In Eigenstängigkeit für Europa! wird nochmal die Unabhängigkeit von den alten Blöcken als Voraussetzung für Europa betont. Von einem Staatenbund geht die Entwicklung zum Bundesstaat. Subsidiarität ist ein wichtiges Prinzip. Deutsch bleiben und europäisch werden sollte unser Ziel sein. "Am wichtigsten und daher unverzichtbar ist die Einführung einer typisch europäischen, gemeinsamen europäischen Zweitsprache." Unter 3.3 folgt Englisch und ILo im Eignungsvergleich mit klarem Ergebnis. Ein europäisches Wir-Gefühl sollte in den Schulen entstehen, der Fremdsprachenunterricht muß sich von der engen Ausrichtung lösen, es entsteht dadurch mehr Vielfalt auch beim Sprachenlernen. Ein integrierender Eurologieunterricht ist notwendig. Helmar G. Frank geht in Europabürgerschaft statt Doppelpass! auf Fragen zu Einbürgerung und politischen Grenzen ein, welche ja nicht automatisch mit Kultur- und Sprachgrenzen übereinstimmen. Die schwierigen Auseinandersetzungen um Gleichberechtigung kleinerer Völker sollte nicht belächelt werden. Wie steht Europa zur umgebenden Welt? Ist man geeint genug, um von außen auch so wahrgenommen zu werden? Welche Europa-Hauptstädte sollen welche Funktion haben? Selbst in der UNO werden die Sprachen nicht gleichwertig behandelt. Die UNO sollte noch vor der EU ILo (also Esperanto) einführen. "Nur in den USA wird noch heute, an der Wende zum dritten Jahrtausend, weiterhin in Zoll und Unzen gemessen. ILo ist im Grunde eine Erweiterung der Maßsprache des Metrischen Systems zu einer vernünftig geplanten allgemeinen Sprache." Die gemeinsame neutrale Sprache allein kann zumindest schon eine europäisches Bewußtsein stärken.

edexstatsitucelo edexstatprojektoj Sehen wir uns mal den Patienten 4. Auf dem Weg zur Heilung an. "Die tieferschürfende Diagnose ergibt, dass Europa im Grunde psychisch krank ist – ohne dies selbst zu bemerken, zu bemängeln oder gar für verbesserbar zu halten." Tja, so sieht es wohl aus. "In seinem Delirium wähnt Europa, sich mit US-amerikanischen Infusionen künstlich ernähren lassen zu können, ...." Klingt irgendwie unerwünscht. Kleiner Tip(p), einfach mal die Medien als Spiegel der Gesellschaft ansehen. Konservative, egalitäre und liberale Lager werden verglichen. Doch überall versteht nur eine Minderheit das Problem. (Übrigens sind wir bei EDE die Ausnahme. Eine Minderheit gegen Esperanto in Europa kann nicht festgestellt werden. Sie wäre bei uns am falschen Platz.) Wie bei unbewußt psychisch Kranken muß es den ersten kleinen AHA-Effekt geben und dann kann sich das Denkverhalten ändern. Es ".... ging von Paderborn ein Impuls aus, der allmählich in Europa wirksam wird: der schon erwähnte Sprachorientierungsunterricht an der Grundschule zur Verbesserung des Fremdsprachunterrichts durch lernerleichternde Voranstellung von ILo. ...." Hier sind weitere Recherchen notwendig. "Vor 25 Jahren wurde in Paderborn mit der Gesellschaft für sprachgrenzübergreifende europäische Verständigung (Europaklub) ein Träger gegründet, durch den von 1975 bis in die achziger Jahre hinein in fast allen Grundschulen in und um Paderborn der Sprachorientierungsunterricht zunächst als pädagogisches Experiment durchgeführt wurde." Heute (2019) wäre es höchste Zeit, solche Methoden neutral und unvoreingenommen wissenschaftlich zu überprüfen. Es scheint, die in ihrem Leben etablierten Entscheider aus Teilen(!) der Politik, Sprachwissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien haben ein zu großes Problem mit der Wahrheit. Im Ergebnis glauben sie, Macht zu verlieren. Und so läuft es ja (zum Teil) seit 1887. Die Bewahrung der deutschen Sprache stellt keinen Gegensatz dar.
edexeuroidenti Aber nötig ist eine Europäische Identität durch neutrale Europasprache. Nach dem geänderten Denkverhalten folgt eine Änderung des Tatverhaltens. Zum Beispiel bei Wahlen. Allerdings war und ist es immer noch schwer, Pro-Esperanto-Parteien auf Wahlzettel und in Parlamente zu bringen. Doch jetzt (2019) ist es wirklich möglich, unsere "real existierende" politische Vereinigung EDE zu unterstützen. "Die drei klassischen politischen Lager, das liberale, das egalitäre und das konservative, ...." sind auch heute noch nicht in der Lage, die Verantwortung zu übernehmen. Zur Ausgabenstruktur der EU gehört auch Bildung.
"Eine nicht unerhebliche Einsparung ist aber auch im Sprachbereich selbst zu erzielen, wie eine Studie nachgewiesen hat, die der deutsche Wirtschaftsnobelpreisträger Reinhard Selten mit einem interdisziplinär und international zusammengesetzten Kreis von 13 Kollegen (vor allem aus der AIS) für das italienische Mitglied der Hohen Kommission Emma Bonino fertigte. Aus dem Inhalt ist, wie Selten zusammenfasst, die Bestlösung klar zu erkennen: ein schulischer Unterricht in ILo als Zweitsprache für jeden. Man kann sich den Anregungen der Studie für die Hohe Kommissarin Emma Bonino eigentlich nur anschließen."
Für eine europäische Bildungspolitik wird angeregt, daß man "In allen europäischen Grundschulen .... im dritten und vierten Schuljahr den Sprachorientierungsunterricht (SpOU) statt des Frühunterrichts in einer ethnischen Fremdsprache einführen" sollte.
Empfehlung: Erwerben Sie bitte wenn möglich angebotene Druckerzeugnisse.
2019081220190903SE

Europa so - oder besser?

Anstöße zu Diagnose und Therapie.
Eine Denk- und Streitschrift zur letzten Europawahl des Jahrtausends

Linkbündel

Motivation 
Vorbemerkung
1. Europäische Kinderkrankheiten 
1.1 EU-Instanzen in Brüssel, Straßburg und Luxemburg
1.2 Weitere europäische Einrichtungen innerhalb und außerhalb der EU
1.3 Europäische Grenzen
1.4 Krankheitsdiagnose
2. Krankheitsursachen und Verlaufsaussichten
2.1 Vorrang von Wirtschaftsinteressen in der Vor- und Frühgeschichte
2.2 Die Angstgemeinschaft
2.3 Fehlen einer europäischen Identität
2.4 Niedergang der europäischen Kultur
2.5 Immunschwäche gegen Kulturzerstörung
Europäisch statt DEnglisch! - Kommentierte Impulse zu 2.5. 
2.6 Das Sprachproblem – Nerv der Europapolitik
Vielfalt statt Kultureintopf! - Kommentierte Impulse zu 2.6. 
2.7 Die Mechanik des tödlichen Verlaufs der europäischen Sprachkrankheit
2.8 Die drohende Beerdigung des europäischen Sprachreichtums
3. Vision eines heilen Europa in einer heilen Welt
3.1 Ideale als Zielprojektionen und Wegweiser
3.2 Gemeinsam einfach Europäisch sprechen
Nicht Angloamerikanisch, nicht DEnglisch - in Europa Europäisch! - Kommentierte Impulse zu 3.2
3.3 Englisch und ILo im Eignungsvergleich
Eigenstängigkeit für Europa! - Kommentierte Impulse zu 3.3.
3.4 ILo ist keine Killersprache
Deutsch bleiben und europäisch werden - Kommentierte Impulse zu 3.4
3.5 Schulische Begründung und Vertiefung des europäischen Wir-Gefühls
3.6 Anspruchsvolle, aber erfüllbare Einbürgerungskriterien
Europabürgerschaft statt Doppelpass! - Kommentierte Impulse zu 3.6
3.7 Nationale Grenzen respektieren
3.8 Europa in der interkontinentalen Staatengemeinschaft
3.9 Das Nervensystem Europas – und der Welt?
4. Auf dem Weg zur Heilung
4.1 Mittel und Wege - Empfehlungen verschiedener Krankenberater
4.2 Änderung des Denkverhaltens
4.3 Änderung des Sprachverhaltens
Europäische Identität durch neutrale Europasprache - Kommentierte Impulse zu 4.3 
4.4 Änderung des Tatverhaltens
4.5 Einflößung von Heilmitteln
4.6 Einschneidende Maßnahmen - Chirurgische Eingriffe
4.7 Täuschung oder dauerhafter Heilerfolg?
Impressum

Europa so - oder besser? (web.archive.org) 
paderborner-impulse.de (web.archive.org) Paderborner Impulse
paderborner-impulse.de Kommentierte Impulse (web.archive.org um 2000)
piotrowski.de (web.archive.org) kopaed.de Verlag Europas Sprachlosigkeit ISBN 3-929853-10-8
Europa so - oder besser? PDF (web.archive.org)
EuropaKlub (web.archive.org) 


EUROPA so - oder besser acta sanmarinensia academiae scientiarum internationalis,
Schriften zur EUROLOGIE UND SPRACHPOLITIK Heft 1
Herausgegeben vom ALEUS (Arbeitskreis für liberale europäische Sprachpolitik e.V.)
Vorsitz: Prof. Dr. Günter Lobin, Paderborn
Vertrieb durch Akademia Libroservo (Internationaler wissenschaftlicher Verlagsring; AIEP, San Marino; ESPRIMA, Bratislava; Institut für Kybernetik Verlag, Berlin & Paderborn; Kava-Pech, Dobé ichovice, Praha)
Gesamtherstellung Institut für Kybernetik, Verlagsabteilung;
Umschlaggestaltung Medienbüro Ortner Paderborn
© 1999 ISBN 3-929853-10-8
Sollten rechtliche Fragen zu dieser Diskussionsgrundlage entstehen, bitte bei uns melden.


edexlingkompar edexstatprojektoj Nachtrag zum Paderborner Modell
In einer aufgeklärten Welt wird versucht, Theorien experimentell zu bestätigen. Trotzdem kann der Blick aus kulturellen Gründen getrübt sein. So scheint es auch in diesem Fall. Bereits viele Jahre vor dem Experiment der Paderborner Universität gab es in mehreren Ländern solche Ansätze. Auch in den USA, so daß diese Thematik vielleicht doch künftig irgendwann auf breiteres Interesse stoßen könnte.
eo.wikipedia.org Metodo Paderborn listet sie auf. Es ist so, daß bei vorgeschaltetem Esperantounterricht die nächste Sprache effizienter gelernt werden kann. Am Ende ist man mit beiden zusammen schneller im Stoff durch. Doch das scheint vielen nicht in die Ideologie zu passen. Die Stimmung ist nicht besser geworden.
Propedeŭtika valoro de Esperanto / Historio zeigt diesen Fall: "De septembro 1994 ĝis julio 1995 instruistino Ines Frank en Germanio la samon faris en elementa lernejo en Oberndorf am Neckar kun komence 38 kaj fine 20 lernantoj de kvara klaso. La rezultoj ne estis publikigitaj." Oder hier:
encyclopaedia.fandom.com/de/wiki Propädeutischer Wert des Esperanto "Von September 1994 bis Juli 1995 veranstaltete die Lehrerin Ines Frank das Gleiche in der Grundschule in Oberndorf am Neckar mit anfangs 38 und am Ende mit 20 Schülern der vierten Klasse. Die Ergebnisse wurden nicht veröffentlicht." Manche Leugner vermuten schon wieder eine Schwäche in der Idee. Was kann aber der Grund für diesen eher unvollendeten Test sein? Zuerst fällt die fallende Zahl der teilnehmenden Schüler auf. Teilergebnisse sind dann schwer zu interpretieren. Eine Vermutung könnte sein, daß Vorurteile und gesellschaftliche Umstände zu schwer wogen, um mit Interesse an der Sache zu bleiben. Die Realität einer kulturell abgedrifteten Gesellschaft könnte schon so groß geworden sein, daß Mythen wichtiger sind als eine wissenschaftliche Herangehensweise. Aber das läßt sich nur vermuten. 
Würde es heute so einen Test geben, so müsste besonders auf eine gewisse Neutralität und Unbefangenheit der Bearbeiter Wert gelegt werden. Man ist es schon gewohnt, daß Studien in der Tendenz ihrer Aussage den jeweiligen Interessengruppen scheinbar recht geben. Ob es in der breiten Gesellschaft ein Interesse an der Klärung gibt? So sieht es nicht aus. Ist nicht etwa die Angst vor dem Ergebnis zu groß? In der Konsequenz müssten sich viele Individuen eingestehen, daß sie manches auch mittaten weil es andere auch so tun. Nach der Logik müsste man sich für einen Esperantounterricht an den europäischen Schulen einsetzen. Da geht man lieber ins nationale Nestchen und tut international innerhalb der gängigen Handlungsweisen. Was bleibt nun? Weiter auf Veränderung in die richtige Richtung hoffen.
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Dr. sc. phil. Detlev Blanke 30.05.1941-20.08.2016
de.wikipedia.org Detlev Blanke
blanke-info.de 

 

 


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Galerie: eo.wikipedia.org wiki Projekto: Vizaĝoj galerio
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Bearbeitung: St.Eitner 20190916

edexeuroidenti edexstatsituacio edexstatsitucelo
Detlev Peter Blanke war in den Esperantoorganisationen aktiv und gründete am 06.04.1991 die Gesellschaft für Interlinguistik. So befasste er sich unter anderem auch mit der Frage, wie weit Plansprachen in der europäischen Sprachenpolitik eine Rolle spielen und spielen sollten. Damit passt sein 2000 verfasster Beitrag zu unserer Spezialsammlung.


Plansprachen und europäische Sprachenpolitik

Ist die Sprachenpolitik in der EU 1. Ein Tabuthema? Es ist sicher ein Problem, daß einerseits die Sprachenvielfalt zu wahren ist und andererseits die Dominanz einer nationalen Sprache so groß ist. Dabei brauchen wir eine gute Kommunikation. Ja, wir haben ein Tabuthema, denn eine Lösung will von vielen Verantwortlichen nicht gesehen werden. Also passiert nichts, zumindest vorerst.


Esperanto zählt zu den 2. Plansprachen. Auch wenn "Bedenkenträger" gern von einer "Kunstsprache" reden. "Der interlinguistische Terminus für eine Sprache, die zur Erleichterung der internationalen Kommunikation geschaffen wurde, ist Plansprache. Er wurde erstmalig 1931 vom Begründer der Terminologiewissenschaft, Eugen Wüster, verwendet (Wüster 1931/1970), u.a. auch darum, weil die gebräuchlichen Bezeichnungen "Kunst sprache", (Welt)-Hilfs sprache, 'synthetische', 'konstruierte' Sprache u.ä. irreführende Vorstellungen assoziieren, ...." Plansprachen haben bestimmte Funktionen zu erfüllen. "Die Bemühungen um die Schaffung einer Plansprache werden vermutlich nie aufhören, u.a. auch darum nicht, weil bisher keiner Plansprache der von ihren Anhängern erhoffte Erfolg beschieden war und diese Tatsache von vielen - in Verkennung der politischen Ursachen - auf sprachliche Mängel zurückgeführt wird." Und darum geht es, um Macht. "Allerdings konnte sich nur das Esperanto (1887) in relevantem Masse vom Projekt zur in der Praxis funktionierenden Sprache mit zahlreichen Anwendungsbereichen entwickeln."

Sind 3. Plansprachen - uninteressant für die Linguistik? Ein Teil der Linguisten erwähnt Plansprachen und Esperantologie nicht oder kennt die Fakten nicht obwohl es doch ausreichend Fachliteratur gibt. Es scheint "ein gewisser Sprachdarwinismus zu herrschen". Die Funktion einer Plansprache wird nicht verstanden. "3.5 Und sicher nicht zuletzt gibt es auch eine Reihe nur psychologisch erklärbarer Vorbehalte und Vorstellungen gegen eine "künstliche" Sprache (Piron 1994)."

4. Eine Plansprache für Europa - in der Fachliteratur wird von mit der europäischen Sprachenpolitik befassten Linguisten ignoriert, höchstens erwähnt und ohne Begründung abgelehnt. Aber es gibt auch andere Meinungen, zum Beispiel daß es unter den politischen Bedingungen zu wenig Akzeptanz gibt, daß damit die Mehrsprachigkeit geschützt wird, sogar daß Esperanto demokratischer und effektiver wäre. (François Grin)

Wie stehen sich 5. Die Esperantisten und Europa gegenüber? Ein Europa in dem Esperanto breit genutzt wird, sollten doch alle Esperantofreunde wollen. Detlev Blanke unterscheidet zwischen drei Gruppen. 5.1.1Illusionen, daß einfach bei Einführung alle Probleme gelöst sind. 5.1.3 Die Einführung des Esperanto in Europa ist sowieso illusorisch. "5.1.2 Eine andere Gruppe weiss um die Schwierigkeiten und strebt eine sachliche Diskussion zuerst über Grundfragen der europäischen Kommunikation an und will erst dann den möglichen Platz des Esperanto bestimmen. ...." Europa-Demokratie-Esperanto gehört in der Tendenz eher nicht zu erster und letzter Gruppe. Wir sind uns durchaus aller vorgetragenen Schwierigkeiten (z.B. bei Fachsprachen) bewußt. Ein aktiverer aufgeschlossener Teil der Gesellschaft kann Defizite in relativ kurzer Zeit ausgleichen. Und es ist auch wahr, sobald man nicht nur das Problem anspricht sondern auch die dazugehörige Lösung, das "böse Wort" Esperanto in den Mund nimmt, wenden sich plötzlich manche der vorher noch an Europakommunikation Interessierten ab. Aber wie soll man mit diesem Unbehagen umgehen? Man kann nicht erst nur ein Problem für die gesamte Gesellschaft benennen und dann Jahre später mit einer Lösung kommen. Ja, das Problem ist zu nennen, aber dazu auch das nötige Werkzeug. Hält man etwas zurück, als müsse etwas verborgen bleiben, wird man unglaubwürdig. Das kommt nicht gut an. Wer möchte sich schon "erzieherisch heranführen" lassen. In der Werbung werden Bedürfnisse geweckt, ob ein Produkt nun wirklich gebraucht wird oder nicht. Unmittelbar danach wird eine Lösung genannt. Für unser "Produkt" besteht tatsächlich ein Bedarf, was den potentiellen Nutzern leider zu oft nicht klar ist. EDE hat das Wort Esperanto bereits im Namen. Wer aber Esperanto nicht im Namen sondern nur im Programm hat, wird in der heutigen Zeit solche Programmpunkte schnell wieder verlieren, sobald es nur noch um Wählerstimmen geht. In Detlev Blankes Text genannt werden noch sehr interessante Ansätze wie das "NEIGHBOUR-Projekt" (propädeutische Wirkung des Esperanto-Unterrichts) und das "RELAIS-Projekt" (Esperanto als Relaissprache beim Dolmetschen) .

6. Zwischen Multilingualismus und "lingua franca" befindet sich die Europäische Union mit ihren Praktiken und Fragen zu einer künftigen Sprachenpolitik.Versucht wird, die Ansätze zwischen Bewahrung der Vielsprachigkeit der EU und einer Eurosprache neben den Muttersprachen zu betrachten.
Unter 6.1 Multilingualismus wird die aktuelle schlecht funktionierende Situation gesehen. Es exisitieren mehrere Amtssprachen und Arbeitssprachen. In der Praxis solle es dann unterschiedliche Sprachennutzungen geben wie: unterschiedliche Kommunikationsbedürfnisse mit unterschiedlichen fremdsprachlichen Kompetenzen oder die rezeptive Mehrsprachigkeit bei der man in seiner Muttersprache antwortet oder Englisch nur als zweite Fremdsprache oder Nichtnutzung der eigenen Muttersprache (wie bei Esperanto) oder "Textstandardisierungen und den stärkeren Einsatz elektronischer Hilfsmittel" dezentral an den Nutzungsorten.
Eine Zweitsprache wird mit dem 6.2 Das "lingua franca"-Modell gefordert. Das würde zwischen den Beteiligten eine größere Gleichstellung bringen. "Das bedeutet für viele 'English only'. Die Forderung nach der Offizialisierung dieser gängigen Praxis wird oft nur verbrämt geäussert, da sie schliesslich Ausdruck einer sprach-imperialistischen Haltung ist." Allerdings zeigt die Wirtschaft diese Ansicht offener. Es werden aber auch neutrale Sprachen vorgeschlagen, Detlev Blanke nennt Latein und Esperanto.
6.3 Leitsprachen sollen einige wenige europäische Arbeitssprachen sein. Die anderen bleiben Amtssprachen. Englisch und Französisch sollen genutzt werden oder zusätzlich auch Deutsch oder zusätzlich auch Spanisch und Italienisch. Ein Ansatz ist die Verwendung von internen (Englisch, Französisch, Deutsch) und externen Arbeitssprachen (zusätzlich Spanisch und Russisch). Der vorgeschlagene "freie Wettbewerb der Kontaktsprachen" wäre natürlich sehr ungerecht. Doch auch die Idee Englisch und Französisch als Hauptleitsprachen plus Esperanto wird vorgebracht.
6.4 Relaissprachen vermitteln zwischen Originalsprache und den Muttersprachen, da der Dolmetsch-Aufwand im Europäischen Parlament recht hoch ist. Dabei wird besonders häufig Englisch genutzt. Ein Relaissprachenmodell sieht Englisch und Französisch vor. Das RELAIS-Projekt bevorzugt eine neutrale Plansprache. 
Seit mindestens einem Menschenleben glauben viele, man stünde kurz vor dem bewußten Rechner, der einfach alle Texte übersetzen kann. Standardaussagen können so sicher übertragen werden, tiefgehendere Texte brauchen aber den problembewußten verstehenden Menschen. Immerhin kann Esperanto geringfügig modifiziert sehr gut als Grundlage eines Übersetzungssystems eingesetzt werden.

Wie bedeutend sind 7. Sprachpolitische Konflikte? in der Welt und in der EU? "Will man zukünftige Konflikte in Europa vermeiden, so ist die demokratische Gestaltung einer europäischen Sprachenpolitik erforderlich, insbesondere im Rahmen der Europäischen Union." Selbst mögliche Bürgerkriege werden von Detlev Blanke angesprochen. Das ist nicht so abwegig. Bis heute ist es den Politikern nicht gelungen, die Ursachen für solche Feindseligkeiten zu sehen und zu bekämpfen. Noch ist es ein gewisser schon bröckelnder Wohlstand, der die Leute beruhigt. Sobald Sündenböcke gesucht werden, werden auch welche gefunden. Das sind dann die anderen, die man nicht versteht. Sprachenpolitik ist keine Nebensache, allerdings sind sehr viele Politiker sehr ratlos und verdrängen das Problem. Kein Wunder, daß schon in den 20er Jahren des 20sten Jahrhunderts ein Bedarf an einer Europa-Demokratie-Esperanto-Partei bestand. Und diesmal wurde auch eine gegründet, anders als dann in den 30er Jahren des 20sten Jahrhunderts wieder einmal zu spät war. Vielleicht geht die Geschichte diesmal besser weiter.
2019090820190910SE


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Linkbündel

Detlev Blanke Plansprachen und europäische Sprachenpolitik 2000
1. Ein Tabuthema
2. Plansprachen
3. Plansprachen - uninteressant für die Linguistik?
4. Eine Plansprache für Europa - in der Fachliteratur
5. Die Esperantisten und Europa
6. Zwischen Multilingualismus und "lingua franca"
6.1 Multilingualismus
6.2 Das "lingua franca"-Modell
6.3 Leitsprachen
6.4 Relaissprachen
6.5 Maschinelle Übersetzung
7. Sprachpolitische Konflikte?
8. Literatur


Zuerst veröffentlicht in: Sprachenpolitik in Europa (Red.: Detlev Blanke), Interlinguistische Informationen (Berlin), Beiheft 6, Oktober 2001, S. 85-105; hier mit freundlicher Genehmigung des Verfassers; Druckfassung beziehbar über ihn: blanke.gil(at)snafu.de

Gesellschaft für Interlinguistik e.V. (GIL)
 
Schlüsselbegriffe GIL  
Die Neutralität einer politischen Partei: Sprachpolitik und Aktivismus für
Esperanto in den Wahlen zum Europäischen Parlament
(interlinguistik-gil.de)
Beitrag Guilherme Fians Jahrbuch der Gesellschaft für Interlinguistik 2018
Hinweis: 6 Über das Managen von Auswirkungen von Parteiaktionen S. 24
Die Angaben zur Europawahlteilnahme der deutschen EDE sind nicht korrekt. 2009 nahm EDE Deutschland teil, nachdem die Esperantisten knapp 6000 Unterschriften (nötig waren 4000) sammelten. Siehe Geschichte. 20200124SE


 


Gerhard Hein (EDE)
Gerhard Hein (freitag.de) 

Gerhard Hein gehört zu jenen, die nicht nur bei einer Vereinigung organisiert sind. Nach Gründung der Stiftung Europaverständigung im Jahr 1990 kam er später auch zu Europa-Demokratie-Esperanto. Nicht nur Esperanto für ein geeintes Europa ist sein Thema, die Frage nach einer gerechten Gesellschaft wird noch allgemeiner gestellt.


edexlingkompar Esperanto als 1. Fremdsprache an Europas Schulen? 
Das Hamburgische Schulgesetz und die Realität
Mit seiner Stiftung Europaverständigung e.V. bezog sich Gerhard Hein auf offizielle Anlässe der Europäischen Union. Die Europawoche 2001 und für das Europäische Jahr der Sprachen 2001 sollten doch den Blick auf Esperanto öffnen. Bekannt war, daß die Zahl der Mitgliedsstaaten der Bürger und der Amtssprachen steigen wird. "Mein Eindruck ist, daß wir noch immer nicht zuverlässig genug wissen, wie wir die wirklich substantielle Veränderung der EU verkraften sollen." "Wir müssen uns der Frage stellen, was denn die erweiterte Union zusammenhalten könnte, damit sie nicht schon bald wieder auseinanderdriftet und zerfällt." Was hält z.B. die USA zusammen? "Es sind ohne Zweifel die besonders günstigen bundesweiten Kommunikationsbedingungen für die gesamte Bevölkerung". Die gemeinsame Sprache erleichterte das Zusammenleben verschiedener Menschen, auch die Vereinigung des Landes trotz gewaltsamer Umbrüche, ermöglicht eine Identität und ökonomische Macht. "Die Europäische Union dagegen ist kein Schmelztiegel wie die USA, sie ist kulturell völlig andersartig geprägt." Eine Einheit Europas entsteht auf eine andere Weise. "1. Auf der Basis von absoluter Freiwilligkeit und ohne kriegerische Auseinandersetzungen. 2. Unter Achtung der nationalen Identitäten sowie der kulturellen und sprachlichen Vielfalt." Aber die EU zieht keine notwendigen Konsequenzen und trägt die weltweite Verantwortung nicht ausreichend. In Hamburg lernen die Schulkinder ab der 3. Klasse Englisch als Zweitsprache. Vielen Menschen scheint das für die Verständigung zu reichen.
Gerhard Hein stellt fünf grundlegende Fragen:

"1. Ist Englisch als Zweitsprache aus geschichtlicher Sicht zukunftsfähig?" Den hohen Aufwand um Fremdsprachen zu erlernen leisteten sich früher nur zur Elite gehörende Personen. Latein und Französisch hielten sich nicht. Dafür wurde Deutsch mit der Zeit besser vermittelt. Weil sich die Sprachnutzung durch verschiedene Bedingungen in der Welt immer wieder verändert, wird es auch Englisch so ergehen wie den anderen Sprachen.
"2. Ist Pflichtunterricht für Englisch als Zweitsprache aus europapolitischer Sicht zukunftsfähig?" "Die EU ist entschlossen, den Prozeß der Schaffung einer immer engeren Union der Völker weiterzuführen." Englisch als Pflichtfach ohne eine Wahlmöglichkeit ist kontraproduktiv. Die EU bekennt sich zu einem "Europa gleichberechtigter Völker". Imperialismus und Sprachimperialismus soll es nicht geben. Vielfalt ist ein Wert. Europa soll nicht durch eine einseitige englisch-amerikanische Ausrichtung behindert werden.
"3. Ist aus internationaler Sicht Pflichtunterricht für Englisch als Zweitsprache zukunftsfähig?" Manche glauben das und finden diesen Zwang in Hamburg in Ordnung. Auch das Internet zeigt, daß Englisch keine Bedingung ist. In der Welt gibt es ein Unbehagen gegenüber Englisch und auch eine Abkehr. Englisch-Muttersprachler sind bevorzugt. "Überspitzt ausgedrückt: Der deutlich leichtere sprachliche Zugang zum Weltmarkt und zur Weltpolitik wird den USA von den Ländern ohne Englisch als Muttersprache subventioniert."
"4. Gäbe es eine Alternative zu Englisch und welches wären die Anforderungen an eine zukunftsfähige Alternative?" Eine gemeinsame Verkehrssprache wird tatsächlich gebraucht. Statt einer Nationalsprache kann nur eine neutrale Sprache, eine "internationale Hochsprache", verwendet werden. Deutschland ist ein gutes Beispiel für das Entstehen einer Hochsprache. Die internationale Sprache mit dieser Funktion ist Esperanto. Die Qualität bei der Beherrschung von Fremdsprachen bei den Europäern ist nicht so gut. Da wäre es gut, wenn eine gemeinsame Sprache gut beherrscht werden kann. Die Meinungsmacher interessieren sich wenig für Esperanto und folglich erfährt auch die Allgemeinheit fast nichts. "Meine These: Es gibt eine zukunftsfähige Alternative zu Englisch: Sie heißt Esperanto."
"5. Ließe das Hamburger Schulgesetz eine Alternative zu?" Würde man sich nach den eigenen Leitsätzen richten, stände natürlich Esperanto hoch im Kurs.
„was Europa tun sollte“:
"1. Oberstes Ziel sollte es sein, grundsätzlich allen Menschen in der EU die europaweite und globale Verständigung zu ermöglichen und wesentlich .... zu erleichtern. .... "
"2. Alle Schulkinder in der Europäischen Union sollten deshalb neben ihrer nationalen Sprache als Zweitsprache eine europaweit gemeinsame "internationale Hochsprache" lernen. .... "
"3. Die Universität Hamburg und andere europäischen Universitäten sollten bereits jetzt zukunftsorientiert beginnen, für diesbezügliche Studienmöglichkeiten ein "Seminar für Internationale Sprache und Kultur" einzurichten."
"4. Das Sprachenproblem ist ein innenpolitisches Problem der EU. Wie im Falle des gemeinsamen Binnenmarktes und der gemeinsamen europäischen Währung sehe ich die EU in der Pflicht, für eine bürgerfreundliche gemeinsame Verständigungssprache zu sorgen. .... "
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Frau Kommissarin Dr. Viviane Reding
Generaldirektion Bildung und Kultur
Rue de la Loi 200
B-1049 Bruxelles


edexstatsitucelo Diskriminierung beenden - die Internationale Sprache in den EU - Vertrag aufnehmen 
Ein offener Brief vom 27. Mai 2001
Gerhard Hein richtet sich an die Kommissarin mit einer klaren Forderung. Ermutigt durch ihre Worte bei einer Europaveranstaltung, benennt er Esperanto. So würden sich die vielen positiven Aussagen zur Bürgernahen Europapolitik wirklich umsetzen lassen. Gerhard Hein fühlt sich persönlich diskriminiert, da Esperanto nicht gleichberechtigt anerkannt wird. Esperanto ist eine in Europa entstandene Kultursprache, sie wird durch die Sprecher weltweit genutzt, auch in der Wissenschaft, ist keine Muttersprache und neutral, und ist ein Zeichen für die Achtung fremder Kulturen. Esperanto wird auch in den Beitrittsländern genutzt. Wie der gemeinsame Markt mit der gemeinsamen Währung ist die gemeinsame innereuropäische Kommunikation zu ermöglichen. Der gesamte Text ist unten verlinkt.
20190923SE


edexstatsitucelo Nachdem sich EDE Deutschland am 05.Juli 2008 gründete, erschien die Position zur Wahl. Dort geht Gerhard Hein auch auf eine SOZIALE WERTSCHÖPFUNG ein und geht damit weiter als das EDE-Programm. Die Zeit wird zeigen, wie breit sich das Programm entwickeln wird. Hier der originale Text:

Unsere Position zur Europawahl 2009
Als überparteiliche Organisation der Zivilgesellschaft fordern wir die politischen Parteien und Wählervereinigungen  auf, folgende Zielsetzungen in ihr Wahlprogramm aufzunehmen:
1. Bürgerfreundlichere, demokratische  Bedingungen für die innereuropäische Verständigung.
2. Gleichrangig abgesicherte soziale Verhältnisse in allen Mitgliedsländern der EU.
Das sind grundlegende Voraussetzungen für den dauerhaften (!) wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt der EU.
Sie fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bürger/-innen in der EU und wirken identitätsstiftend.
Europäische Gemeinsamkeiten sind uns wichtig!
Deshalb möchten wir, dass
sich im Sinne von Völkerverständigung, Gleichberechtigung und Chancengleichheit europaweit die EU-Bürger/-innen mit anderen EU-Bürger/-innen in einer allen gemeinsamen Brückensprache verständigen können.
Diese Sprache muß neutral sein, leicht erlernbar und darf kein Land bevorzugen oder benachteiligen. Denn Sprache ist Macht!
Wir fordern deshalb, dass die neutrale Internationale Sprache, kurz auch ESPERANTO genannt, als erste Fremdsprache (Pflichtsprache) an europäischen Universitäten, Schulen und möglichst schon in Kindergärten unterrichtet wird. Daneben sollen weitere Fremdsprachen gelernt werden können.
Das europäische Sprachenproblem und diesbezügliche Lösungsvorschläge wurden dem Europäischen Parlament wiederholt angetragen. Bis heute wurden jedoch keine Maßnahmen getroffen oder gefördert, welche die europaweite Kommunikation für alle Bevölkerungskreise im Sinne unserer Forderung erleichtert. – Das muß sich ändern!
Wir möchten auch, dass
europaweit alle EU-Bürger/-innen ein menschenwürdiges Dasein in Frieden und sozialer Sicherheit führen können. Es darf innerhalb der EU keine Zustände geben, welche die Menschen zwingen, ihr Heimatland zu verlassen.
Wir fordern deshalb, dass die zur Verwirklichung anstehenden sozialen und gemeinnützigen Maßnahmen und Projekte jederzeit bedarfsgerecht  finanziert werden können, und zwar unabhängig von der jeweiligen wirtschaftlichen und konjunkturellen Lage. Hierzu die notwendige gesetzliche Grundlage zu schaffen ist ein dringendes Anliegen.
Dazu schlagen wir – neben dem bestehenden marktwirtschaftlichen Wertschöpfungsverfahren – zusätzlich ein Verfahren zur SOZIALEN WERTSCHÖPFUNG im Rahmen eines Dualistischen Wirtschaftssystems vor.
Damit wären zum Beispiel auch die so wichtigen gemeinnützigen Maßnahmen und Projekte zur Völkerverständigung finanzierbar.
Hamburg, den 29.07.2008
Der Vorstand
gez. Gerhard Hein     gez. Delia Pick
20190923SE
Esperanto bereits Thema bei der Europawahl 2009! Von Gerhard Hein, Hamburg


edexstatsitucelo Die Stiftung Europaverständigung e.V. - SEV wurde 1990 von Gerhard Hein gegründet und steht für eine fortschrittliche und bürgerfreundliche Verständigungs- und Sozialinfrastruktur im "Europäischen Haus".
Das Leitbild von Vision-Europa nennt die Punkte:
-
Für eine moderne Verständigungsinfrastruktur im "Europäischen Haus" 
Die SEV setzt sich zur Vermeidung von Bevorzugung und Benachteiligung einzelner Völker sowie im Interesse von Chancengleichheit und Gleichberechtigung für die Vereinbarung eines zukunftsorientierten europäischen Fremdsprachenkonzepts ein:  
a) Als gemeinsame 1. Fremdsprache Unterrichtung der "Internationalen Sprache" ESPERANTO an allen europäischen Schulen. Diese Sprache ist im Vergleich zu anderen Sprachen deutlich leichter und schneller zu lernen. Ihre Kenntnis begünstigt das Erlernen weiterer Sprachen.
b) Zusätzlich Unterrichtung weiterer Fremdsprachen.
c) An den Universitäten wäre ein „Seminar für Internationale Sprache und Kultur“ einzurichten, wie es vergleichsweise für andere Fremdsprachen üblich ist.
-
Für die Bevölkerungsmehrheit: Bessere internationale Verständigungschancen
- Eine bürgerfreundliche Erleichterung der internationalen Verständigung in Europa und weltweit ist machbar, weil bereits praktisch erprobt – mit ESPERANTO! Die Erleichterung sollte uns nicht noch länger vorenthalten werden. Sie eröffnet neue Chancen, Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven für unsere Wirtschaft und Gesellschaft!
- Durch die Erleichterung soll der Bevölkerungsmehrheit und nicht nur einer Minderheit der besonders Sprachbegabten ein besserer Zugang zu internationalen Kontakten und Betätigungen ermöglicht werden.
-
Für eine moderne Sozialinfrastruktur im "Europäischen Haus"
Vorgeschlagen wird das dualistische Wirtschaftssystem, was bedeutet:
Marktwirtschaft + Fürsorgewirtschaft = Soziale Marktwirtschaft
Funktionsmodell Fürsorgewirtschaft

Produktivität von sozialer und gemeinnütziger Arbeit gehört in Brennpunkt des öffentlichen Interesses!
20190924SE

 

2001: Das europäische Jahr der Sprachen Esperanto als 1. Fremdsprache an Europas Schulen? 
Das Hamburgische Schulgesetz und die Realität (europa-dokumentaro 17)
Diskriminierung beenden - die Internationale Sprache in den EU - Vertrag aufnehmen 
Ein offener Brief vom 27. Mai 2001 (europa-dokumentaro 18)
Unsere Position zur Europawahl 2009 (web.archive.org 2008)
stiftung-europaverstaendigung.de (web.archive.org)
vision-europa.de (web.archive.org)
Das Leitbild (web.archive.org 2012)


 


Hans Malv
Hans Malv (Eŭropa Bulteno 2004. № 6 <116>) 


edexlingkompar edexeuroidenti edexstatsituacio edexstatsitucelo
Hans Malv  (Schweden) machte sich die Mühe, seinen Aufruf in vielen Sprachen anzubieten. Kleinere Text-Fehler können sicher noch berichtigt werden. Es wäre schade, wenn der Inhalt in der allgemeinen Datenflut untergehen würde. Wir möchten gern über Inhalte diskutieren. Seine Absichten hat er klar und nachvollziehbar artikuliert:
"Mein Name ist Hans Malv und ich bin approbierter Arzt. Ich habe dieses Dokument aus eigener Initiative geschrieben und nicht im Auftrag irgendeiner Organisation oder Interessengruppe. Ich habe auch keine ökonomische Unterstützung irgendwelcher Art erhalten. Warum habe ich dann dieses Dokument verfasst? Antwort: Weil ich der Meinung bin, dass Kommunikation zwischen den Menschen, und dabei auch zwischen den verschiedenen Sprachgebieten, für uns alle auf dieser Welt sehr wichtig ist. Nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern auch aus humanitären und kulturellen Gründen.
Meine Adresse ist:
Lugna gatan 12
SE-211 60 Malmö
Schweden"

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Eine Welt, in der alle Menschen sich verstehen, ist eine bessere Welt
"Was soll ein Pole und ein Grieche für eine Sprache benutzen, wenn sie miteinander reden wollen, oder "Ein Russe und ein Japaner?" Die internationale Zusammenarbeit wird immer wichtiger. "Ihnen und der ganzen Menschheit zu liebe, lesen Sie weiter, und Sie werden einsehen, dass es innerhalb der EU, UNO und der übrigen Welt eine Lösung für die Sprachprobleme gibt. Eine Lösung, die andere Sprachen und die Kulturen, die diese repräsentiert, schützt und vor dem Aussterben bewahrt. Die Sprachen in der Welt, die großen wie die kleinen, müssen gepflegt und bewahrt werden, sonst werden wir sehr arm." "Eine bessere Welt" wäre möglich, wenn alle Kinder und Jugendlichen Esperanto lernen würden. "Haben Sie Ihre Schulzeit vergessen?" Sollen sich die Schüler wirklich nur mit den schweren Nationalsprachen herumplagen? Es gibt doch eine Alternative.

Kommunikation "der Menschen untereinander, und nicht nur bei den Politikern, ist eine Frage von Verstehen oder Intoleranz, Frieden oder Krieg, Leben oder Tod, Wohlstand oder Armut." Aber ist es nicht Aufgabe der Politiker, die Voraussetzungen für ein demokratisches Europa der Bürger zu schaffen? "Über die Scherze der anderen lachen" können macht letztlich "unsere Welt sicherer und angenehmer". "Welche Sprache sollen unsere Jugendlichen lernen?" Es wäre schon ein Gewinn für alle, wenn sie "neben ihrer Muttersprache eine einzige weitere Sprache dazulernen würden, dann könnten sich alle untereinander verstehen." Und "Soll die Mehrheit die Sprache einer Minderheit lernen?" "Wird die Minderheit gezwungen, die Sprache der Mehrheit zu lernen, haben diese kaum die Möglichkeit, eine oder mehrere der Weltsprachen so gut zu lernen wie die Mehrheit, die nicht die Sprachen der Minderheit zu lernen brauchen. Wie soll diese Frage gelöst werden?"

"Es gibt ungefähr 6000 Sprachen." Viele werden aussterben, einige wenige Nationalsprachen werden dominieren. Ein "Unterricht in der eigenen Muttersprache reicht nicht aus." Zur Bewahrung einer Minderheitensprache und für ein Weiterleben ist mehr zu tun. Innerhalb der EU ist Deutsch die größte Muttersprache. Weltweit ist es Chinesisch.

Sprachverwirrungen innerhalb der EU bleiben nicht aus. Die EU besteht aus vielen Ländern, vielen offiziellen Sprachen und mehreren Institutionen. "110 Dolmetscher" würden bei elf Sprachen gebraucht, allerdings wird oft darauf verzichtet. Dabei gehen Einzelheiten beim Empfänger verloren. "Dolmetscher sind nicht immer vorhanden." Das bringt in der Praxis doch Probleme selbst in der politischen Diskussion. Englisch-Muttersprachler sind in vieler Beziehung im Vorteil. "Am 1. Januar 2003 hatte die EU 380,8 Millionen Einwohner." Aber ist das für die Politiker von Interesse? Sie benutzen ein Eurobabble, eine Art Englisch. "Leider sieht es so aus, als ob die Sprachenfrage durch einen Rückgang in altes politisches Elitedenken die ganze Idee mit der EU torpediert." "Verbündete sind wichtig" um politische Forderungen stellen zu können. Ein Kontaktnetz ist nötig. "Die Schulenglischkenntnisse reichen dabei nicht sehr weit, und ständig einen Dolmetscher dabei zu haben, ist ebenfalls nicht realistisch." "Speisesäle und Cafes" sollten genauso gut für unmittelbare Diskussionen genutzt werden können wie spezielle Räume. Zur Nutzung einer "Relaissprache" ist man häufig gezwungen weil es für manche Sprachkombinationen kaum Dolmetscher gibt. "Große Informationsverluste" können bei einer Simultanübersetzung entstehen. "Es entstehen oft Fehler" wie beim Maastrichtvertrag, der wegen zu großer Abweichungen der Übersetzungen neu gedruckt werden mußte. "Flugzeug ohne Piloten" könnte man meinen. Englisch kann schnell zu Ungenauigkeiten und Misverständnissen führen. "Übersetzungen brauchen Zeit" Das kann bei Debatten schnell vergessen werden. Man versucht, fünf bevorzugte Arbeitssprachen zu verwenden.

Die EU wächst, was bedeutet das? Es wird schwieriger, da wirklich viel Sprachen dazukommen. "Sollte solch ein Imperium für den zwischenstaatlichen Dialog und als Arbeitssprache in der EU nicht eine gemeinsame Sprache haben? Aber ja doch! Selbstverständlich! Wer möchte das infrage stellen?" 

Was kosten die vielen Sprachen in der EU? "Natürlich sollen wir nicht am falschen Ende zu sparen beginnen. Ist es die beste Lösung, 20 Arbeitssprachen zu haben, dann soll das auch so sein. Bitte lesen Sie weiter und bilden sich eine eigene Meinung." 

Die einzige Lösung der Sprachprobleme in der EU Die gemeinsame Sprache würde nach innen und außen positiv wirken. Als "Eine überaus schwierige Sprache" stellt sich Englisch heraus. Selbst viele Politiker beherrschen sie weniger als es den Anschein hat. Für eine Debatte auf allen Ebenen wird eine neutrale Sprache benötigt. "Es ist wichtig, den Präsidenten zu verstehen" "Wären die USA die Weltmacht geworden, die sie heute sind, wenn man nicht eine gemeinsame Sprache gehabt und ein Großteil der Bevölkerung nicht verstanden hätte, was der Präsident gesagt hat? Nein, denn eine gemeinsame Sprache ist ein stark verbindendes Glied." Solange sich die Bürger Europas nicht frei verständigen "können, wird unter ihnen auch kein „Wir“-Gefühl entstehen." "Die dominierende, wissenschaftliche Sprache, die englische," ist "Für die meisten zu schwer". "Sie haben recht" "Ob Du nun glaubst, Du kannst es oder Du kannst es nicht, so hast Du auf jeden Fall recht." - Henry Ford.

Aber Welche Sprache sollte die gemeinsame Arbeitssprache in der EU werden? Die "Sprache irgendeines Mitgliedlandes als Arbeitssprache" auszuwählen wäre aus machtpolitischen Gründen nicht gut. Ist die Lösung "Lateinisch?" Latein scheitert weniger am Wortschatz, eher an der schwierigen Grammatik. Aus Gründen der "Solidarität" sollten die Europäer Esperanto einführen. Dann würden auch die UNO und viele ärmere Weltregionen mitziehen. Ökonomischer wäre es auch. "Wählen Sie richtig - wählen Sie ........." nicht nur Englisch als Arbeitssprache. Kleinere Sprachen würden benachteiligt. Die englische und amerikanischen Beeinflussung im Kulturleben von Europa und weltweit würde weiter steigen. Das wirkt sich übrigens auch in der Politik aus. "Warum nicht Chinesisch?" Man würde damit nur der alten Macht-Logik folgen. Schließlich gibt es mehr chinesische Muttersprachler als englische. Dabei gibt es in China eine Esperanto-Tradition. Es liegt an uns, diese Gemeinsamkeit stärker zu nutzen. Englisch hat eine "Schwere koloniale Belastung". Viele Teile der Welt wurden unfreiwillig unterworfen. Über Opfer spricht man heute (noch) nicht. Dazu kommt, daß nicht alle englischsprechenden Völker dasselbe Englisch nutzen und Verständigungsprobleme haben. "Alle sind nicht sprachbegabt" und es fällt ihnen schwer, den privilegierten Muttersprachlern zu folgen.

Internationale Sprachen "Mit internationalen Sprachen sind hier nicht heutige nationale Sprachen gemeint." "Was ist die Lösung?" Die nötigen Eigenschaften bringt nur Esperanto mit. Keines Volkes Muttersprache und im Verhältnis leicht erlernbar. "Staatsmänner sprechen ohne Dolmetscher" auf andere Weise miteinander. Dazu muß diese Sprache offen für die normalen Menschen sein, die nicht über Nationsgrenzen voneinander isoliert sein sollen. "Hildegard" von Bingen schuf sich eine eigene Sprache. Es folgten viele solcher Projekte. Aber nur Esperanto hat sich zu einer realen weltweit genutzten Brückensprache entwickelt. "In zwei Jahren könnten wir miteinander sprechen", wenn wir zum Beispiel in Europa anfangen würden, Esperanto zu lernen. "Die Polizei" hat eine weltumspannende Organisation in deren Emblem Esperanto verwendet wird.

Wie können wir Esperanto in der EU einführen? "Alle Wahrheiten gehen durch drei Stadien. Zuerst durch die Lächerlichkeit. Danach wird sie gewaltsam bekämpft. Und schließlich wird sie als völlig selbstverständlich akzeptiert. ...." Sieht man sich die reale Geschichte an, so scheint das zuzutreffen. Als offizielle Sprache würde Esperanto die Verständigung in den EU-Institutionen sehr vereinfachen. "Jetzt ist es Zeit für einen Beschluß" "Ich schlage vor, dass wir ab 2007 eine letzte, offizielle Sprache bekommen sollen, nämlich Esperanto." Leider verging wieder nur Zeit. Und die innereuropäischen Konflikte verstärkten sich weiter. Das Stichwort Brexit sagt viel aus. Bereits nach dem 2.Weltkrieg hätte man aus der Geschichte lernen und Esperanto (wieder) an die Schulen bringen müssen. Es gäbe nichtmal das Wort Brexit. Denn auch Engländer würden sich inzwischen als Engländer und(!) Europäer fühlen. Aber "Keinen Beschluß fassen ist auch ein Beschluß" "Wenn kein Beschluss gefasst wird, werden die Kosten pro Jahr stark ansteigen." "Bereits ab 2007" hätte Esperanto als Relaissprache für Vereinfachungen gesorgt. Weniger Dolmetscher wären dann nur noch nötig gewesen. Natürlich, "Computer können übersetzen", wenn auch nur grob. Und das bliebe auch innerhalb der EU eine ganze Zeit lang so. Es gibt in jedem Fall einen großen Bedarf an Wortfindungen, also lieber frühestmöglich Esperanto einsetzen. "Gemeinsame Essen sind wichtig" und mit der gemeinsamen Arbeitssprache Esperanto sind verständlichere Gespräche möglich. "Europa lernt Esperanto" wenn die sprachkundigen Lehrer Esperanto annehmen und als erste Fremdsprache lehren. Die Kommunikation würde klarer, demokratischer und kostengünstiger ablaufen. "Einwanderer" bringen ihre Sprachen mit und könnten als internationale Fremdsprache statt Englisch eher gleich Esperanto lernen. "Don Quichote" bringt Menschen dazu, Spanisch lernen zu wollen. Und wenn Esperanto seinen Zweck erfüllt, steigt das Interesse an vielen anderen kleineren Sprachen. Bei denen, die Englisch nicht als Muttersprache haben, wird nur die "Sprachbegabte Elite" diese Sprache beherrschen, falls in der obligatorischen Schulausbildung der gesamte Unterricht nicht auf Englisch abgehalten wird. Auch für die deutsche Sprache kein guter Ausblick. Stattdessen bringt Esperanto in den Schulen weltweit Vorteile. An vielen Universitäten gibt es diesen Unterricht. "Hören Sie Radio Beijing" oder ein anderes Esperanto-Radioprogramm. Auch heute (2019) gibt es solche Angebote. China ist noch offen für die Idee. "Morgen ist es zu spät" für die Vielfalt der Sprachen. "Generationen kommen und gehen. Wir müssen danach streben, eine bessere Welt hinter uns zu lassen. Eine Welt, in der alle Menschen frei miteinander reden können, ohne Sprachbarrieren. Eine Welt mit vielen Kulturen, vielen Sprachen und Unterschieden, aber auch mit einer gemeinsamen Sprache."

Die UNO hat große Sprachprobleme und hat keine Lösung für die neun offiziellen Sprachen mit den sechs Arbeitssprachen und der Forderung nach weiteren. Aber "Warum akzeptiert die Mehrheit das?" Durch die Übersetzungs- und Dolmetschertätigkeiten entstehen große Kosten. "Wie hoch diese sind, weiß ich nicht, da ich vergeblich versucht habe, eine diesbezügliche Auskunft von der UNO zu bekommen. Das Wahrscheinlichste ist, dass niemand etwas darüber weiß." "Warum ist Japanisch nicht eine offizielle Sprache der UNO?" Die Sprache jedes Mitglieds sollte wie in der EU einen offiziellen Status haben oder es müsste eine neutrale Sprache als Arbeitssprache eingeführt werden. Die UNO würde eine Regelung mit einer Arbeitssprache Esperanto sicher von der EU übernehmen.

Warum ist die Muttersprache wichtig? "Es erfolgt zur Zeit eine englische Kolonisation der Welt." "Und dann ist es nicht nur die Sprache, die dominiert wird, sondern auch deren Kultur." "Tausende Sprachen werden verschwinden" Dies würde innerhalb der nächsten 100 Jahre geschehen. "Domänenverluste" gibt es zum Beispiel auch bei den medizinischen Wissenschaften. "Sprachen können aussterben" Englisch ist zum Teil schon Konzernsprache. "Schwedisch wird nur gesprochen, wenn sich zwei Schweden über einer Tasse Kaffe treffen." Tatsächlich werden in manchen Stellenangeboten "English native speaker", also Englisch-Muttersprachler gesucht. Die Domänenverluste führen zum Ausschluß großer Teile der Bevölkerung "von demokratischen, gemeinschaftlichen Diskussionen und wertvollem Wissen". "Die Gentechnik geht uns alle an" aber nicht alle können sich an der Kommunikation beteiligen. Die eigene Fachsprache ist eventuell nicht mehr nutzbar. Wenn Englisch die Sprache der Öffentlichkeit wird, dann ist die Muttersprache "Eine Sprache für den Hausgebrauch". Der Druck wird größer, im Schulunterricht wird Englisch verwendet. Es gilt dann nur noch "Konkurrieren oder untergehen". Manche Eltern meinen schon, "Schwedisch zu lernen ist nicht so wichtig". Gründe sind wohl Macht- und Karrieredenken. Klassenunterschiede und "Ethnische Gegensätze werden verschärft". In der Muttersprache kann man sich am besten ausdrücken. Die Muttersprache sollte "Eine Sprache für Einwanderer" sein. Ansonsten lernen sie Englisch. "Eine Sprache, die viele Domänenverluste durchläuft," ist auf dem Weg "Zum Heimatmuseum". "Ein Ja zu einer EU mit 24 offiziellen Sprachen ist in der Realität ein Ja zu einer Welt, die immer stärker von der englischen Sprache und der englischen Kultur dominiert wird, und ein Nein zu einem multikulturellen Europa."

Für Das Erlernen der eigenen Muttersprache ist das erste Lebenjahr sehr bedeutend. Ein Sechsjähriger kann bis zu "13 000 Worte" beherrschen. "Es ist wichtig, dass man die Muttersprache von einer eingeborenen Person lernt."

Wichtig für Deutschland, EU und amtliche Texte die immer mehr auf Englisch verfasst werden. Eine Übersetzung soll auf Komma und Punkt genau erfolgen, wodurch diese Texte schwer leserlich sind. "Komplizierte EU-Texte" "sind eine Gefahr für die Rechtssicherheit".

Übersetzen ist nicht leicht "Ein Wort kann in verschiedenen Sprachen unterschiedliche Formen von Informationen bedeuten." Übersetzer können Rechner auch heute eher als ein Werkzeug benutzen, das sie aber nicht ersetzen kann. "Der Strauß - ein Vorbild" für die Politiker innerhalb der EU. Die Probleme für die Demokratie wollen nicht gesehen werden. Alle Europäer haben ein Recht auf gute Information über die Abläufe in der EU.

Die Sprache, ein Sicherheitsfaktor Hätten wir eine leicht erlernbare gemeinsame internationale Sprache, dann wären auch die Rettungsarbeiten bei der Estonia-Katastrophe reibungsloser verlaufen. Auf Wasser, Land aber auch in der Luft entstehen gefährliche Situationen, auch wegen der Verständigungsprobleme. Wenn es bei Krisenbewältigung und Kriminalität um "Leben oder Tod" geht, dann muß die EU besser kommunizeren.

Sprache und Ökonomie Die EU muß sich weiterentwickeln. "In einer ökonomischen Union eine gemeinsame Arbeitssprache zu haben, ist viel wichtiger als eine gemeinsame Währung, auch wenn das ebenfalls wichtig ist."
"H. G. Wells sagte, dass die menschliche Geschichte immer mehr zu einem Wettkampf zwischen "Ausbildung oder Katastrophe" wird." Die Amerikaner haben einen Vorteil, sie haben ihre gemeinsame weltweit akzeptierte Muttersprache. Leider müssen die anderen mit einem großen Nachteil leben, denn "Das bedeutet auch ein großes Handykap gegenüber den Englischsprachigen, die ihre Zeit nicht mit Sprachstudien "vergeuden" müssen." "Geschichte ist auch wichtig", aber der Erwerb von Fremdsprachen braucht viel Platz in der Ausbildung. "Missglückte, internationale Geschäfte" entstehen sehr oft durch Verständigungsprobleme trotz Englisch. "Arme Länder können es sich nicht leisten, schlechte Geschäfte zu machen" Da wäre es gut, eine neutrale Sprache mit erträglichem Lernaufwand zu nutzen. "Die gemeinsame, internationale Sprache aller Völker" "Wenn alle Völker der Erde frei miteinander kommunizieren können, begünstigt das ein Geben und Nehmen von Ideen und Gedanken sowie eine internationale Solidarität, was nur die Obrigkeit in unfreien Ländern Anlass zu fürchten haben." "Allen wird es besser gehen - das ist wahr" Das muß aber auch von allen verstanden werden. Die schlechte Alternative ist der sprachliche Imperialismus, durch welchen die Sprachenvielfalt auf Dauer zerstört wird. "Zwanzig mal so viele Sprachen" wie in Europa werden in Afrika gesprochen. Auch dort gibt es ein Interesse an Esperanto. "Besser reich und gesund als arm und krank" "Eine gemeinsame internationale Sprache fördert ein schnelles Verbreiten der neuen medizinischen Technologie in allen Ländern der Welt und fördert außerdem und verbilligt die Grund- und Weiterausbildung der Ärzte, der Krankenschwestern und des übrigen medizinischen Personals."

Sprachen sind schwierig zu erlernen. Statt nach 2000 Stunden Englisch-Unterricht beherrschen asiatische Jugendliche Esperanto nach 250 Stunden besser. "Zu hören reicht nicht aus" Passiv Medien kunsumieren hilft wenig. "10 000 Verbformen" gibt es in der französischen Sprache. "Das Schulenglisch reicht nicht aus" um im EU-Parlament oder der UNO-Generalversammlung zu sprechen. "Hier wird verlangt, dass man überzeugend argumentieren, diskutieren und Emotionen wecken kann."

Englisch ist nicht eine Sprache. Es gibt viele Varianten davon. "General American" ist einer von drei Dialekten in den USA. "Hiccough" ist Beispiel für die schwierige Rechtschreibung und die vielfältige Form bei der Aussprache. "Englisch wird im Großen und Ganzen noch genau so buchstabiert" "Wie im 17. Jahrhundert". Eine Reform scheint unmöglich. Und der Variantenreichtum bringt keine Vorteile. "111 Ärzte" aus Dänemark, Norwegen und Schweden wurden untersucht, welchen Text sie besser verstanden, den englischen oder den in ihrer Muttersprache. 21 Prozent Informationen gingen beim Erfassen des englischen Textes verloren. "1000 Worte" englischen aktiven Wortschatz haben schwedische Durchschnittsschüler in der Grundschule. "500 000" Wörter umfasst Englisch mit dem germanischen aber auch romanischen Einfluß. Die englische Post "Royal Mail" berichtet über jährlich 6 Milliarden Pfund ausgebliebener Einnahmen bei britischen Unternehmen wegen schlecht geschriebener Geschäftsbriefe.

Englisch und dessen größerer Einfluss in Schweden Englisch wird in schwedischen Gymnasien regulär auch in anderen Fächern benutzt. Die dürftigere Nuancierung senkt die Qualität des Unterrichts. Zudem haben die Fach-Lehrer selbst mangelnde Sprachkenntnisse. "Ein schwedischer Industrieboss sagt: „Wir sind der Auffassung, dass wir in Schweden ein gutes Englisch sprechen. Aber die Diskussionen finden nicht in der gleichen Intensität statt, wenn man auf den Direktionssitzungen Englisch spricht…" "In Schweden sind Massenmedien und die Unterhaltungsindustrie völlig darauf konzentriert, was in der englischsprachigen Welt vor sich geht."

Was ist Esperanto? "Eine Sprache und eine Lebensphilosophie." Lebendig und schön, mit Zeitschriften, Sendungen im Rundfunk, Musik und Theaterstücken. Aussprache, Grammatik, internationaler Wortschatz und Wortbildungssystem sind unmittelbare sprachliche Vorteile. Eine Sprache für alle und "Ohne Nation" gibt es, auch wenn es immer wieder Leute nicht glauben wollen. Esperanto ist als Zweitsprache gedacht. "Wann leistet man das Beste" Wenn man eine gemeinsame Sprache für alle benutzt ohne seine Muttersprache zu degradieren. Esperanto "Gehört Ihnen und mir" und niemanden. Esperanto verdrängt keine Sprachen, hat Kultur, ist nicht nur europäisch, ist wortreich, bringt Nutzen, ist Realität, wurde bekämpft, ist vollwertige Sprache, erhält die Sprachenvielfalt und "ist leichter zu erlernen als irgendeine andere Sprache." "117 Länder" sind Mitglied in der UEA (Universala Esperanto Association). Dort wird der jährliche Esperanto-Weltkongreß vorbereitet. TEJO ist der "Weltverband der Jugendlichen" Esperantisten. "Es gibt viele Berufsvereine für Esperantosprachige, z.B. für Ärzte u.a. medizische Tätigkeiten, für Verfasser, Journalisten, Bahnangestellte, Forscher, Mathematiker, Musiker und Juristen." Es gibt z.B. Vereine "Für Radfahrer und Bahaisten", auch für "Pfadfinder, Blinde, Schachspieler, Buddhisten, Shintoisten, Katholiken, Quäker, Protestanten, Mormonen". "Bei einem UNESCO-Symposium in Paris sagte Claude Piron, ein schweizer Universitätslektor und langjähriger Dolmetscher in der UNO: .... Man hat mir gesagt: "Allgemeiner Schulunterricht garantiert gleichwertige Möglichkeiten für alle Gesellschaftsklassen." Und ich sah, wie reiche Eltern in den Entwicklungsländern ihre Kinder nach England und in die USA schickten, damit sie dort die englische Sprache lernen sollten, während das Volk in der Unterlegenheit ihrer eigenen Sprache und als Opfer für alle Arten von Propaganda einer trostlosen Zukunft entgegen gingen. .... Man sagt viel zu mir, aber ich sehe etwas anderes. Verwirrt wandere ich weiter in dieser Gesellschaft, die Anspruch darauf erhebt, dass alle das Recht haben, sich auszudrücken und zu kommunizieren. Und ich frage mich, will man mich täuschen oder bin ich verrückt?" Auch aus heutiger Sicht (2019) können wir nichts Verrücktes an der Idee Esperanto erkennen. "Sollte man ein neues "Esperanto" schaffen?" Das würde das eigentliche Problem nicht treffen. Ein größerer Austausch von inzwischen weltweit bekannten Wörtern brächte keinen Vorteil. "115 Jahre" Esperantonutzung haben nicht zu Dialekten geführt. Das hängt auch mit dem Nutzungszweck zusammen. "Nicht zweideutig" ist Esperanto. Auch für Chinesen ist es bedeutend leichter als Englisch. Michail "Gorbatschow" ist Ehrendoktor der Internationalen Akademie in San Marino. "Er ist daran interessiert, für eine demokratische Lösung der internationalen Sprachprobleme mitzuarbeiten." "Ich hörte einen Engländer, der Esperanto beherrschte, sagen, dass es nach seinen Erfahrungen bedeutend besser gehe, mit den Japanern Esperanto zu sprechen, die diese Sprache beherrschten, als Englisch mit Japanern, die angaben, die englische Sprache zu können."

Etwas Geschichte ist gut für das Verständnis. Ludwig Zamenhof wuchs in einer konfliktreichen Umgebung auf. Denn in Bialystok lebten viele Volksgruppen nebeneinander. Die sprachlichen Barrieren führten auch zu Mißverständnissen. In Zamenhofs Leben spielten Sprachen eine große Rolle und er war bereit und fähig, eine Plansprache zu entwickeln. Und diese Sprache bekam weltweit Anhänger. Zamenhof beanspruchte keine Rechte als Erfinder, Esperanto "Gehört allen". "Es werden keine Dolmetscher benötigt" Das wurde 1905 beim ersten Esperanto-Weltkongreß (Boulogne-sur-Mer) öffentlich interessiert wahrgenommen. 1920 brachte der Völkerbund (Verband der Nationen) in einer Resolution vor, "dass alle Schüler außer ihrer Muttersprache Esperanto lernen sollten." "Die französische Wissenschaftsakademie" empfahl 1921 die Anwendung von Esperanto in wissenschaftlichem Zusammenhang. "Jetzt ist es an der Zeit", die schon lange bestehenden Aufrufe umzusetzen. Solch ein Aufruf wurde 1950 von der Universala Esperanto Asocio an die UNO überreicht, der von vielen Menschen unterzeichnet wurde. "250 000 Japaner" unterzeichneten 1966 eine Petition an die japanische Regierung für die Einführung des Esperanto-Unterrichts. Aktivitäten aus Großbritanien, Italien, Frankreich und Österreich werden aufgezählt.

Warum wollen viele nicht, dass Esperanto die einzige Arbeitssprache in der EU wird? "Viele EU-Politiker sind gegen Esperanto. Ich glaube, dass sie die Sprache als Bedrohung ihres eigenen, gut bezahlten Daseins als EU-Politiker empfinden." "Der Vorschlag muss im Europarat oder Ministerrat – oder gemeinsam – hervorgebracht werden, ...." Viele Beteiligte haben höchstpersönliche Gründe, Esperanto abzulehnen, Politiker, Dolmetscher, Übersetzer, Lehrer. Dabei könnten sie relativ schnell Esperanto anwenden und vermitteln. "Wissen die Experten es besser"? "Das sollte man meinen, aber erfahrungsgemäß waren die Experten oftmals die härtesten Gegner für derartige Veränderungen, von denen sie selbst betroffen worden sind. Beispiele dafür sind unzählig." "Ziffern sind international" Aber auch dort hat man nicht sofort neues Wissen angenommen und sich einige Zeit gesträubt. Auch wenn es weitere Diskussionen auslösen kann, hier ein Vorschlag zu einem 16er-System, welches durchaus Vorteile gegenüber dem Dezimalsystem hat. Aber das wäre ein anderer Diskussionsstrang. (SE) "Innerhalb der Esperanto-Bewegung gibt es viele Gegner, dass Esperanto eine gemeinsame Arbeitssprache in der EU und UNO werden soll. Will man denn, dass Esperanto die heimliche Sprache einer auserwählten Gruppe wird?" "Und dann haben wir alle die, die "Angst vor allem Neuen" und Ausländischen haben." Man wird von den Vorurteilen abkommen und die Vorteile sehen. "In einer Welt, wo viele Menschen Esperanto sprechen, werden sich viele Ursachen von Flüchtlingsproblemen verringern oder verschwinden." Der "Austausch von Ideen wird begünstigt", Werte wie Meinungsfreiheit und Demokratie dringen durch Esperanto weiter vor. Diktaturen halten nichts von Esperanto. Manche wünschen sich "Interlingua", Latein oder eine Nationalsprache statt Esperanto.

Erlernen von Esperanto "Erfahrungen haben gezeigt, dass – wer zuerst Esperanto lernt - danach viel schneller andere Sprachen lernen kann, und zwar teils, weil Esperanto mit seinem geregelten und logischen Aufbau ein gutes Verständnis für die Grammatik gibt, teils weil Esperanto überwiegend auf internationalen Wörtern aufgebaut ist." "Malvarma" ist das Gegenstück von warm. Es folgen die Regeln, welche Esperanto so übersichtlich machen. Beim "Alphabet" gibt es allerdings Abweichungen wie die Überzeichen. Hans Malv meint: "Ich empfehle jedoch nicht die Verwendung von überschriebenen Buchstaben, denn das führt zuviel Probleme mit sich, indem wir z.B. ein neues Tastenfeld für unsere Computer anschaffen müssten, und das wollen die meisten nicht." Allerdings hat sich in den letzten Jahren der Umgang mit Esperanto-Schriften deutlich normalisert. Für einen Rechner ist die X-Methode am einfachsten, da es mit einer Suchfunktion keine Mißverständnisse gibt. Ein Umwandeln in -Unicode- ist so ebenfalls leichter. Wenn es einen Willen gibt, dann gäbe es auch Tastaturen mit noch besserer Eingabemöglichkeit. Das €-Zeichen war politisch gewollt und wurde integriert, es ist machbar. Zamenhof gab sehr sinnvolle Hinweise, wie einmal mit dem Esperanto-Fundament verfahren werden könne. Inwieweit die Darstellung der Buchstaben davon berührt wird, ist eine andere Frage die hier nicht diskutiert werden muß (SE). "Neue Wörter im Esperanto haben vor allen Dingen zwei Quellen. Die eine Quelle besteht aus nationalen Wörtern, die eine internationale Verbreitung haben, und die andere Quelle ist das Esperanto selbst." Man muß nicht zwei Wörte lernen, um "Schwester und Schwägerin" zu sagen. Das System mit seinen Vor- und Nachsilben sowie Endungen erleichtert die Anwendung. 

Warum soll man Esperanto lernen? Wer gern andere Länder und Kulturen kennen lernen möchte, kann dies mit Esperanto tun. Es gibt ja auch woanders Esperantosprecher und es gibt etwa "100 Zeitschriften" aber auch regelmäßige Rundfunk-Ausstrahlungen in Esperanto. Allerdings hat sich die Mediennutzung inzwischen (2019) verschoben. Das "Internet" bietet immer mehr Möglichkeiten, Esperanto ist im Verhältnis zu vielen Muttersprachen gut vertreten. "Sie können für die Menschlichkeit etwas tun" "indem Sie dafür arbeiten, dass Esperanto als Arbeitssprache in der EU und UNO ausersehen wird."

Wie viele sprechen Esperanto? Diese Frage kann nur schwer beantwortet werden. Wären bis heute alle Esperantisten am Leben geblieben, gäbe es schon viel mehr. Und natürlich würden sie uns heute mit ihrem geschichtlichen Hintergund-Wissen unterstützen. Wahrscheinlich ist die Zahl heute nicht so groß wie manchmal angegeben. Genau kennt die Zahl niemand, da ja auch nicht alle, die für sich Esperanto lernten, irgendwo organisiert sind. Aber "Fragen Sie stattdessen, warum so viele Esperanto gelernt haben. Das ist ja keine Sprache irgendeiner Nation." "Warum haben sie Esperanto gelernt?" "Der Grund, warum die Menschen Esperanto gelernt haben, ist wohl in den meisten Fällen darin zu suchen, dass es sich dabei um Idealisten handelt." Gemeint sind Leute mit Idealen und humanistischen Werten.

Wer unterstützt Esperanto? Zum Beispiel teilweise die Katholische Kirche, eine kleine Zahl von EU-Politikern, die liberale Partei in England, die italienischen Linksdemokraten, Umberto Eco, Leo Tolstoj: "Wer weiß, wofür Esperanto steht, für den ist es unmoralisch, diese nicht weiterzuführen", ....

Darum sollten die deutschsprachigen Völker Esperanto unterstützen "Wenn gewöhnliche Menschen zueinander finden und einen Dialog eröffnen können, ohne die Politiker, dann werden die gewöhnlichen Menschen nicht nur einen Dialog halten, sondern tausende, woraus sich neue Lösungen für Gemeinschaft und wirtschaftlichen Zuwachs entwickeln werden und, eine unendliche Zahl von Freundschaftsbänden werden geknüpft. Eine solche Welt wird eine sicherere und freundlichere Welt." Ja, das sollte es weltweit geben. Aber die europäische Gesellschaft darf nicht vergessen werden. Doch auch für die Nutzer der arabischen Sprache wäre Esperanto ein Gewinn. Die gemeinsame neutrale Sprache ist "Ein Schutz" für viele gefährdeten Sprachen. Alle einst dominierenden Weltsprachen lösten sich ab. "Eine der hauptsächlichen Ursachen, dass der Verband der Nationen Esperanto als gemeinsame Sprache nicht annehmen wollte war, dass die Repräsentanten der damaligen diplomatischen Sprache, nämlich die Franzosen, das blockierten, weil sie glaubten, dass Französisch die dominierende internationale Sprache bleiben würde." Russisch war ebenfalls aus reinen Machtgründen verbreitet und genau deswegen ist auch dort jetzt Englisch dominant. Heute "hat man in den englischsprachigen Ländern mangelnde Kenntnisse in anderen Sprachen, was das Verständnis für Kulturen außerhalb der eigenen Sphäre reduziert." 

Computer und Sprachgebrauch Für Übersetzungen am Rechner ist Esperanto wegen seines Aufbaus besonders gut geeignet. Menschen müssen natürlich bei solchen Aufgaben noch immer assistieren. Ein Rechner kann die "Nur 28 Laute" gut differenzieren. Nur Esperanto kann so gut Menschen wie Computern "angeboten" werden.

Latein war über historisch lange Zeit eine wichtige Sprache in Europa. "Im 17. Jahrhundert war man klüger" weil man mit Latein eine praktisch neutral gewordene Sprache benutzte. Daraus entwickelten sich die von "600 000 000 Menschen" gesprochenen romanischen Sprachen, die vor allen Dingen im südlichen Europa und in Lateinamerika beheimatet sind. Die slawischen Sprachen haben auch einen Anteil aus dem Latein. Wilhelm dem Eroberer "William the Conqueror" besetzte 1066 England und brachte die lateinische und französische Sprache mit. "Es gibt viele, die dafür sind, dass Latein die gemeinsame Sprache in der EU werden soll. Ich finde, das ist eine gute Idee, wenn das nicht wegen der schwer erlernbaren Grammatik der lateinischen Sprache wäre. Esperanto ist ein sehr leicht erlernbarer Abkömmling der lateinischen Sprache."

Schlusswort "ich glaube an die wichtigkeit von kommunikation, nicht nur zwischen den eigenen landsleuten. ich kann mir große werbe-kampagnen nicht leisten, um die botschaft über dieses dokument zu verbreiten. wenn sie der meinung sind, dass ich recht habe, bitte ich sie, dieses dokument an ihre bekannten weiterzureichen, schreiben sie auch an eine zeitung, an politiker oder bekannte persönlichkeiten, oder helfen sie mir auf andere art und weise, eine öffentliche meinung zu erwecken. wir haben alle eine verantwortung für die welt, in der wir leben. ....
Jetzt ist es Zeit für Sie, zu agieren. Starten Sie eine Debatte. Jetzt."

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2019090920190915SE



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Darum sollten die deutschsprachigen Völker Esperanto unterstützen
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Latein
Schlusswort
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François Grin
de.wikipedia.org François Grin 
eo.wikipedia.org François Grin 

François Grin 14.09.1959

Die Ökonomie der sprachlichen Kommunikation ist Teil der Forschung des Schweizer Wirtschaftswissenschaftlers François Grin. Für den Hohen Rat zur Einschätzung des Unterrichtssystems (französisch Haut Conseil de l’évaluation de l’école, eine aus Steuergeldern finanzierte französische Organisation) wurde von ihm 2005 der sogenannte Grin-Bericht veröffentlicht. Thema war die Sprachenpolitik der Europäischen Union.


edexlingkompar edexstatsituacio edexstatsitucelo
Gesucht wurde die optimale Wahl beim Nutzen von Arbeitssprachen in der Europäischen Union. Diese denkbaren Zielrichtungen gab François Grin vor: 
1. Englisch als einzige Sprache
2. Mehrsprachigkeit
3. Wahl von Esperanto als interner Arbeitssprache der EU-Organe
Im Ergebnis zeigt Esperanto die meisten Vorteile. Wegen der starken Vorurteile gegenüber Esperanto, die schlicht auf Unwissen beruhen, sieht Grin keine Möglichkeit einer Umsetzung. Auf längere Zeit gerichtet sieht er das aber anders. Irgendeine andere Lösung wird zwar von vielen Leuten erwünscht, ist aber praktisch nicht zu erkennen. Strategisch sollte für eine neue Generation eine umfassende Informationskampagne in der gesamten EU stattfinden. Alle Mitgliedsstaaten sollten daran mitarbeiten. Na, und dann würde man sicher einen Erfolg sehen. Aber so schnell und irgendwie anders wird es nicht werden. Darum bleiben ja auch viele bei der gewohnten Nicht-Lösung.
Für Esperantisten offensichtlich ist die jährliche Einsparung in zweistelliger Milliardenhöhe. Materiell wirkt sich die heutige Ungerechtigkeit schließlich ebenfalls aus. Großbritannien gewinnt umgerechnet 17-18 Milliarden €uro im Jahr. Einsparungen in Größenordnungen sind möglich. Es geht nicht nur um scheinbar unwichtige Kultur- und Sprachenfragen. 
20191007SE

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de.wikipedia.org Grin-Bericht
eo.wikipedia.org Raporto Grin
Zusammenfassung Grin-Bericht in vielen Sprachen 
Zusammenfassung Grin-Bericht Deutsch (pdf) 




Reinhard Selten 05.10.1930-23.08.2016
de.wikipedia.org Reinhard Selten
eo.wikipedia.org Reinhard Selten

 

 


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Bearbeitung: St.Eitner 20190916

In der öffentlich-medialen Wahrnehmung ist Reinhard Selten jener Wissenschaftler, der sich mit der Spieltheorie beschäftigte. Dafür wird er geachtet. Doch andere Fakten passen aus mancher Leute Sicht weniger ins Bild, man möchte lieber darüber schweigen. Scheint es sich doch um einen kleinen Schönheitsfehler zu handeln. Schließlich unterstützte er Esperanto und die Bestrebungen für den "Sprachorientierungsunterricht nach dem Paderborner Modell". Dazu mehr unter dem Punkt Helmar G. Frank.


edexeuroidenti

Unter eo.wikipedia.org Reinhard Selten ist zu lesen, daß die EU am 09.05.2007 (Europatag) den 50jährigen Vertrag von Rom feierte. Man lud Nobelpreisträger ein, die im Europaparlament reden konnten. Darunter befand sich Reinhard Selten. In seiner Parlamentsansprache sprach er sich für die Notwendigkeit einer weiteren ökonomischen Integration und für die Stärkung der europäischen Identität aus. Das Hauptproblem für ein geeintes Europa sei die Sprachbarriere, welche man mittels des Erlernens von Esperanto als erste Fremdsprache absenken könne.
Reinhard Selten war nicht nur EDE-Symphatisant, er war 2009 als EDE-Kandidat wählbar und stand ebenfalls 2014 zur Verfügung. Aus Anlaß der Europawahl 2009 sagte er: "Ich setzte mich vorbehaltlos für Esperanto ein. Esperanto dient als zweite Sprache für jeden der Völkerverständigung und dem Frieden und wird dazu beitragen, die Völker Europas zusammenwachsen zu lassen." Leider konnten wir nicht mehr rechtzeitig Verbindung aufnehmen, als es um seine Zustimmung für eine Ehrenmitgliedschaft bei EDE ging.
2019090220190904SE

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Reinhard Selten: Mehr Identität für Europa  (libera folio 2007)
eo.wikipedia.org Europatag 09.05.2007 vor EU-Parlament
Reinhard Selten vor EU-Parlament
Reinhard Selten (Interview Video)
de.wikipedia.org Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften

 


Claude Piron 26.02.1931-22.01.2008
de.wikipedia.org Claude Piron
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claude-piron.ch (web.archive.org)

 

 


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Bearbeitung: St.Eitner 20190916

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Claude Piron war ein sehr vielfältig denkender Mensch und Esperantist. Zu unserem speziellen Thema äußerte sich in einem Brief an Leonard Orban, dem EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit zwischen 2007 und 2010. Jener sprach sich gegen Esperanto aus. Dazu unten mehr.

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Claude Piron fragt Leonard Orban, EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit
"Was denken Sie über die Mehrsprachigkeit in Europa?
"Danke, sehr geehrter Herr Kommissar, dass Sie die Europäer einladen, Ihnen Ihre Meinung mitzuteilen. Das ist ein sympathisches Zeichen des Respekts vor dem einfachen Bürger."
In Europa soll einerseits gut kommuniziert werden und andererseits die Vielfalt der Identitäten bestehen bleiben. Aber: "Die englische Sprache zu verwenden ist nicht demokratisch." Daß "das Englische den Erfordernissen interkultureller Kommunikation nicht angepasst ist." zeigt die Realität. Viele Europäer sind Aphasiker. Sie leiden praktisch unter einer Sprachstörung, eben weil es mit Englisch doch nicht so einfach ist wie gern behauptet.
"Die Verantwortlichen, die Massenmedien, die intellektuelle Elite gibt sich einer gigantischen Täuschung hin, wahrscheinlich eher aus simpler Ignoranz denn aus Absicht, aber auf jeden Fall in verdammenswerter Ignoranz der Konsequenzen." "Und die Menschen zu täuschen ist undemokratisch."
"1. Man macht die Nicht-Englischsprachigen glauben, dass es für jedermann möglich ist, das Englische gut zu beherrschen. Eine Täuschung. .... " Englisch-Muttersprachler behalten Vorteile. Es bleibt ungerecht.
"2. Man macht die Öffentlichkeit glauben, dass der Schulunterricht zur Beherrschung der englischen Sprache führt. Die Mehrzahl der Jugendlichen glaubt in der Tat, dass sie nach Absolvierung des Englischunterrichts die Sprache gut beherrscht. Eine Täuschung. .... " Sehr oft sind die Sprachkentnisse doch nicht so gut wie erwartet. "Eine Selbsttäuschung. Besonders gegenüber sich selbst ist es immer schwierig, objektiv zu sein." ....
"3. Man macht die Öffentlichkeit glauben, dass man nach Erlernen der englischen Sprache überall in der Welt kommunizieren könnte. Eine Täuschung." Das alltägliche Englisch wird bei den europäischen Bevölkerungen kaum verstanden.
"4. Man macht die Öffentlichkeit glauben, dass die Vorherrschaft des Englischen als einziger Weltsprache endgültig sei, dass es sich um etwas quasi Schicksalhaftes handle, und dass es vor diesem Hintergrund absurd sei, eine Änderung dieses Systems vorzuschlagen, .... Eine Annahme als Tatsache darzustellen ist eine Täuschung.
"5. Man täuscht die Menschen, indem man verbirgt, bis zu welchem Grade die Aussprache des Englischen es zu einer ganz besonderen Sprache macht, für die Mehrheit der Menschen schwieriger auszusprechen als die meisten anderen Sprachen." Besonders große Probleme machen "die große Anzahl von Vokalen - 24 - und die Existenz von einem Phonem wie /th/, .... "
"6. Das Englische erfordert doppelt so viel Mühe, seinen Wortschatz zu erwerben, wie im Durchschnitt bei anderen Sprachen, aber dies wird nie herausgestellt. Eine Täuschung." Das liegt an mangelnder Formverwandtschaft zwischen Wörtern, wie auch den vielen Dubletten.
"7. Man gibt unterschwellig zu verstehen, dass das Englische eine normale Sprache sei, ebenso präzise wie andere. Eine Täuschung. Sie ist ganz klar ungenauer, weil es ihr an grammatischen Markern fehlt und weil die Bedeutungsfelder (semantische Felder) in ihr oft zu groß sind. .... Ich könnte noch viele weitere Beispiele nennen, aber diese reichen wahrscheinlich aus. Ich habe in relativ vielen Sprachen gearbeitet, aber keine von mir gekannte Sprache hat so viele semantische Zweifelsfälle wie das Englische. Besonders in den Rechts- und Naturwissenschaften ist dies sehr hinderlich."
"8. Man sagt, Esperanto sei ein Hobby, ein Steckenpferd von Dilettanten, eine phantastische Utopie, die nicht wirklich funktioniert. Eine Täuschung." Esperanto zeigt sich in der Praxis deutlich überlegen. "Die Kosten-Nutzen-Relation ist bei der Annahme des Esperanto ganz klar günstiger als bei anderen Systemen."
"9. Man macht die Öffentlichkeit glauben, dass das Englische die einzige Möglichkeit bietet, der Herausforderung der Mehrsprachigkeit zu begegnen, und dass die Kosten, die sein Gebrauch verursacht, vernachlässigbar und nicht weiter zu verringern seien. Eine Täuschung. Die Kosten würden sich beträchtlich verringern, wenn das Esperanto die Rolle des Englischen übernähme, sowohl im Unterricht als auch in den internationalen Beziehungen." "Der Wirtschaftswissenschaftler François Grin hat kalkuliert, dass die Übernahme des Esperanto durch die europäischen Institutionen zur Einsparung von 25 Milliarden Euro jährlich führen würde."
"Zusammenfassend ist festzustellen, dass die sprachliche Organisation Europas, und sogar der ganzen Welt, auf einer beeindruckenden Anzahl von Irrtümern und Täuschungen gegründet ist, die von Rede zu Rede, von Artikel zu Artikel immer wieder wiederholt werden, unabhängig davon, ob die Verbreiter der Unwahrheiten dies nun absichtlich tun oder ob sie - was sicherlich meistens der Fall ist - einfach nur wiederholen, was alle oberflächlich sagen, ohne sich darum zu bemühen, die Fakten nachzuprüfen und ohne über die Folgen ihres Handelns nachzudenken."
"Was wollen Sie tun, Herr Kommissar, was will die Kommission tun, um der Wahrheit wieder zu ihrem Recht zu verhelfen?" .... "Wenn die Kommission weiterhin dem Weg der Untätigkeit folgt, wissen wir, dass die Demokratie von den europäischen Institutionen nichts zu erwarten hat. Jede Täuschung, auch eine in guter Absicht (bonafide), kann nur zu antidemokratischen Entwicklungen führen.
Claude Piron"
20190924SE


Leonard Orban (EU-Kommissar für Mehrsprachigkeit 2007-2010) stellt sich gegen Esperanto 
In Esperanto kommentiert bei Raporto.info
Während eines Besuchs in Spanien widersprach Leonard Orban ausdrücklich der Idee, für Europa solle es Esperanto oder eine andere gemeinsame Sprache geben. Er nahm an einer Debatte teil und kündigte an, daß die EU ab dem kommenden Jahr die Vielsprachigkeit vorantreiben will.
Er akzeptierte nicht die Möglichkeit mit einer gemeinsamen Sprache (wie Esperanto) anzufangen, selbst wenn die Kommunikation damit vereinfacht wäre.
Ich widerspreche, weil während wir uns zur Integration weiterentwickeln, die Vielfalt erhalten müssen. Das ist unser Reichtum, und wir müssen uns nicht mit den USA vergleichen.
Er besuchte auch Schulen, welche am Programm der Madrider Regionalregierung für zweisprachige Ausbildung in englischer und spanischer Sprache teilnahmen.
Leonard Orban (Rumänien) wurde am 12.10. als neues Mitglied der Europäischen Komission zugelassen, mit der Verantwortung der Vielsprachigkeit. Er hat nur eine klar definierte Aufgabe, Verantwortung zur Vielsprachigkeit. Erstmals in der Europäischen Komission gibt es ein Mitglied, welches seine volle Arbeitszeit sich um die Sprachpolitik der Union sorgt und entscheidet.
Verbunden mit seiner Kandidatur sagte er, daß er die offizielle Politik unterstützt, welche darauf zielt, die EU-Bürger zu ermutigen zusätzlich zur eigenen Sprache zwei Fremdsprachen zu lernen. Trotzdem ist nicht definiert, welche Fremdsprache man in erster Linie lernen soll. Zusätzlich sagte er, daß er die textliche Übersetzung von Filmen unterstützt, statt der Synchronisation. Dies für die Erweiterung von Kontakten der Kinobesucher anderer Sprachen.
Während des Besuchs in Spanien nacht Orban darauf aufmerksam, daß sich in fünf Jahren die Zahl der offiziellen Sprachen in der EU verdoppelte, dagegen vergrößerte sich der Aufwand der benötigten Menschen und ökonomischen Mittel für die Funktion der Vielsprachigkeit der EU um nur 20 Prozent.
Die wachsende Verbreitung des Englischen in Spanien, welches für mehr als 70 Prozent der offiziellen Dokumente der EU genutzt wird, besorgt ihn nicht. Nach ihm ist das ein "gewöhnliches Verfahren", und "wegen der Effektivität" sind Übersetzungen nicht immer möglich.
Das Offizialisieren der regionalen Sprachen (eŭska, galega, kataluna kaj valencia lingvoj) in der EU hängt gänzlich von Spanien ab. Die Amtlichmachung darf so stattfinden wie man voriges Jahr Gällisch offizialisierte, wenn die Regierung von dem betreffenen Land dieses ersucht.
Der Text wurde grob übersetzt. Es kann festgestellt werden, daß Leonard Orban nicht ausreichend Kompetenz gezeigt hat. Er scheint über grundlegende Fragen der internationalen Verständigungsmöglichkeiten nur soviel zu wissen, um etwas ohne Diskussion entgegnen zu können. Kein Einzelfall.
20190924SE


Leonard Orban rifuzas Esperanton en EU 
In Esperanto kommentiert bei liberafolio.org/arkivo
Leonard Orban weist Esperanto für die EU zurück. In einem Netzforum antwortete er vielen Esperantisten. Für ihn gibt es viele Motive, warum Esperanto als Brückensprache in der EU nicht geeignet ist. Einerseits verweist er darauf, daß ein Erschaffen von kompletten Fachsprachen für ganz neue Nutzungsfelder von Esperanto eine enorme, teuere Arbeit sein würde. Andererseits behauptet er, daß eine Entstehung von Brückensprachen ein "historisch spontanes sozialsprachwissenschaftliches Phänomen" ist, nicht ein Resultat von "zum Gesetz gemachten und politischen" Entscheidungen. Gleichzeitig behauptet er, daß er selbst an Brückensprachen "nicht glaubt", aber er erklärt nicht die ständig wachsende Rolle des Englischen als genau diese Brückensprache der EU.
Leonard Orban gründete im Oktober 2007 ein neues vielsprachiges Internetforum gerade genau über Vielsprachigkeit. Er bat Netznutzer zu erzählen, was sie über Sprachen in Europa denken. Wegen seiner förmlichen Vielsprachigkeit, ohne wie auch immer einer Teilung zwischen den Sprachen, wurde das Forum bald ein großer Sprachensalat, wo die Diskutierenden in unterschiedlichen Sprachen einer am anderen vorbei redeten. Sehr aktiv im Netz die Esperantisten, welche oft außer ihrer Nationalsprache auch in Esperanto schrieben. Etwas von Aktivität zeigten auch Fürsprecher der nichtoffiziellen EU-Sprachen, beispielsweise die katalanische.
Die Tatkraft der Esperantisten war so umfassend, daß in ihrem - selbstverständlich vielsprachigen - Brief an die Teilnehmer des Forums Leonard Orban sich am 06. Februar gezwungen fand, eine eigentümliche Meinung über die eventuelle Rolle von Esperanto in der EU zu formulieren. Laut ihm, kann Esperanto wegen verschiedener Gründe nicht als Brückensprache genutzt werden:
Die Vielsprachigkeit der Europäischen Union legt definiert und klar begrenzt das Gemeinderecht fest. Sprache darf eine offizielle Sprache der EU werden, wenn sie drei Bedingungen erfüllt: sie wäre offizielle Sprache eines Mitgliedsstaates gemäß dessen Verfassung; der betreffende Mitgliedsstaat ersucht um einen Status als offizielle Sprache der EU; die anderen Mitgliedsstaaten billigen diese Bitte einstimmig. ....

Der dritte Grund ist mehr persönlich: ich glaube nicht an Brückensprachen, ob Esperanto, ob Latein ob ... das Englisch. Andererseits ist die Entstehung von Brückensprachen ein historisch spontanes sozialsprachwissenschaftliches Phänomen, nicht ein Resultat von "zum Gesetz gemachten und politischen" Entscheidungen. ....

Wie gewohnt, beeilten sich die Esperantisten im Forum auf die Argumente von Leonard Orban zu antworten.
Forumnutzer Remush schrieb französisch, daß Esperanto eine sehr flexible Sprache ist, daß es leicht ist neue Worte zu kreieren, und daß Informationen über Bremszylinder und andere technische Wörter ja zum Beispiel im Esperanto-Bildwörterbuch (Esperanta Bildvortaro) auffindbar sind. ....

Auf die Behauptung von Leonard Orban zu dem Fehlen von praktischer Verwendung in allen Feldern des Lebens bezogen, konstatiert Dan Van Herpe ironisch, daß Leonard Orban nicht weiß worüber er spricht.
- Bestimmt stellten Sie dieses als Tatsache nach langandauernder, objektiver und wissenschaftlich fundierter Prüfung fest? Oder befragten Sie nicht etwa Ihre Glaskugel? Eine kleine Internetbenutzung genügt um das Gegenteil zu beweisen. ....

Kurzgefasst: Leonard Orban sieht zwar wirkliche Probleme wegen einer geringen Verbreitung in den Gesellschaften, aber in der Konsequenz sorgt er aber auch dafür, daß alles bleibt wie es ist.
2019092420190930SE

 

Linkbündel

Was denken Sie über die Mehrsprachigkeit in Europa?
Offener Brief an Leonard Orban
(claudepiron.free.fr)   (egalite.hu)
komisionano pri multlingveco kontrauas esperanton (archive.wikiwix.com) 
Leonard Orban rifuzas Esperanton en EU (liberafolio.org/arkivo) 
de.wikipedia.org Claude Piron
eo.wikipedia.org Claude Piron
de.wikipedia.org Leonard Orban
eo.wikipedia.org Leonard Orban
Sprachen, Gehirn und öffentliche Gesundheit oder das Drama der umweltbezogenen Aphasie 
de.wikipedia.org Aphasie

 


Nitobe-Zentrum für sprachliche Gleichheit in der EU

 

 


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Bearbeitung: St.Eitner 20190916

Inazo Nitobe (01.09.1862-15.10.1933) ist Namensgeber, darum zuerst einige wenige Informationen über ihn. Er war ein Esperanto-Symphatisant und überhaupt vielseitig interessiert, auch im politischen Bereich. Im Jahr 1920 war er Vizegeneralsekretär des Völkerbundes. Als offizieller Delegierter nahm er am 13. Esperanto-Weltkongreß 1921 in Prag teil.

 



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Info Ziele und Prinzipien (web.archive.org) Das Nitobe-Zentrum für sprachliche Gleichheit in der EU entwickelte sich aus den seit 1996 stattfindenden Nitobe-Symposien (Beispiel von 2018), veranstaltet vom Zentrum für Erforschung und Dokumentation des weltweiten Sprachenproblems. Nötig ist eine breitere, gut informierte "Diskussion über die politischen Aspekte von Sprache und Kommunikation in allen Mitgliedsstaaten der EU". ".... um einen gemeinsamen, konstruktiven, realistischen sprachpolitischen Rahmen zu entwickeln, der für einen Ausgleich zwischen Schutz und Anerkennung sprachlicher Vielfalt und dem Bedürfnis nach wirksamer, hochwertiger Verständigung zwischen allen EU-Bürgern sorgt." Und hier ist ja das Problem in der heutigen EU.
Konkrete Ziele sind die Ausarbeitung eines Rahmens für Sprachpolitik unter breiter Mitwirkung der gesellschaftlichen Gruppen, die Förderung von Debatten, die Bereitstellung belastbarer Informationen.
Zu beachten sind die Kommunikationsformen zwischen EU-Angestellten, zwischen EU-Institutionen und anderen Ebenen, Sprachpolitik in den Mitgliedsstaaten, Kommunikation im öffentlichen Raum und außereuropäische Kommunikation. 
Ein Angebot für alternative sprachpolitische Vorschläge ist zu schaffen. Die Modelle der weltweiten Mehrsprachigkeit sind zu analysieren, Verteidigungsstrategien für kleine Sprachgemeinschaften sind zu entwickeln, Mittel zur Begrenzung der Auswirkungen großer Sprachen sind zu finden, die Rolle von Esperanto in einer gemeinsamen EU-Sprachenpolitik ist zu erforschen, Sprach- und Kommunikationstechnologien und neue Systeme beim Fremdsprachenunterricht sind zu prognostizieren.
Vertreter mit unterschiedlichem Hintergrund aus verschiedenen Gruppen sollen die Lösungen der gemeinsamen Sprachprobleme voranbringen.
Das Nitobe-Zentrum trat an, um diese Menschen zusammenzubringen.


Sprachfragen
Einführung Die heutige EU mit ihren vielen Sprachen und Kulturen stellt einen großen Schatz dar. Andererseits fehlt "für die große Mehrheit der EU-Bewohner eine effiziente Methode, international miteinander zu kommunizieren" Auch die "auftretende Ungleichheit zwischen den Amtssprachen der EU" ist Thema. Hier wird gegliedert. Zu den Sprachfragen gehören:
Informationen über Sprachen in der EU - Einführung
Aspekte zum Sprachen lernen in der EU - Einführung
Gedanken zur Kommunikation in der EU - Einführung
Häufig gestellte Fragen mit Antworten über die Sprachensituation, -politik, -planung, Übersetzung, Dolmetschen, Sprachunterricht in der EU, aber auch andere Themen.
Die Seite beinhaltet auch einen Ordner - Einführung und eine Erklärung der Begriffe


Sprachfragen
Sprachen in der EU - Einführung Die Sprachen in der EU sind trotz unterschiedlicher Gruppen doch noch verwandt. Hauptsächlich gibt es einen germanischen Zweig, einen romanischen Zweig und einen slawischen Zweig. Weitere Sprachen werden verwendet. Es gibt auch Plansprachen wie Esperanto und es gibt Latein mit einer kulturhistorischen aber auch aktuellen Bedeutung.
Die Sprachenkarte selbst ist leider im Archiv nicht zu sehen, aber hier die Gliederung:
Die drei größten Sprachzweige
-Germanisch  -Romanisch  -Slawisch
Andere Sprachen
-Ungarisch  -Finno-estnisch  -Griechisch  -Baltische  -Baskisch  -Keltische  -Türkisch  -Albanisch
Ethnische Sprachen werden in einer Tabelle aufgeführt, gegliedert nach Sprache, Gruppe, Region und Sprecherzahl.
Minderheitensprachen gelten für Minderheiten eines Landes. Gewöhnlich sind das keine Amtssprachen. Die meisten weltweiten Sprachen sind Minderheitensprachen. Ein Schutz dieser Sprachen ist auch ökonomisch schwierig.
Plansprachen sind unterschiedlich stark verbeitet. Die verbreitetsten (Esperanto, Ido, Interlingua) werden hier verglichen. Punkte sind Struktur, Weltweite Sprecherschaft, Unterricht, Literatur, Anzahl der Zeitschriften, Anwendungsgebiete, Fachsprache, Treffen, soziologische Aspekte, Sprachnormierung und Mehr Informationen.
Sprachenvielfalt Deren Erhaltung ist eine grundlegende Forderung der Esperantisten. Das Nitobe-Zentrum definiert Sprachenvielfalt so: Je mehr Sprachen, desto höher ist die Sprachenvielfalt. Oder so: "Eine andere Definition orientiert sich am Anteil der Bewohner eines Landes, die eine bestimmte Sprache sprechen. Das Land, in dem die größte Zahl von Sprechern einer Sprache den kleinsten Anteil an der Gesamtbevölkerung darstellt, hat die größte Sprachenvielfalt, weil alle anderen Sprachen eine noch geringere Zahl von Sprechern haben."
Die EU zur Sprachenvielfalt: Einerseits Integration, andererseits Förderung der Vielfalt. Dies soll nach EU-Kommission-Vorstellung so funktionieren, daß "möglichst viele ihrer Bürger/innen zusätzlich zur Muttersprache noch zwei Fremdsprachen beherrschen sollen". "Muttersprache + 2" Allerdings ist der Anteil noch gering.
Sprachliche Demokratie ist auch ein wesentlicher Bereich von Europa-Demokratie-Esperanto! Oft wird dieser Zusammenhang nicht verstanden, auch auf EU-Ebene nicht.
Demokratie - ein Konzept mit vielen Bedeutungen Einige werden benannt.
Demokratie - auch sprachlich? "Wie sollen Debatten und Diskussionen zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern geführt werden, wenn die Menschen in der EU nicht einfach miteinander kommunizieren können? Wie soll man erwarten, dass dass die EU-Bürger zu klugen Entscheidungen zu transnationalen Themen kommen, wenn die Informationen und Ideen dazu sie nur in einer Sprache erreichen, die sie unzureichend beherrschen?" Grundlage für das Entstehen von politischen Staaten und der Demokratie "war die Schaffung eines gemeinsamen sprachlichen Rahmens". "Deshalb schlagen wir die Einführung eines neuen Konzepts in die politische Debatte um die EU vor: Sprachliche Demokratie. Mit diesem Konzept wollen wir vermitteln, dass die wesentlichen Bestandteile der Demokratie (gleiche Rechte für alle Menschen, Kommunikationsfreiheit, wirksame Teilnahme an Entscheidungsprozessen) auch eine sprachliche Dimension haben."

Sprachfragen
Sprachen lernen in der EU - Einführung Natürlich wird auch in der EU die Wichtigkeit erkannt. Die EU-Bürger(innen) sollen mehr als eine Sprache verstehen und sich darin verständigen können. Dies bringt mehr Verständnis für andere Denkweisen. Bewegungsfreiheiten lassen sich besser nutzen. Ziel in der EU ist daß alle EU-Bürger(innen) zusätzlich zur Muttersprache zwei weitere Sprachen beherrschen. Kinder sollen früh mit dem Erlernen beginnen. "Ist das Ziel, dass jeder EU-Bürger mindestens zwei Fremdsprachen lernt, unter Berücksichtigung des heutigen Schulsystems realistisch?" Was An Schulen passiert oder passieren muß, ist leider nicht mehr im Netz erreichbar, leider auch nicht die Ergebnisse denkbarer Projekte. Spielte hier die Paderborner Methode eine Rolle?
Sprachordner "Das Europäische Sprachportfolio wurde zwischen 1998 und 2000 vom Fachbereich für Sprachpolitik des Europarats in Straßburg erstellt. Europaweit wurde es während des Europäischen Jahrs der Sprachen als Instrument vorgestellt, das die Entwicklung von Mehrsprachigkeit und kultureller Vielfalt unterstützen soll." Dieses Sprachportfolio ist eine Dokumentensammlung, in der sich die Sprachschüler registrieren lassen können. Enthalten sind Sprachpass, eine sprachliche Biografie und persönliche Beispiele. Ziel ist lernen, lehren, beurteilen. Es soll ein einheitlicher Standard für Beschreibung der Qalifikationen und Prüfungen geschaffen werden. Folgende Niveaus bestehen:
Elementare Sprachverwendung: A1 und A2 // Selbstständige Sprachverwendung: B1 und B2 //
Kompetente Sprachverwendung: C1 und C2
Es wurden auch Testsysteme für Fremdsprachen entwickelt. Kommentare sind nicht erreichbar.
Kommunikation in der EU - Einführung Damit sich Europa zu einem gemeinsamen System von Handel, Wandel und Kommunikation entwickeln kann, muß die direkte Verständigung verbessert werden. "Zum Beispiel wären gemeinsame Zeitungen und Fernsehprogramme mit Informationen, Nachrichten, Diskussionen und Kommentaren sehr nützlich, um die Unterstützer des europäischen Projekts zu vermehren und um in Zukunft eine demokratischere EU zu schaffen." Die sprachliche Vielfalt ist Schatz und Herausforderung. Um eine Lösung muß also gestritten werden. Die Menüpunkte Heute, Modelle und In Zukunft finden kein inhaltliches Ziel.
Häufige Fragen - Einführung Im Nitobe-Zentrum werden Fragen gestellt. Es war möglich, sich zu beteiligen. Die Fragen sind folgenden Gruppen zugeordnet: 
Sprachensituation in den EU-Organen (z.B. Welche Sprachen benutzt EU-Komission?)
Sprachenpolitik und Sprachenplanung in der EU (z.B. Wer ist verantwortlich? Was bedeutet Sprachplanung?)
Übersetzen und Dolmetschen in der EU (z.B. Wie hoch sind die Kosten?)
Sprachunterricht in der EU (z.B. Wieviel Geld nimmt Großbritannien durch Englischunterricht ein?)
Andere Themen (z.B. Warum gerade Englisch mächtigste Sprache auf internationaler Ebene?)
Sprachliche Gegebenheiten und Sprachenpolitik fehlen.
Übersetzung/Dolmetschen Dieses Thema wird hier näher bewältigt. Leider keine Punkte Sprachunterricht und Anderes.
Ordner - Einführung "In diesem Ordner befinden sich u.a. Artikel, Präsentationen, Rezensionen und Berichte, die irgendwie mit Sprachenfragen in der EU verbunden sind." Aber leider funkioniert das nicht (Artikel, Präsentationen, Rezensionen, Berichte, Übrigens, Dokument hochladen).
Begriffe müssen geklärt sein, damit niemand an der Sache vorbei redet. Jedem Begriff folgen Beschreibung und Beispiel. Diese Begriffe werden übernommen und bei de.e-d-e.eu speziell abgelegt.


Aktivitäten
Um die Kommunikation zwischen den Handelnden (Mitarbeiter) zu vereinfachen, werden sowohl ein Forum als auch ein E-Mail-Verteiler angeboten. Auf Treffen sowie Verantaltungen (Nitobe-Symposien) wird verwiesen. Der Bereich Veranstaltungen ist gegliedert in Geplant, Vergangen, Nitobe-Symposien und Bratislava. "Im Teil Kampagne (Einführung) können Sie die Kampagnen des Nitobe-Zentrums verfolgen, unterstützen und kommentieren." Dort ist Der Grin-Bericht abrufbar. Neuigkeiten waren über einen Infobrief zu erfahren. "Ist die englische Sprache zu dominant in der EU?" Diese Frage erscheint unter den Umfragen. Man konnte sich hier Registrieren.


Forschung
In der Einführung wird auf Begriffe eingegangen, wie u.a. Soziolinguistik, Interlinguistik, Psycholinguistik, interkulturelle Kommunikation, sprachliche Demokratie, Soziologie und weitere. Als die Sprachbarriere überwindende Methoden werden genannt:
Weltweites Englisch
Esperantismus
Sprachmittler
Mehrsprachigkeit
Technizismus
Einige Instumente werden vorgestellt: Minderheitensprachen in Europa, Mehrsprachigkeit, Europäische Identität, Englisch als internationale Sprache, Interkulturelle Kommunikation.
Forschungseinrichtungen werden angegeben.
Einer der angegebenen Forscher ist François Grin.
Forschungsprojekte mit jeweiligen Fragestellungen sind:
Mehrsprachigkeit und europäische Identität
Interkulturelle Kommunikation 
Sprachkonzepte
Übersetzen und Dolmetschen
Sprachenlernen
Mittel Unter den Themen sind viele allerdings "englischlastige" Verknüpfungen aufgelistet. "Hier einige Mittel, die mit sprachlicher Demokratie in Verbindung stehen:" 
Minderheitensprachen in Europa
Mehrsprachigkeit und europäische Identität
Englisch als internationale Sprache
Interkulturelle Kommunikation
Zwei Berichte sind auffindbar. Der Grin-Bericht und der Nitobe-Bericht. Vom Grin-Bericht kann der Link zu einer esperantosprachigen PDF-Datei noch benutzt werden.
Eine der vorgeschlagenen Zeitschriften ist z.B.: Informilo por interlingvistoj
Die auf sprachliche Demokratie bezogene Bibliografie weist u.a. auf Trovanto hin, eine Suchmöglichkeit des Internationalen Esperantomuseums Wien.


Info
Die Ziele und Prinzipien des Nitobe-Zentrums für sprachliche Gleichheit in der EU sind: "das Niveau und die Intensität der öffentlichen und politischen Debatten im zusammenwachsenden Europa zu erhöhen, um einen gemeinsamen, konstruktiven, realistischen sprachpolitischen Rahmen zu entwickeln, der für einen Ausgleich zwischen Schutz und Anerkennung sprachlicher Vielfalt und dem Bedürfnis nach wirksamer, hochwertiger Verständigung zwischen allen EU-Bürgern sorgt."
Es folgen Konkrete Ziele:
1. Ausarbeitung eines gemeinsamen Rahmens für Sprachpolitik in der EU ....
2. Anregung von öffentlichen und politischen Debatten über eine solche Sprachpolitik ....
3. Beachtung der Besonderheiten von Lösungen unter verschiedenen Gesichtspunkten in der EU in sprachpolitischen Debatten ....
4. Vergrößerung des Angebots an alternativen Visionen und sprachpolitischen Vorschlägen ....
5. Förderung der Zusammenarbeit von Menschen mit universitärem, administrativem, politischem, ehrenamtlichem und journalistischem Hintergrund aus EU-Staaten um gemeinsame Lösungen für gemeinsame Sprachprobleme voran zu bringen.
"Das Nitobe-Zentrum vereinigt einen mehrsprachigen Netzauftritt mit einem europaweiten Netz von Freiwilligen und will so den Austausch von Ideen, Informationen und Initiativen zu einem breiten Spektrum von Themen mit Bezug zu sprachlicher Vielfalt und Kommunikation erleichtern. Im Rahmen seiner begrenzten Mittel versucht das Zentrum, ein Modell wirksamer Zusammenarbeit über Sprachgrenzen hinweg zu verwirklichen. Es begrüßt Beiträge in allen offiziellen und inoffiziellen europäischen Sprachen und macht sie durch Übersetzung für Anderssprachige zugänglich. Viele internationale Projekte werden unter Einsatz der neutralen Sprache Esperanto geplant und koordiniert."
Ja, so eine Plattform wird weiterhin (2019) benötigt! Ein Nebeneinanderher vergeudet Energie. Gebraucht wird ein System, welches die Beiträge gut sortiert und eine Übersichtlichkeit bringt.
Einführung in das Zentrum Hier wird noch einmal die Struktur gezeigt: Sprachfragen, Aktivitäten, Forschung, Info.
Eine Sitemap-Übersicht bietet weitere anderssprachige Versionen:
Català Čeština Deutsch English Esperanto Français Hrvatski Magyar Suomi Slovenčina 
Die Links NITOBE Inazô - Nitobe-Symposien - Organisationen - Team funktionieren nicht.
Hilfe wird gegeben, wenn man auf ein Problem stößt oder Fragen zur Seite hat.
Vor allem die anderen Sprachversionen bringen wahrscheinlich eine genauere Übersicht und klärt noch Fragen, falls sie gestellt werden.
2019093020191007SE


Linkbündel

de.nitobe.info (web.archive.org)
Ziele und Prinzipien (web.archive.org)

Sprachfragen 
Einführung
Sprachen in der EU - Einführung 
Sprachenkarte
Ethnische Sprachen
Minderheitensprachen
Plansprachen
Sprachenvielfalt
Sprachliche Demokratie
Sprachen lernen in der EU - Einführung
(An Schulen - Ergebnisse)
Sprachordner
(Kommentare)
Kommunikation in der EU - Einführung
(Heute - Modelle - In Zukunft)
Häufige Fragen - Einführung
(Sprachliche Gegebenheiten - Sprachenpolitik)
Übersetzung/Dolmetschen
(Sprachunterricht - Anderes)
Ordner - Einführung Einführung
(Artikel - Präsentationen - Rezensionen - Berichte - Übriges - Dokument hochladen)
Begriffe


Aktivitäten
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Berichte
Zeitschriften
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Info
Ziele und Prinzipien (web.archive.org) 
Einführung in das Zentrum (Sitemap)
(NITOBE Inazô - Nitobe-Symposien - Organisationen - Team)
Hilfe
Einführung
(Passwort senden)


de.wikipedia.org/wiki Nitobe Inazô
eo.wikipedia.org/wiki Nitobe Inazô
eo.wikipedia.org/wiki Nitobe-simpozio


 


Steffen Eitner (EDE)

 

 



 
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Quelle: privat

Bearbeitung: St.Eitner 20190916

Bildung |Anerkennung bei Wettbewerben| |Europäisches Basiswissen|
Geopolitik - territoriale Ordnung und Zugehörigkeiten der Bürger in Europa
Soziales / Lebensqualität
Medien |Inhalte|
Medien |Technologie|
Verkehr |Technik|
Verkehr |Organisation und Vernetzung|
Umweltpolitik | Energietechnologie
Muttersprache
mehr auf persönlicher E-D-E-Seite 


edexgeopolitik edexeuroidenti edexstatsitucelo
Es ist kein Zeichen von mangelnden Ideen, wenn E-D-E sich auf die wesentlichen und E-D-E-typischen Fragen beschränkt. Die Bedingungen in der Gesellschaft verlangen diese Ausformung. Ich könnte auch damit leben, wenn wir uns einer progressiven sozialen und ökologischen Sicht zugehörig fühlen. Für E-D-E braucht dies heute nicht im Vordergrund stehen. Hier also die "anderen" Themen:

Bildung |Anerkennung bei Wettbewerben| |Europäisches Basiswissen|

Eine bescheidene Forderung ist die Anerkennung der Sprache Esperanto bei europaweiten Sprachwettbewerben. Immer wieder wird die besondere Eigenschaft der neutralen nichtnationalen Zweitsprache benutzt, um die Sprache nicht zuzulassen. Diese Benachteiligung muß aufhören! Europa ist zu wichtig, als daß wir von oben verordnet nur auf Nationalsprachen angewiesen sein sollen!
Bildung ist Ländersache, in Deutschland also Regionalsache. Ich empfinde mich auch als Regionalist. Der Föderalismus sollte wegen Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Schulabschlüssen in Nachbarländern nicht verdammt werden. Trotzdem wünsche ich mir eine Mitarbeit aller europäischen Regionen und Staaten bei der Schaffung einer längst überfälligen gemeinsamen Wissensgrundlage. Selbst deren Inhalt ändert sich dann dynamisch. Kein Land brauchte ein Problem damit haben, wenn ein allgemein gültiges grundlegendes "Wissenspaket" zum Einsatz in den eigenen Schulen kommt. Das Wissen sollte für alle lernenden
Altersgruppen strukturiert werden, also für Kindergartenkinder bis hin zu Studenten und Berufsschülern.
Da es sich dabei um ein Basiswissen handelt, etwa ein Viertel des zu vermittelnden Wissens, bleibt den Ländern genügend Freiraum beim Auffüllen der Lehrpläne. Viel bekannter Stoff findet sich auch dort wieder. Die Bürger Europas hätten umsomehr die Chance, sich über die grundlegenden Inhalte austauschen zu können. Eines der größten Herausforderungen stellt der Geschichtsunterricht dar, da in jeder Kultur und Sprache ein eigenes Welt- und Geschichtsbild vorherrscht. Es sollte also neben den gegebenen Varianten auch das Europäische
Basiswissen Geschichte vermittelt werden. Weitere grundlegende Aufgaben sind gleichwertige naturwissenschaftliche und musische Fächer, das Beherrschen der Muttersprache, sowie ein vorgeschalteter Sprachgrundkurs.
Da sich die neutrale klar geordnete Sprache Esperanto vorzüglich als erste zu erlernende Sprache eignet (Propädeutik), würde der Einsatz in dem ersten Jahr einen positiven Lerneffekt hervorrufen. Weitere Sprachen werden danach deutlich besser gelernt, der Zeitaufwand wird reduziert. Nach dem Esperantojahr ist eine Esperanto-AG in der Schule empfehlenswert, da dann internationale / europäische Kontakte besser gepflegt werden können. (Zeitraum 24.07.2010 SE)

Besser als bei anderen Sprachen könnte "Sprache lernen mit Bewegung" gerade bei Esperanto funktionieren. Denn hier ist es möglich, das System mit seinen bedeutungsvollen Vor- und Nachsilben sowie den Wortendungen in Haltungen darzustellen. Diese lassen sich besonders gut verinnerlichen. Die einzelnen Haltungen sind noch nicht zuende festgelegt. Sie sollten in der Praxis erarbeitet werden. 20190917SE 
SPRACHE LERNEN MIT BEWEGUNG (BEISPIEL ESPERANTO)
Bewegtes Lernen - Esperantogrammatik als Bewegungsübung


Geopolitik - territoriale Ordnung und Zugehörigkeiten der Bürger in Europa

Friedenspolitik - gelungene Sprachen- und damit Identitätspolitik


edexgeopolitik EDE setzt sich in besonderer Weise mit der Fragestellung des gleichberechtigten Zusammenlebens der Europäer auseinander und ist bei Bewertung und Lösungsansatz den anderen europäischen Vereinigungen voraus. Esperanto selbst ist keine Sprache einer Elite, zumal nicht der Geld-und-Macht-Elite der Bundesrepublik, sondern kann eher als eine sich für die Gesellschaft verantwortlich fühlende Pro-Europa-Avantgarde verstanden werden.
Wenn sich im Fernsehen die Bürger zu Europa äußern, fallen scheinbar widersprüchliche Aussagen. Man wünscht keine Bevormundung durch ein fernes Brüssel, das ja die konkrete Situation nicht kennt. Andererseits wird gefragt, ob nicht wie bei den nationalen Nachbarn auch auf Deutschlands Autobahnen eine spezielle PKW-Maut einzuführen ist. Wer soll also wofür kompetent sein, was kann jeder am Ort entscheiden (Subsidiarität), was sollte einheitlich geschehen? Was zeichnet eigentlich ein allgemeingültiges Gesetz aus? Muß jede Nation eigene Gesetze haben? Was ist die Aufgabe eines Bundeslandes? Ist der Aufbau der BRD optimal, wenn der Bundesrat durch zentrale bestimmte Parteienpolitik überlagert wird? Und wie kann Europa der Regionen geschaffen werden?
Was ist höher zu bewerten, die historische Einheit eines politischen Gebildes oder die tatsächliche ethnisch-kulturelle Zusammensetzung eines Gebietes. Ein Beispiel. Was ist besser? Der Kosovo ist wegen seiner Bevölkerung eigenständig oder ein dort bereits bestehender serbischer Staat übt die Macht aus? Eine einfache Antwort ist nicht zu finden. Um nach außen stark zu sein, entstanden Nationen, relativ früh am Atlantik. Dabei mußten unterlegene Völker (im Inneren) einen Teil ihrer Identität aufgeben. Darum sind auch heute solche Fragen aktuell, zum Beispiel wieviel Autonomie die Katalanen haben dürfen. Oder wie ist es in Ostsachsen? Nachdem Slawen einwanderten, kamen dann auch die Deutschen, gründeten Städte, aber auch einen Staat. Bestrebungen, einen sorbischen Staat zu gründen, gab es immer mal wieder. Er würde sich aber auf einem Gebiet befinden, auf dem sich historisch gewachsene politische Gebilde, heute Bundesländer, befinden. Erschwert wird die Sache durch das Ergebnis des Wiener Kongresses 1815, als Sachsen zwischen den großen ostorientierten deutschen Mächten Preussen und Österreich fast beseitigt wurde. Am Ende wurde die Fläche halbiert und die nördlichen Teile auf drei preussische Provinzen verteilt. So kommt es, das sich heute die Görlitzer als Schlesier fühlen. Da aber die Grenze Preussens durch die Oberlausitz gezogen wurde, fühlen sich die Oberlausitzer auf der westlicheren Seite eher als Sachsen und mögen die künstliche Teilung der Oberlausitz nicht. Nicht zu vergessen ist die Auflösung Preussens 1947, wodurch die südwestlichen Gebiete Schlesiens (Görlitz) wieder zu Sachsen kamen. Auf jeden Fall ist das Heimatgefühl in manchen Dingen im Osten Sachsens doch wieder recht verwandt, trotz unterschiedlichster Vorzeichen.
Ein anderes die Region berührendes Thema ist die offiziell geäußerte Ansicht, es sei immer effizienter, die Zahl der Bundesländer zu reduzieren. So gibt es Kräfte, die Leipzig zu einer Hauptstadt eines Phantasielandes Mitteldeutschland machen wollen. Ein ehemaliger Bürgermeister der Stadt, später deutscher Verkehrsminister, möchte dies auch und so passt die Vernachlässigung der europäischen Anbindung im Raum in Richtung Polen und Tschechien zu dieser Aussage. Selbst die offizielle Politik Sachsens und des Raumes Dresden protestierte gegen die Vernachlässigung der Bahnanbindung. Das alte nationale Denken wird weitergeführt, hauptsächlich die Verbindung Westdeutschlands zu (West-)Berlin wird vorangetrieben. Mitten in Europa wird hier ein Randgebilde konstruiert. Das ist kontraproduktiv und schadet Europa!
Sieht man sich im ZDF die heute-Sendung an, dann erkennt man, daß Europa keine Rolle spielt. Im Hintergrund ist eine Weltkarte der Einflußbereiche zu sehen. Ein paar westeuropäische Nationen stehen für sich allein herum, vor Polen ist wohl schon das Ende der Welt erreicht. Will man sich dort einer erhofften Entwicklung hingeben? Kann man soetwas hoffen?
http://www.heute.de
Und was meint Frau Merkel bei ihrer Zwischenbilanz vor der Sommerpause (21.07.2010) zu den künftigen Militärausgaben? "....daß sich die Sicherheitslage auch potentiell immer wieder verändern kann. Ich kann ja nicht vom heutigen Status ausgehend sagen: das wird für alle Zeit so bleiben, sondern ich muß eine Komponente immer im Auge haben, zum Beispiel die sagt: Vielleicht muß ich auch mal wieder Landesverteidigung im klassischen Sinne machen. Das können wir nie ausschließen. Das ist, heute erscheint das jetzt nicht als der wahrscheinlichste Fall, aber völlig ausschließen kann ich es nicht...."
http://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Artikel/2010/07/2010-07-21-merkel-bpk.html
Die Frage ist, was man unter Pazifismus versteht. Aber friedliebend sollte die Grundhaltung jeglicher Politik sein. Krieg führen ist bereits ein Versagen. Fest steht: Wenn sich die Menschen nicht mit einer Gemeinschaft identifizieren, kann es unter ihnen leichter zu gewaltsamen Auseinandersetzungen führen. Wenn wir Europäer den Spagat zwischen Einheit und Vielfalt nicht schaffen, kann es zum Auseinanderdriften mit all den damit verbundenen Gefahren kommen. Um das Problem lösen zu können, muß man zuerst sehr rational bewerten und sich immer fragen, ob das Ergebnis gerecht ist.
Die Geschichte der Kulturräume ist vielfältig. Das ist ein Reichtum. Aber warum soll jedes überall entstehende Problem überall anders bewältigt werden? Ist es nicht besser, die Erfahrung aller teilnehmenden Länder zu prüfen und gemeinsame Normen zu finden? Nicht alles muß gemeinsam geregelt werden, aber wer legt fest, wo es sinnvoll ist? Die Bürger wollen manchmal Eigenständigkeit, aber auch eine gemeinsamme Regelung zwischen Nationen.
Zu schaffen ist also eine nachvollziehbare Regel, die alle Bürger der EU leben können. Dazu bedarf es nicht der Quadratur des Kreises! Der Mensch ist die Grundlage der Politik. Ohne Zugehörigkeitsgefühl und Vertrauen kann sich die beste Währung nicht voll entfalten. Nötig ist also eine Identität als Europäer. Ein Mensch ordnet sich einem Umfeld zu und erkennt sich darin wieder. Ob im unmittelbaren Bereich, ob in der Heimatstadt, der Subregion, dem Land, dem Nationalstaat oder Sprachraum, dem Kultur-Kontinent, der Erde - immer braucht der Mensch das gute Gefühl einer Zugehörigkeit. Natürlich arbeitet EDE mit einer weltweiten Idee, konkret ist die EU das politische Feld. Die verschiedenen Ebenen, also Kommunen, Bundesländer, Staaten und die Behörden der EU haben ihren speziellen Aufgabenbereich. Nun sollten aber alle Ebenen direkt, also quer, ihre typischen Fragen bewerten und sich austauschen. Hierarchien sind flachzuhalten. Es ist immer besser, auf einer Ebene wird ein Ergebnis erzielt, als daß von "oben" irgendein Druck ausgeübt wird. Subsidiarität wird so verstanden, daß Probleme möglichst am Ort, an dem sie auftreten, auch gelöst werden. Aufgrund ähnlicher Themen sollten also Bürger und Kommunen, Regionen, Staaten sowie Europa alle Fragen angehen. Natürlich sind überall dort gewählte Parlamente nötig. Wobei bei einer konsequenten Zuweisung der Zuständigkeiten insgesamt der bürokratische Aufwand sinkt. Unnötig gewordene nationale Institutionen werden an die kompetenteren Ebenen überwiesen.
Jeglicher Zentralismus soll und kann vermieden werden. Auch wenn für Europa gemeinsame Gesetze und Regeln geschaffen werden sollen, es ist ein Unterschied, ob eine ferne Zentrale unter Umständen weltentrückt eine Entscheidung trifft, oder ob sie durch eine Gemeinschaft der betroffenen Ebene entsteht. Zentralismusargumente von Europagegnern oder Skeptikern sollen keinen realen Nährboden mehr vorfinden! Bei sehr speziellen territorialen Besonderheiten sind neben den Kernregelungen immer auch individuelle Lösungen umzusetzen. Trotzdem wird Europa nicht ohne einheitliche Gesetze dauerhaft funktionieren. Wie aber all das ohne eine direkt gleichberechtige Kommunikation gehen soll, kann ich mir nicht vorstellen. Wird die Chance Europa genutzt, dann mit Esperanto. (Zeitraum 24.07.2010 SE)

Soziales / Lebensqualität

Nicht zu vernachlässigen ist eine gesunde Lebensführung. So sollte im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung die Sommerzeit abgeschafft werden. Eine Mehrheit wäre dafür. Die internationale Kommunikation wäre übersichtlicher.
Ideen zu Grundeinkommen und dabei trotzdem noch attraktiven Lohnangeboten für das gewisse Mehr im Leben sind für den Erhalt eines gesellschaftlichen Friedens notwendig. Inzwischen protestieren Gewerkschaften gegen EU-Arbeitszeitrichtlinien (65-Stundenwoche), auch gibt es Initiativen für eine kürzere Arbeitszeit, um die vorhandene Arbeit und das Einkommen besser und gerechter zu verteilen. Solche Projekte sind unterstützenswert. Allerdings gibt es unter anderem die recht abenteuerliche Vorstellung, daß das Grundeinkommen neben dem gewohnten Lohn zu zahlen sei. Ich sehe das Grundeinkommen aber als einen Sockelbetrag, der jedem Bürger für seine Lebenserhaltung zustehen soll. Natürlich würde dann ein Unternehmer abhängig von den Gesamtarbeitszeit der Arbeitnehmer eine Steuer zahlen. Diese Ausgaben würden verrechnet und der jeweilige Lohn natürlich geringer ausfallen. Ein solches Grundeinkommen könnte viele Bereiche revolutionieren. Warum eigentlich ein eigenes Rentensystem, dieser und jener Zuschlag, dieser und jener Abzug, wenn jedem ein seiner Situation entsprechender ausreichender Grundeinkommenssatz zusteht? Zusätzliche Einkünfte sind je nach Bedingung weiterhin wie heute möglich, nur das Risiko eines zu geringen Einkommens sollte entfallen. So ist als Nebeneffekt die Arbeitszeit besser auf die Bevölkerung verteilbar. (Zeitraum 24.07.2010 SE)

Medien |Inhalte|

Einerseits soll es Medien geben, die einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag haben. Dabei handelt es sich um den klassischen nationalen Rundfunk, aber auch um Programme von Europäern für Europäer. Noch heute werden wie in der Anfangszeit des Satellitenempfangs einzelne TV-Sendungen aus rechtlichen Gründen verschlüsselt. Dies ist nicht mehr zeitgemäß.
Notwendig ist die Förderung der vernachlässigten Auslandsdienste. Vor Jahren wurde besser und mehr aus Ländern für Hörer im Ausland informiert. Auch die deutschsprachigen Sendungen aus aller Welt wurden reduziert. Bündel-Programme wie WRN3 werden von den europäischen Institutionen praktisch nicht unterstützt. Stattdessen erweist sich zum Beispiel die Europäische Rundfunk-Union im Internet als eine in Deutsch nicht ansprechbare Institution. Der jährliche Sängerwettstreit ist ohnehin auch sprachpolitisch eine Katastrophe und hat mit einer europäischen Dimension weniger als vermutet, zu tun. Gewonnen hat übrigens eine Vertreterin der größten Muttersprache mit der Sprache des Letztplazierten.
Damit die Informationsfreiheit sowie ein Kulturauftrag gewährleistet sein kann, müssen allgemeine frei empfangbare Rundfunkangebote aus der Gesellschaft heraus ermöglicht werden. Dies ist sowohl im Inhalt von Sendungen als auch in der technischen Verbreitung sicherzustellen.
Die Sächsische Medienanstalt unterstützt die Gründung einer privaten Privaten Medienhochschule Leipzig. Für diesen Zweck soll es sogar Mittel aus den Rundfunkgebühren geben. Anstatt endlich die Medienstadt Dresden zu etablieren, wird die Leipziglastigkeit weiter erhöht. Und nicht zu vergessen, für eine Übernahme von Leitungskosten der Freien Radios fühlt sich dagegen niemand zuständig. Man mag über die Qualität und Aussagen der einzelnen Beiträge unterschiedlich denken, im Rundfunk sollte das Spektrum der Gesellschaft abgebildet sein, solange keine verfassungsrechtlichen Bedenken bestehen und eine humanistische Grundhaltung zu erkennen ist. Die öffentlich-rechtlichen Veranstalter haben einen Grundversorungsauftrag. Ich sehe die Notwendigkeit, dort auch Minderheitenmeinungen in eine breite Öffentlichkeit zu bringen. Naheliegend ist die Einrichtung von Programmzeitfenstern (eventuell eigene Kanäle) in öffentlich-rechtlichen Programmen. Da die Journalisten nicht jedes Thema überschauen können, sollte das speziell gekennzeichnete Programm von den Minderheiten selbst erstellt werden. Anfallende Leitungskosten sollten nicht die Ehrenamtler auch noch zahlen, sondern die Hörer, so wie das bereits üblich ist. Versuche, die Frequenzen der kommerziellen Radios mitzuverwenden, werden zwangsläufig immer zu Konflikten führen. Die Intentionen sind unterschiedlich, die einen wollen Geld verdienen, die anderen Inhalte verbreiten. Also: Geld der Bürger nicht für Privatmedienschulen sondern für Freies Radio. (Zeitraum 24.07.2010 SE)


Medien |Technologie|

Während ehemalige Rundfunkbereiche (untere TV-Kanäle) unter dem Begriff Digitale Dividente für die privaten Mobilfunkanbieter umgenutzt wird, ist die Umstellung von Analog- zu Digitalradio schon aus politischer Sicht schwierig. 2010 plante man die vollständige UKW-Abschaltung. Das haben viele Nutzer der Uralt-, Weck-, Auto-, Küchen-, Schlafzimmerradios noch nicht realisiert. Darum spreche ich mich für einen -Sanften Umstieg- aus. Ein wichtiger Schritt ist das Vorantreiben der weltweiten System-Familie DRM und DRM+. Die gewachsenen Rundfunkbereiche Langwelle, Mittelwelle, Kurzwelle und Ultrakurzwelle werden als solche weiter genutzt, nur daß einzelne Sender statt Analogsendungen die Digitalnorm nutzen. Abhängig von der Zielgruppe kann jeder Sender für sich entscheiden, wann eine Umstellung an der Zeit ist. Solange sind Altradios nutzbar. Die neuen Radios bieten dann Analog- und Digitalempfang auf diesen Wellen. Solche Digitalsendungen gibt es bereits, allerdings interessieren sich viele Medienmacher und Politiker eher nur für DAB(+). Sicher wird auch diese Technologie genutzt werden, jedoch auf anderen Wellenbereichen und nur in Form des harten Umstiegs.
Meine Forderung ist, daß die Verantwortlichen aus den Medien- und Politikbereichen sich für das Mehrsystemradio (analog/digital: lw,mw,kw,ukw plus digital: dab-kanäle) und entsprechende Programm-Angebote einsetzen. Im Handel können dann endlich auch verkaufbare digital/analog-Radiokombinationen angeboten werden, sie bieten mehr Programme und neue Möglichkeiten auch auf den üblichen Radiowellenbereichen.
In der EU werden Gesetze beschlossen, die jedem Land freistellen, welche Nachfolgetechnologien für Radioempfang eingeführt werden. Das führt zu einer eingeschränkten Empfangbarkeit in Europa. Wer heute noch mit einem Autoradio durch Europa fährt und überall Sender empfängt, muss sich in Zukunft länderabhängige Radios auf die Reise mitnehmen. Ein unhaltbarer Zustand. Europa-Normen, die den Bürgern das Leben erleichtern sollen, sind bei Neueinführung unbedingt einheitlich und logisch klar begründet einzuführen. Zu empfehlen sind die bereits zum Teil eingeführten Systeme DRM/DRM+ ab Langwelle bis etwa 100 MHz und DAB/DAB+ ab etwa 100 MHz. Aus Marktpolitischen Gründen auf ein amerikanisches Konkurrenzsystem zu warten, ist nicht im Interesse der Allgemeinheit und auch nicht im Sinne der weltweiten Normung.
Gegen eine Informations-Abschottung des Rundfunks muss vorgegangen werden.
Bsp.: (WorldDMB begrüßt in seiner aktuellen Pressemeldung die Aussagen von EU-Kommissarin Reding bzgl. Regulierung seitens der EU beim Thema Standardisierung. Ein derartiges Eingreifen in den Medienbereich würde die technologische Innovation gefährden, die Auswahl für den Konsumenten beschneiden und die europäische Radioindustrie gefährden. www.digitalradio-nord.de)
Ein unkoordiniertes Handeln führt mit Sicherheit zu einer unüberschaubaren und unbeherrschbaren Systemvielfalt. Der scheinbare Vorteil einer Auswahl des Konsumenten bei gleichzeitig diversen nationalen Regelungen gefährdet die Informationsfreiheit und führt zu einer weiteren Abschottung und Filterung von Informationen aus dem europäischen Ausland. Dagegen ist es notwendig mit Hilfe politischer Institutionen koordiniert moderne Radiosysteme auszuhandeln. (Zeitraum 24.07.2010 SE)


Petition für Europa-Radio-Ensemble im neuen digitalen Radiosystem DAB(+) Einrichtung eines europaweit terrestrisch empfangbaren Kanals für ein Europa-Radio-Ensemble im neuen digitalen Radiosystem DAB(+).  Für grenzenlose Information aller Bürger Europas.
Das größte Problem Europas ist die Separation in nationale Informationsgesellschaften. Wir Europäer wissen zu wenig voneinander! Die auf Dauer notwendige Errichtung einer europäischen Öffentlichkeit ist gefährdet. Eine gemeinsame Identität als Europäer zusätzlich zu den vorhandenen nationalen und regionalen Zugehörigkeiten ist aber Grundlage für das Gelingen eines handlungsfähigen politischen Europas. Wir sehen an der Währungsdiskussion, daß sich zu wenige Bürger und Politiker als europäische Bürger sehen. Mit dieser Uneinigkeit sind wir von außen und innen sehr verletzlich....
Wie geht der Petitionsausschuß mit dem Vorschlag um? Welche technologischen und politischen Fragen sind zu beachten? Ausführlich wird die Petition auf der persönlichen Seite behandelt. 20130819SE

Verkehr |Technik|

Die Vielfalt des Lebens muß sich auch in der Vielfalt der Verkehrsmittel zeigen. Relativ neu ist die Flugzeugtechnologie, Erfahrungen mit Vulkanausbrüchen und entstehenden Wolken sind gering. Früher fuhr man einfach mit der Eisenbahn, dabei spielte ein Vulkan praktisch keine Rolle. Wieder wird über die Wichtigkeit der Eisenbahn in Europa gesprochen. Die Interoperabilität, also die Überwindung der Barrieren wegen der Normenvielfalt wird als Thema wahrgenommen. Unterschiedliche Spurweiten sind die eine Fragestellung, eine andere ist die Energieversorgung der Fahrzeuge. Es bietet sich aber die Möglichkeit, ein einheitliches System zu den vorhandenen einzuführen und so die alten Systeme sanft abzulösen. Ein System, dass die Energie aus dem Gleisbereich mittels Induktion bezieht, kann in allen Ländern einheitlich eingeführt werden. Die Nutzung bei einer Europabahn ist zu prüfen. Konkret wird an der Induktionsübertragung bei Straßenbahnen gearbeitet. Einige Zeit war eine Neubau-Teststrecke in Dresden im Gespräch.
Zukunftsweisende Technologien sind nicht weiter zu behindern. Europa soll wieder Triebkraft bei neuen Verkehrssystemen sein. Magnetbahnsysteme und Luftschiffe sind eher zu fördern als Pkws. Elektromobile brauchen neue konstruktive Lösungen. (Zeitraum 24.07.2010 SE)

Verkehr |Organisation und Vernetzung|

Wir Europäer sollten mit der Bahn ohne technologische und organisatorische Bremsen unseren Kontinent bereisen können. Eine Eisenbahn-Institution ist nötig. Daneben haben natürlich die Regionalbahnen und regionalen Verkehrsgesellschaften weiterhin ihre Existenberechtigung. Sowohl Kontinentalisierung als auch Regionalisierung sind im Eisenbahnwesen sinnvoll. Das gilt für Strecken wie Fahrzeuge.
Verkehrsverbindungen nach Osten und Süden. Zur Zeit werden Verkehrsprojekte, die den Raum Sachsen betreffen, hinausgezögert. Nur Leipzig wird wegen der Verbindung zwischen Südwestdeutschland und Berlin in der nötigen Kapazität beachtet. Der ehemalige Leipziger Bürgermeister trug als Verkehrsminister dazu bei, daß die Barrieren nach Mittel-Osteuropa bestehen blieben. Eine Elektrifizierung steht aus, auch eine allgemeine Kapazitätserweiterung und schnellere sowie häufigere Verbindungen. Allerdings sollte bei der Elektrisierung auf die neue Entwicklung gemeinsamer Normen geachtet werden. (Europäisches Induktionsversorgungssystem) (Zeitraum 24.07.2010 SE)

Umweltpolitik | Energietechnologie

Nachhaltige Energieerzeugung, oft mit "Erneuerbare Energien" umschrieben, also in der Natur anfallende Kräfte (Wind, Wasser, Erdwärme) haben Vorrang. Fossile Rohstoffe sind zu schonen, zumal sie auch zur stofflichen Gewinnung interessant bleiben. Kernspaltung stellt auf Dauer ein zu großes Risiko dar. Dagegen sollte die Kernfusion weiterentwickelt werden. Dort sind die Risiken deutlich überschaubarer. Die Entwicklung der Wasserstofftechnologie ist weiterzuführen. Es ist denkbar, Trockengebiete mit Meerwasserentsalzung, solarenergetischer Wasserspaltung (in Wasserstoff) und Landwirtschaft zu verbinden.
Der größte Energieverbrauchsposten in Haushalten ist die Heizung! Dagegen fällt der Beleuchtungsaufwand recht gering aus. Ob ein Verbot von Glühlampen in der EU die Intention der Umweltschonung wirklich unterstützt, bezweifle ich. Stattdessen sollten neue energiesparende Leuchtmittel-Technologien (z.B. auf Halbleiterbasis mit Multifrequenzfunktion) durch die EU gefördert werden. Die Vorteile dieser Leuchtmittel werden natürlich die Glühlampen zurückdrängen.
Vernunft ist auch beim Energieverbrauch notwendig. Selbst wenn es eine unerschöpfliche Quelle gäbe, sinnloser Verbrauch hat immer unnötige Nebenwirkungen (Thermische Nebenproduktion). So sollte konsequent anfallende Wärme genutzt werden, auch im Hinblick auf saisonale Wärmespeicherung.
Beim 6. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten (27./28.03.2010) stellte ich meine Gedanken zum Saisonalen Großwärmespeicher Dresden Reick vor. Dabei geht es um die Verbindung von Erhalt eines Denkmals und einer umweltfreundlichen Wärmespeichertechnologie. Es ist zum Beispiel möglich, die Wärme des Sommers für den Winter aufzubewahren.
Weitere Informationen zu den Themen Medien und Verkehr (Pecha-Kucha-Nacht), sowie Umwelt (Saisonaler Großwärmespeicher) auf meiner Seite.   (Zeitraum 24.07.2010 SE)

Muttersprache Regelungen

EINLEITUNG 00
Es geht hier nicht darum, für die Nutzung von Esperanto zu werben, auch wenn ich dies allgemein gern tue. Ziel ist die Darstellung eines Lösungsweges für ein Problem in der deutschsprachigen Gesellschaft.
Zur Zeit wird die Geschlechterfrage gestellt. Man möchte eine sprachliche Gleichstellung erzielen und sich korrekt ausdrücken. Manche dieser nicht wirklich geregelten Regelungen haben einen provokativen Klang. Sicher, es gibt gewachsene sprachliche Ungerechtigkeiten. Das Leben selbst hat aber Wörter längst neu definiert. Man bedeutet eben nicht Mann. Was für alle Menschen gilt, sollte möglichst neutral sein. Was ist der Unterschied zwischen Studenten und Studierenden? Sind mit "Studierenden" eindeutig beide Geschlechter gemeint? Warum kommen in einem Satz dann Studierende und Absolventen vor? Sind das nicht Absolvierende und Absolvierendinnen? Es gibt Schüler und Schülerinnen. Gilt so eine Regel auch für Lernend(en)innen oder Studierend(en)innen? Es scheint, es wurde etwas herumprobiert und eine anders als die gewohnte Form bestimmt, ohne wirklich eine nachvollziehbare Regel zu suchen. Von mir aus kann die deutsche Sprache gern wie gewohnt benutzt werden, wenn aber eine Reform an der Zeit ist, dann sollte das bitte ordentlich geschehen.
Interessiert Sie ein tiefergehender Lösungsansatz, anders als die Ergebnisse der heutigen Versuche? Die folgenden Schritte zielen auf eine Lösung.


Schritt 01
Mit Esperanto lassen sich Wörter "bauen". Die Endung -o zeigt, daß es sich um ein Substantiv handelt. In der Mehrzahl wird noch ein -j angehängt. Auch existiert eine weibliche Nachsilbe, die uns Deutschen recht bekannt vorkommt. Frato ist ein Bruder, fratino ist eine Schwester. Und gefratinoj sind Geschwister. Selten verwendet wird die männliche Vorsilbe vir- (virbovo-Stier). Man heißt übrigens oni. Da oft beide Geschlechter gemeint werden, gibt man sich in Esperanto noch mit der aktuellen schon lange Zeit gültigen Regelung zufrieden. Hier beim Schritt 01 geht es ja nur um das Aufzeigen des heutigen Esperanto-Standes.
Wer Esperanto gut findet, kann sich gern intensiver dafür interessieren. Wer Esperanto nur als einen Weg zur Lösung der Geschlechterfrage sieht, kann hier trotzdem den nächsten Denkschritt gehen. Wer das nicht möchte, braucht sich dann mit mir nicht über die Form der deutschen Geschlechternennung streiten.


Schritt 02
Esperanto hat klare Regeln. Aber es gibt immer auch Versuche, nichtoffizielle Regelerweiterungen zu schaffen. Wie auch im Englischen soll z.B. eine geschlechtsneutrale 3. Person (es) benannt werden können.
Ein weiterer Vorschlag wäre im Fall eines nichtkonkretisierten Geschlechtes in der Einzahl die bereits in der Mehrzahl übliche Vorsilbe (ge-, gefratoj - Geschwister).
Als ich die in Esperanto gegebenen Vor- und Nachsilben und die Endungen in eine Tabelle eintrug, die dem Periodensystem ähnelt, fiel mir eine Leerstelle auf, dort wo unter der weiblichen Nachsilbe ein Platz für eine männliche besteht. Als Kosename für die Elternteile gibt es eine verniedlichende Nachsilbe (paĉjo für Väterchen, panjo für Mütterchen, Mama).

 

 allgemein

 Koseform

weiblich

 -in-

 -nj-

männlich

[-iĉ-]

 -ĉj-

Hier läßt sich also eine bereits vorhandene Form herauslösen und weiterentwickeln! Ich füllte also diese Leerstelle. Praktisch ist -iĉ eine Art Neuschöpfung, die sich an den vorhandenen Regeln für Kosenamen orientiert. Diese Silbe soll aber bereits bekannt sein. Auch, wenn sie nicht offiziell zu Esperanto gehört, könnte sie nach einer breiteren Einführung im Prinzip noch "nachgereicht" werden. Dies alles ist Spekulation und die Entwicklung von Esperanto ist nicht das Thema dieser Darstellung. Aber für die Lösung der deutschen Sprachenregelung ist das hier gezeigte Weiterdenken notwendig.
Wer jetzt noch bereit ist, sich mit der Frage zu befassen, bekommt im nächsten Schritt praktikable Vorschläge.


Schritt 03
Sprache ist nicht zum provozieren da, sondern zum gebrauchen. Darum muß eine Regelung durchdacht und für Anwender freundlich sein. Deutsch ist längst nicht so regelmäßig wie Esperanto. Also kann nicht in jedem Fall auf eine konstante Sprachform bestanden werden. Doch Regeln lassen sich für die Geschlechter-Anwendung natürlich auch im Deutschen finden. Da es dabei oft recht willkürlich und nach jeweiligem Geschmack zugeht, werden hier von einer engen Form auch abweichende Beispiele vorgestellt.
Grundsätzlich geht es hier um folgende Silben:  Ge- | -er | -in

Einzahl  | männlich weiblich undefiniert
bekannt der Student die Studentin  
neu bewertet      die StudentIn?
Vorschlag Regel der Studenter die Studentin das Gestudent
Vor. Ausnahme der Student    
       
Mehrzahl  |||| männlich weiblich undefiniert
bekannt die Studenten die Studentinnen die Studenten(schaft)
neu bewertet     die Studierenden
Vorschlag Regel die Studenteren die Studentinen die Gestudenten
Vor. Ausnahme die Studenten die Studentinnen  

de.wikipedia.org/wiki Student Sprachliche Aspekte
Ausnahmevariante(n) sind Annäherungen an die gewohnte Form.

Einzahl  | männlich weiblich undefiniert
bekannt der Gärtner die Gärtnerin  
neu bewertet       
Vorschlag Regel der Gärtner die Gärtnin das Gegärtner
Vor. Ausnahme   die Gärtnerin  
       
Mehrzahl  |||| männlich weiblich undefiniert
bekannt die Gärtner die Gärtnerinnen  
neu bewertet       
Vorschlag Regel die Gärtneren die Gärtninen die Gegärtnen
Vor. Ausnahme   die Gärtnerinen die Gegärtneren
    die Gärtnerinnen  

Ist der Ansatz nachvollziehbar? Mit weniger Mut läßt sich jedenfalls keine wirkliche Reform machen. 


Schritt 04
Jetzt liegt es an den aufgeschlossenen Lesern, ob sie eine Veränderung der deutschen Sprache überhaupt wünschen, ob sie es so tun wollen wie es gerade in manchen Gruppen der Gesellschaft üblich ist, oder ob sie den hier vorgeschlagenen Weg einer geordneten Reform sinnvoll finden. Dann könnten wir uns für eine Realisierung einsetzen.
Wenn ich wollte, könnte ich hier noch weitere Ungereimtheiten wie die im Deutschen übliche Worttrennung innerhalb von Silben oder die Aussprache des Wortes Quarantäne beklagen. Am Beispiel der geschlechterbezogenen Benennung zeigt sich, daß selbst "deutschsprachliche" Fragen einen Zweig bei EDE haben könnten. 20200221SE


 


Dr. Phil. Eugen Macko (EDE)
eo.wikipedia.org Eugen Macko

 

 


©
Quelle:
commons.wikimedia.org/wiki/ Eugen Macko.jpg
Eugen Macko CC BY-SA 3.0 commons.wikimedia.org

Bearbeitung: St.Eitner 20191007

edexlingkompar edexeuroidenti edexstatsituacio edexstatsitucelo
Eugen Macko hält Verbindungen zu verschiedenen Esperanto-thematiserenden Organisationen. Das liegt schon an seinem Entwicklungsweg über Landesgrenzen hinweg. Neben Deutschland ist er auch im südöstlichen Europa aktiv. Eugen Macko ist Vizepräsident auf der EDE-Föderations-Ebene und kandidierte in Deutschland für die Europawahlen 2009, 2014 und 2019. Als studierter Konstrukteur und Philosoph verfasst er Schriften. Hier werden die Themen
"Kulturökologie und neues Denken",
"Europa braucht internationale Demokratie" sowie 
"Für das Zusammenbleiben der Europäischen Union ist Esperanto notwendig"
etwas näher betrachtet. Einige sprachliche Anpassungen wurden vorgenommen.
2019100720191208SE


Kulturökologie und neues Denken (18.04.2015) 
Neue Entwicklungen brauchen ein neues Denken. Die Realität der begrenzten Ressourcen mit der Gefahr der Überforderung der Umwelt brachte die Naturökologie ins allgemeine Bewußtsein. Da es verschiedene Interessen in den Gesellschaften gibt, wurde das Thema Teil der Politik. Es entstanden "sogar politisch ökologische Parteien."
Die meisten wissenschaftlichen Begriffe stammen aus den Altgriechischen. " .... griechisch bedeutet Ökologie das Bewirtschaften eines Hauses." "nur bei der Ökologie soll auch die optimale Menge der benutzten Materialien bedacht werden".
"Als Neues kam zu diesem Begriff, dass wir die Häuslichkeit der Erde als ganzes erfahren haben. Nach dem alten klassisch-griechischen Denken, war nur unser eigenes Haus wichtig."
So war es ein großer Schock ".... als sich gezeigt hat, dass die menschliche Gesellschaft nicht mehr in dialektischen Gegensätzen, nach dem alten klassischen Muster zu trennen ist. Weil das Ganze gefährdet ist." Also ist das ganze Denken zu ändern.
In der Philosophie gab es ein Problembewußtsein bereits vor mehr als 100 Jahren. Da die Auswirkungen verzögert eintreten, werden sich auch erst jetzt die Gesellschaften darüber bewußt.
Ein neues dialogisches Denken wurde notwendig wie ein dialogisches Verhältnis zur Natur.
"Wissenschaftlich bewiesenes Faktum ist, dass der Mensch für sein Überleben die Natur braucht. Sein Verhältnis genügt nicht mehr nur in der Ausnützung, sondern es muss auch die Nachhaltigkeit bedacht werden."
Man erkennt nun, wie notwendig eine lebensfähige Natur eine Verschiedenheit braucht. "D.h.: Das Denken muss geändert werden. Weil die klassische Denkweise ist nicht fähig die aktuellen Probleme zu lösen."
"Aber der Mensch hat nicht nur seine Natur und braucht nicht nur natürliche Umgebung, .. sondern .. auch sein sozio-kulturelles Medium." 
Der Blick aus unterschiedlichen kulturellen Richtungen hilft bei der geistigen Weiterentwicklung der Menschheit. Menschen brauchen also eine durch Verschiedenheit lebensfähige Natur genauso wie eine durch kulturelle Verschiedenheit ermöglichte geistige Weiterentwicklung.
"Deshalb ist Kulturökologie die Bewahrung und Schutz der kulturellen Vielfalt, sowie Naturökologie der Schutz und die Bewahrung der Verschiedenheit der natürlichen Umgebung ist.
"Die Wissenschaft beschäftigt sich erst relativ kurze Zeit mit der Kulturökologie und den Problemen um sie herum." Aber dieses Denken, diese "heimliche Inter-Sphäre" existiert innerhalb der Esperanto-Kreise schon seit Beginn. Schließlich sind dort ja eher Reformdenker anzutreffen.


"Was sind die Aufgaben der Kulturökologie?"
1. Kulturelle und sprachliche Verschiedenheit in der Welt schützen. ""
2. Kulturelle Freiheit vor den aggressiven Kulturen schützen. ""
3. Schutz der Umgebung vor Kulturspam. ""
Eine konzentrierte Beachtung von wesentlichen Kulturqualitäten wird durch "Kulturspam" verhindert.
"Die Aufgabe der Kulturökologie wäre" diese dialektischen Gegensätze dialogisch zu lösen, "mit dem Bewusstsein der existenziellen Notwendigkeit der Verschiedenheit, um die Weiterentwicklung der Menschheit zu ermöglichen."


Kulturökologische Klärung einiger soziokultureller Beziehungen ""
1. Humanwissenschaften haben die soziale Abhängigkeit des menschlichen Daseins bewiesen ""
2. Gegenwärtig hat das Individuum in der Gesellschaft das Recht, sich frei zu entscheiden, an welchem Kultureinfluss es teilhaben will ""
3. Alles das ist Kulturspam für eine Person was er/sie nicht verstehen kann ""
4. Anständig wäre öffentlich nur in eine Sprache zu sprechen welche jede in der Umgebung versteht.
- "Das Problem zeigt sich in internationaler Umgebung, wenn sich verschiedene Sprachen Sprechende im gleichen Raum befinden." ""
- "z.B. wäre mit Esperanto die allgemeinste und demokratischste Lösung zu erreichen, wenn in den gleichen Raum verschiedene Muttersprachen Sprechende zusammenkommen." ""


Entwicklung des Verständnisses der Kulturökologie
"Nach der klassischen Definition, ist Kulturökologie nur Teilgebiet der Ethnologie, welche die gesellschaftlichen Zusammenhänge zur natürlichen Umgebung untersuchen soll. D. h. der Mensch soll sich in erster Linie gegen die Natur behaupten, was in der Gegenwart überhaupt nicht mehr genügt." ""
Aus heutiger Kulturökologischer Sicht wird der Unterschied zwischen den Denkweisen deutlich:
- dem aktuellen neuen dialogischen Denken, in dem "Bewahrung und Schutz der Umgebung" im Zentrum stehen und
- "dem altklassischen dialektischen, nach dem die Behauptung und der Kampf gegen die Natur, im Vordergrund stand."
"Kulturökologie ist eine selbstständig-aktuelle Wissenschaft geworden, welche die dialogischen Beziehungen zwischen den Kulturen, ihren Einfluss zueinander und ihre notwendige Verschiedenheit untersuchen soll." Und zu der kulturellen Verschiedenheit gehört in der Folge auch die sprachliche Verschiedenheit.
J. H. Steward, Begründer der modernen Ökologie, definiert allgemein: "Kulturökologie ist die Untersuchung von Prozessen, in denen sich die Gesellschaft an die Umgebung gewöhnt." ""
Für die Kulturökologie bedeutet das auch: "Die menschliche Umwelt ist lebensfähig, (nach den neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen der Biologie, Soziologie, Psychologie, Politologie, u. s .w.) nur wenn sie die natürliche und kulturelle Verschiedenheit verbindet." ""
"Der klassische Begriff der Ökologie ist mit der klassisch wissenschaftliche Denkweise der Biologie und Darwinismus eng verbunden. Nach dem sich der Mensch in der Natur und auch gegen andere Menschen durchkämpfen und behaupten muss." ""
Tatsächlich drehte die moderne Ökologie "diese Maxime völlig um. Der Mensch soll sich nicht mehr gegen die Natur behaupten und kämpfen, sondern sie schützen und bewahren, hörend und beobachtend (was schon immer wesentlich für die Wissenschaft war) im dialogischen Verhältnis lernen von ihr."
"So hat sich die alte, klassisch wissenschaftliche Denkweise, in die neue, dialogische Denkweise in der Ökologie erkennbar umgewandelt"
"Ökologie, Naturökologie, Kulturökologie, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Sozialgerechtigkeit und dialogisch neues Denken. All diese Begriffe sind in der Gegenwart miteinander eng verbunden. Und Esperanto ist seit seiner Entstehung in nachhaltiger Beziehung mit all diesen Begriffen und Prozessen."
20191008SE (z.T. zitiert und sprachlich überarbeitet, ""-Zitat leicht verändert)


Europa braucht internationale Demokratie (25.05.2015) 
- Und die Internationale Demokratie die internationale neutrale Sprache ""
Eugen Macko setzt voraus, daß "die Demokratie nach den geschichtlichen Erfahrungen die beste Form gesellschaftlich-politischen Zusammenlebens ist." Auch wenn sie nicht perfekt ist, so hat sie sich seit Beginn in der Antike bis heute weiterentwickeln können.
"Internationale Demokratie gab es bis jetzt noch nie und nirgendwo. Nun hat Europa ein Zeitpunkt erreicht, in der internationale Demokratie notwendig geworden ist und in der Europäischen Union auch die politisch-strukturellen Voraussetzungen vorhanden sind, sie aufzubauen." Die Zukunft wird zeigen, welche Form an besten geeignet ist.
Fortschritte gab es zwischen den Anfängen bei den Griechen mit Sklaverei und Mittelalter, dann weiter mit der Aufklärung "wo sich die Menschenrechte bis zu revolutionäre Forderungen in ganz Europa entwickeln konnten". In der Entwicklung der USA gab es neue Freiräume. Postuliert wurde dort aber auch eine US-Nationalsprache, die international undemokratisch ist.
Jetzt ist in der EU wieder Zeit für Weiterentwicklungen. Probleme mit Griechenland zeigten, daß eine internationale Demokratie so noch nicht funktioniert.
Europa war in der Geschichte schon immer in sich selbst international. "Sind alle Beziehungen zwischen Völkern und Staaten international?" Oft waren die Beziehungen "konkurrierend bis kriegerisch". Die Demokratie brauchte viel Zeit, um sich zu etablieren. Nur Staaten mit funktionierender Demokratie können der EU angehören. Menschenrechte werden voll akzeptiert. Aber im Alltag funktioniert die internationale Demokratie nicht. Real funktionieren kann sie nur dann, wenn sich die Menschern verschiedener Völker miteinander verständigen können. Notwendig ist dafür eine "für jeden verständliche gemeinsame Sprache. Die Frage ist nun; welche Sprache?"
Wenn die EU für Demokratie steht, braucht sie auch einen demokratisch gemeinsame Sprache. Sie kann nicht Nationalsprache eines Mitglieds sein. Trotzdem ist ein gemeinsamer Charakter wichtig.
Exotisch und schwierig wären Sprachen wie japanisch oder chinesisch und europäische Nationalsprachen würden das jeweilige Volk zu sehr bevorzugen. Das wäre nicht demokratisch.
"Aber, diese demokratische Sprache existiert jetzt schon seit 125 Jahren. Sie heißt Esperanto." Damals war das Gewicht Europas in der Welt größer und man sah diese Situation aus "altgriechischer Denkweise" heraus. Diese Zeiten sind nun vorbei. Wir haben es erkannt, Europa ist nur eine Halbinsel mit ein paar politisch nur noch kleinen Mächten.
"Die EU entstand als Folge von neuen, internationalen Denkweise, die national verschiedenen Mächte in Europa Union zu vereinigen, in dem sie in der Welt politisch und wirtschaftlich konkurrieren könnten. Und diese inter-nationale Denkweise ist schon immer wesentlich für Esperanto." In dieser langen Zeit konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden, die aus der alten klassisch dialektischen Denkweise heraus nicht gedacht und weitergedacht werden können. Solche internationalen Bereiche sind "sozialpsychologische Genesungen, dialogische Geschichtswissenschaftliche und Interlinguistische Erkenntnisse, usw." ""
Der Gebrauch von Esperanto trägt das notwendige "neue Denken" und den Geist der internationalen Gemeinschaft in sich. Das neue dialogische Denken würde in einem Fach Esperanto an den Schulen Europas mitvermittelt. Über "die Methode des reziproken Erkennens von Menschen aus verschiedensprachigen Völkern" könnten die Schüler andere Menschen anderer Völker "nicht nur als konkurrierenden Gegner, sondern als Mitmenschen" ansehen (Zamenhof 1.Esperanto-Weltkongreß 1905).
Auf die linguisitischen Vorteile geht Eugen Macko hier nicht ein, dafür aber auf die sozio-politischen und sozio-psychologischen. Sie kommen bei Diskussionen zu kurz. "Weil der große Anteil der Esperantisten nicht gern politisiert, obwohl in der Außenwelt Esperanto als politische Bewegung erscheint, wollen dies die Esperantisten wahrnehmen oder nicht."
Der Vortrag handelt von nichtfunktionierender internationaler Demokratie in der EU. Doch ohne diese Grundlagen kann die EU nicht auf Dauer funktionieren und zu einem Vereinigten Europa werden.
Das Problem mit dem heutigen Griechenland ist "das falsche Verständnis und Nichtverständnis der Demokratie". Es ist eine "neugriechische Tragödie", die in der altgriechischen Tragödie angelegt ist: "die Helden schauen nicht um sich herum, sondern stolzieren nur mit der eigenen Individualität über alles" hinweg. "Dieses Verhalten und Denkweise bremst praktisch den ganzen Balkan, die Wiege der europäischen Kultur und Zivilisation." Und "jetzt droht die Gefahr der Zerstörung".
"Die Überzeugung über den Besitz der Wahrheit und die heroische Bereitschaft sie stolz zu verteidigen, macht das dialogische Erkenntnis des andersartigen und das Einsehen vom eigenen Fehler unmöglich." Wir Europäer sind nicht frei von der alten Denkweise. "Demokratie bedeutet in diesem Sinne, Zeit lassen für die soziale Entwicklung. D.h. lernen aus den Fehlern, zum Verbessern den allgemeinen sozialen Wohlstand."
Was Demokratie ist wird unterschiedlich verstanden. Es gibt zeitliche Schwankungen und gegenläufige Prozesse. Zu große Erwartungen werden enttäuscht. Auch den Mißbrauch der Demokratie gibt es. Nicht jede Meinung ist hilfreich. Vernunft sollte bei allem dabei sein, wenn Vorschläge durchdacht werden. Sie sollten "wissenschaftlich begründet sein, im besten Wissen, Gewissen und Bewusstsein der Zeit."
Die absolute Wahrheit hat niemand bei sich und die Sicht auf sie ändert sich gerade in der Politik. Letztlich sollen die Bürger verschiedener Völker in der EU gemeinsam "auf dem höchsten Niveau der Demokratie der europäischen inter-national-ität" entscheiden. Natürlich brauchen auch alle Richtungsfestlegungen in der Politik ihre Zeit, damit sie wirken können. Es gibt verschiedene Formen der Demokratie, z.B. "Marktkonforme Demokratie" oder "Demokratiekonformer Markt"
Immer ist "ein genügend breit entwickeltes Bewusstsein der Europäer notwendig." Und gerade dieses internationale Bewusstsein hat ein sehr niedriges Niveau. "Die große Mehrheit der europäischen Völker und auch ihre Politiker sind noch im nationalen Bewusstsein des letzten Jahrhunderts geblieben." Der eigene Wohlstand und der des eigenen Volkes stehen im Mittelpunkt. Man blieb beim Denken der den Dynastien folgenden Nationaldemokratien stehen. Die "notwendige Weiterentwicklung zum internationalen Bewusstsein in der EU" fand nicht statt.
Allerdings gab es bereits im 19. Jahrhundert modernere sozial-ökonomische politische Bewegungen. Früh im 20. Jahrhundert "ohne internationale Erfahrung, fielen sie in die nationalen-sozialistischen Praktiken zurück". "" Diese politisch schwierigen Zeiten überlebte eine kleine internationale Bewegung. Sie "entwickelt sich weiter, in der für sie günstige Zeitalter des Internets." Weiterhin wird "die neutrale Lösung des internationalen Sprachproblems" durch die Esperantobewegung verbreitet und angeboten. "Ihre Aktualität wächst politisch mit ihrem Lösungsvorschlag, beim zur Zeit grundsätzlichsten Problem der Internationalität in der EU." ""
Esperanto wurde durchaus immer auch von Prominenten unterstützt. Man braucht die Sprache nicht zu beherrschen und kann doch etwas dafür tun. Im Europawahljahr 2004 wurde EDE "von französischen Humanisten und Esperantisten" gegründet. 2009 geschah dies in Deutschland. "Höchstwahrscheinlich in diesen Wahlen hat die Werbung für Esperanto in seiner Geschichte am zahlreichsten das äußere Publikum in kürzester Zeit erreichen können." "" Weitere Gründungen erfolgten 2009 in Ungarn und 2010 in Polen. Unter polnischen Parlamentariern bildete sich eine kleine Esperanto-Unterstützergruppe. Demokratische Humanisten aus verschiedenen Ländern hatten inzwischen vor, mit EDE zusammenzuarbeiten.
EDE hat als politisches Ziel, die fortschrittlich denkenden Menschen Europas zu vereinigen, die es schafften, "auf irgendeine Weise internationales Bewusstsein erreicht" zu haben. Je nach nationalem Wahlgesetz möchte EDE mit dem "gemeinsam ausgearbeiteten Programmvorschlag" an der EU-Wahl teilnehmen. Dies schien in einigen Ländern für 2014 nicht utopisch zu sein. Über Wahlen kann das Publikum politisch erreicht werden und auf das "Problem der internationalen Demokratie" und auf die Internationalen Sprache aufmerksam gemacht werden. Politikern kann die Notwendigkeit eines neuen Denkens und Handelns in der geschichtlich neu entstandenen internationalen Situation nahegebracht werden.
"Deshalb sagen wir in der EDE:
Europa braucht internationale Demokratie und internationale Demokratie braucht international demokratische Sprache."
20191013SE (z.T. zitiert und sprachlich überarbeitet, ""-Zitat leicht verändert)


Für das Zusammenbleiben der Europäischen Union ist Esperanto notwendig (16.04.2018) 
Eugen Macko fasst einige politische Gedanken in zehn Punkten zusammen.
 1.
"Zur Zeit kriselt es in der Europäischen Union. Das hat verschiedene Gründe." Ob auch die "Demokratie Kriselt?" Das Problem hat zwei Seiten.
"Einerseits, die letzten Wahlen in den Nationalstaaten geschahen nach demokratischen Prinzipien.
Andererseits, gerade diese Ergebnisse gefährden das Zusammenbleiben der EU."
Wir (Europa-Demokratie-Esperanto) befassen uns seit mehr als 15 Jahren mit dem Problem.
"Demokratie ja. Aber welche Demokratie? Ob die nationale Demokratie schon genügt?"
Die andere Demokratieebene ist die Internationale Demokratie, auf deren Notwendigkeit EDE als zentrale Aufgabe hinzuweisen hat. Was den Unterschied zwischen beiden Demokratien ausmacht, ist schwer zu vermitteln und wird oft nicht verstanden. Um so größer sind die Hindernisse, die Problematik durch höhere Bekanntheit in einer Öffentlichkeit anzusprechen. Obwohl es von historischen Fakten unterstützte Argumente gibt, haben "nationaldemokratisch gewählte Regierungen, geschichtlich schon in voller Überzeugung der Wahrheit, Kriegskatastrophen verursacht".
 2.
"Die EU ist gerade deshalb gegründet worden, dass diese Kriegskatastrophe sich nicht wiederholen kann. Und nun, wie ist jetzt die Situation? Auch in den Gründerstaaten der EU verstärken sich die Nationalparteien." Dies darf in der EU nicht wieder geschehen! "Warum geschah es trotzdem? Wir in der EDE haben die Antwort darauf: Weil die Internationale Demokratie nicht gut genug funktioniert. .... Zwar behaupten die Führer der Nationalstaaten, dass sie nach den Wahlwünschen des eigenen Volkes handeln. Aber die Völker in der EU denken hauptsächlich nur national beschränkt." ""
Die Antwort u.a. von EDE heißt: "Das Volk lerne Esperanto!
Und danach folgt auch die politische Aufgabe: Esperanto soll in den Schulen eingeführt werden, so dass die Bürger vom Anfang an unmittelbaren Zugang zur Internationalen Demokratie haben.
Weil Esperanto nicht nur eine Sprache ist, sondern auch geistige Vorbereitung auf Internationalität. Es befähigt den Lernenden zum dialogischen Denken, was in der jetzigen Zeit der Globalisierung auch weltweit notwendig ist." "" 
 3.
"Die nationalistischen Rückstände der Vergangenheit bedrohen das Zusammenbleiben der EU: ... die Nationen (müssen) im dialogischen Verhältnis zu den anderen stehen. Weil die EU nur in einer dialogisch internationalen Gemeinsamkeit .... existieren kann." ""
"Tatsächlich, in der EU existieren viele Probleme, aber das größte ist mit Esperanto lösbar. Wirklich?... Ist das nicht bombastisch übertrieben?" Aber warum geschieht eine international demokratische Politik nicht zufriedenstellend? "Die wichtigsten Störfaktoren kommen aus der Geschichte des Nationalismus. Diese müssen grundsätzlich überwunden werden, so dass die EU sich ungestört mit Lösungen befassen kann.
Und dieser Weg befindet sich voll im Einklang mit der Geschichte des Esperanto.
In diesem Bereich brauchen sich die Esperantisten nicht zurückhalten! Nirgendwo in der 130-jährigen Geschichte sind die verwendbaren Tatsachen so klar zu finden, welche für die Lösung des wichtigsten Problems in der EU notwendig sind, als bei Esperanto.
Nicht nur, daß Sprachprobleme gelöst werden können, sondern was auch sehr wichtig ist: Gelernt und praktisch gebraucht wird der dialogische Umgang, welcher im aufrichtig offenen und demokratisch internationalen Zusammenleben von verschiedenen Völkern existenziell notwendig ist." ""
 4.
"Die Probleme, welche in der Gegenwart die EU bedrohen, kommen aus der Tiefe der Geschichte – Probleme, die ihren kritischen Zustand jetzt generell auch in anderen Bereichen die Welt erreicht haben. .... in der neuen politischen Konstruktion der EU .... erscheinen dieses transparent ...." Probleme, welche bis jetzt in der Klassik gar nicht existierten und nach der alten Methode auch nicht lösbar sind. Ganz neue Problemsituationen verlangen ganz neue Lösungsverfahren. Diese Probleme haben sich erst" in ihrer vollen Bedeutung "in der europäischen Politik der neueren Nachkriegszeit gezeigt. Vorher wurden die Missverständnisse zwischen den Völkern und Staaten kriegerisch gelöst. Diese Alternative ist jetzt hier nicht mehr möglich.
Die Lösungen müssen jetzt aus der Politik kommen. Aber dafür sind fähige Politiker für internationale Dialoge notwendig.
Eine Situation entstand in der Welt, welche für" die gesellschaftliche Entwicklung "der EU unmittelbar entscheidend ist, die aber bis jetzt in der Geschichte noch neu und unbekannt ist.
Deshalb fehlt jede Erfahrung für die Lösungshilfe." Die Geschichte kann Hinweise geben", um den Weg für das richtige Weitergehen zu finden. Dieser neue Weg entstand am frühesten in der Kunst, als sie die Klassik überwand.
Bald sah auch das "neue Denken" in der Philosophie die sich schon am Anfang des 20. Jhd. anbahnende militärische Katastrophe voraus, welche in der klassischen Ethik begründet war.
Gleichzeitig erschien auch Esperanto mit einem konkretem Vorschlag, die klassischen Sprachgegensätze zu lösen.
Bedauerlicherweise sind beide geistige Bewegungen bis auf den heutigen Tag nicht genügend verstanden und ihre Wichtigkeit nicht erkannt worden." ""
 5.
"Zwei geschichtlich wichtige Entwicklungserkenntnisse anzuwenden blieb aus.
Erstens; das dialogische Denken ist nicht konsequent genug angewendet worden in den politischen Dialogen, und
Zweitens; das Erkennen der Sprachprobleme in den internationalen Beziehungen war mangelhaft.
Dazu kam die fehlenden Fähigkeit bei Politikern zeit-adäquat zu handeln. Die meisten blieben in klassischen Werten der Vergangenheit hängen, ohne Bewusstwerdung der neuen Situation, in welcher sich die EU konkret befindet.
Obwohl in der Realität, faktisch mit der Globalisierung, die national beschränkte Denkweise schon überwunden und in der EU diese Erkenntnis schon existenznotwendig geworden ist, fehlen bedauerlicherweise noch solche Politiker, welche diesen Zustand bewusst beherrschen würden.
Die meisten kämpfen noch für die Interessen der eigenen Nation und Staat, oft gegen die europäische Gemeinschaft.
Diese national beschränkten Politiker nutzen die Demokratie aus und nennen ihr eigenes Vorgehen trotzdem demokratisch. Dazu scheint es oft so, als ob sie das Volk populistisch unterstützt und sie somit nur die Erfüllung des Willens des eigenen Volkes betonen." ""
 6.
"Der Fehler liegt beim Nichtverstehen der Demokratie in ihrer Entwicklung.
Die Nationaldemokratie ist schon mehr als 70 Jahren überwunden. Gleichzeitig hat sich auch die Notwendigkeit des neuen dialogischen Denkens gezeigt, welche damals angefangen hat und andauert, ohne jedoch allgemein verstanden zu werden.
Dieses Nichtwissen zeigt sich fatal und aktuell in der EU, welches nun die Weiterentwicklung bremst." "" 
Nach dem klassischen Verständnis einer individuellen Sich-selbst-Bezogenheit ging die nationale Demokratie leicht zum Nationalismus über, der "in Europa schon bedeutend katastrophale Erfahrungen als Ergebnis hatte, aus denen wir lernen sollten. Nach dieser Erfahrung und deshalb, dass sich dies nicht mehr wiederholt, ist die EU entstanden." ""
Dies sollte heutzutage jeder Politiker mit Entscheidungsmacht wissen und im Bewusstsein haben. Ansonsten handelt es sich um einen Mangel an geschichtlicher Bildung "und persönlicher Unzulänglichkeit. Ohne diese Aufgeklärtheit sollte kein Politiker ein Recht haben, an irgendeiner politischen Tätigkeit teilzunehmen, wo von einem EU-Mitglieds-Land sachliche Kompetenz verlangt wird. Geschichtliche Kenntnis und Bewusstsein sind in der heutige Zeit Voraussetzung für jede aufrichtige Politik." ""
 7.
"Wer nicht fähig ist, zwischen der nationalen und internationalen Demokratie zu unterscheiden, diejenige/derjenige, soll kein Recht haben, politisch in der EU zu wirken
Weil die/derjenige dann nicht verstehen kann, was ein Dialog sein soll und folglich auch zum Dialog unfähig ist.
Aber dialogische Fähigkeit ist die erste Voraussetzung für die Politik in der EU.
Weil der Aufbau von Neuem mit Dialogen anfängt. Das Neue, welches auf diese Weise bis jetzt noch nie existierte, aber in der Gegenwart, in der Europäischen Union und in der Welt notwendig geworden ist.
Gleichzeitig geschah auch die Überwindung der Klassik, womit der Weg freigemacht wurde, zum Auslauf in die freie Weite. Befreit von den alten, gegensätzlich dialektischen Konstruktionen, befähigt für den Aufbau von weltweiten Dialogischen Beziehungen." ""
 8.
"Wie etwas Neues mit der internationalen Demokratie aufbauen, welche bis jetzt noch nie existierte? Wo doch bis jetzt richtige internationale Demokratie tatsächlich noch nie funktionieren konnte.
Internationalität selbst gab es schon lange in der Geschichte, zwischen verschiedenen Personen, Teilnehmern an verschiedenen Gemeinschaften (gesellschaftliche, religiöse, Interessen,… usw.)
Aber demokratische Internationalität war bis jetzt noch nie reell erreicht worden. Sie war nur ideologisch erwünscht. Welche z.B. beim letzten ideologischen Versuch des Internationalismus total scheiterte, deformiert in Nationalismus.
Dieses Fiasko fing auch schon an, in der EU zu erscheinen. Wie ist dies zu verhindern? Was machen, damit sich dies nicht wiederholt, damit die internationale Gemeinschaft der EU nicht nur irgendeine ideologische Wunschvorstellung bleibt?
Wo erscheint in der letzten neueren Historie diese Art und Weise, welche bei dem Aufbau von diesem Neuen fähig wäre zu helfen, auch aus der eigenen Entwicklungstradition?
Um nach diesen Lösungen zu suchen, müssen wir zuerst aus der klassisch-europäischen Geschichte lernen, wo sich die Grenzen unserer eigenen Denk- und Verhaltens-Weisen zeigen. Gerade jenes soll zuerst kritisch durchdacht werden, was für uns hochwertig erschien, für welches wir vorher bereit waren, uns auch mit höchsten Opfern zu verteidigen. Patriotismus, Heldenhaftigkeit, Staatsangehörigkeit, Volkszugehörigkeit, ...usw. Alle diese klassische Tugenden hören sich zur Zeit nach der Erfahrung der Tragödien in der neueren Geschichte ganz anders als noch einige tausend Jahre zuvor an, so wie sie noch von den alten Griechen übernommen wurden." ""
 9.
"Wir müssen akzeptieren, was in der Vergangenheit geschah, aber wir müssen aus der Geschichte lernen, bezogen auf die Forderungen der Gegenwart.
Heute sind diese klassischen Tugenden z.B. in der Europäischen Union ganz anders zu bewerten, als in den damaligen Nationalstaaten am Anfang des letzten Jahrhunderts.
Schon damals führte der absolute Glaube an diese Tugenden zur tragischen Katastrophe, welche aber wegen der damaligen Denkweise der überwiegenden Mehrheit des Volkes nicht zu vermeiden war. Nur wenige waren fähig, vorauszudenken und die gewohnten dialektisch-klassischen Kategorien zu verlassen. Unter diesen waren auch einige Esperantisten.
Vergessen wir nicht, dass Esperantisten schon immer bei der Avantgarde der Voraus-denkfähigen waren, welche auf die Kulmination der klassischen Denkweise und die Notwendigkeit des Neuen aufmerksam machten. Eindrucksvolles Beispiel ist L. Zamenhof selbst, der mit seiner neuen dialogischen Denkweise die künstliche* Internationale Sprache in die Wege geleitet hat, als die Überwindung und Befreiung von den Schranken der klassischen Linguistik. Darum ist Esperanto als dialogische Zusammensetzung von verschiedenen Sprachen die Überwindung der Klassik." "" 
10.
"Wie wichtig diese Denkweise wurde, hat sich erst in unserer Gegenwart gezeigt, mit der Notwendigkeit des neuen dialogischen Denkens in der Gesellschaft und in der Natur. Für die Weiterexistenz der Menschheit auf unseren Planeten.
Und für die Esperantisten ist es wichtig, dass das dialogische Denken selbst zum Wesen des Esperanto seit seinen Anfängen gehört. Was EDE speziell betrifft ist, dass das Dialogische Denken für die Erweiterung des politischen Wissens und Bewusstseins vorteilhaft ist .... Dafür ist politisches Handeln notwendig, welches EDE jetzt schon seit 15 Jahren in verschiedenen Europäischen Ländern ausübt. Diese Arbeit wollen wir fortsetzen und vor den EU Parlaments-Wahlen 2019 die Informationen intensivieren, um wieder an den Wahlen teilnehmen können.
Weil die Europäische Demokratie eine existentielle Notwendigkeit ist, welche auch weltweit die Menschlich-liberale Lebensweise beeinflusst. Diese kann gegenwärtig, inter-national aufrichtig, nur mit Esperanto erreicht werden.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Eugen Macko, Dr. Phil., Dipl. Ing., vic. Präs. von EDE-fed.

Was zusammenfassend zu sagen ist:
1. Überwiegend herrscht bei den Völkern der EU die" Denkweise in "nationaler Demokratie.
2. Um die Internationale Demokratie in der EU bewusst zu machen, ist Esperanto notwendig.
3. Politische Arbeit ist es, im demokratischen Interesse der Völker die Nutzung von Esperanto als internationale Sprache bekannt zu machen.
4. Diese Aufgabe zu erfüllen, hat sich die internationale politische Bewegung EDE zu eigen gemacht.
5. Aus diesen Fakten folgt: Esperanto ist notwendig für das Zusammenbleiben der EU." ""  
Nationaldemokratien haben sich mehrfach zu Nationaldiktaturen gewandelt. Die heutige EU hat zwar ein Parlament, aber die Teilnehmer (Wähler und Gewählte) haben hauptsächlich nationale Motive. Praktisch besteht die EU aus einer Reihe von -selbstsüchtigen- Nationalstaaten. Eine vielleicht nachvollziehbare Befürchtung ist, daß die EU zentralisiert werden könnte. So ist zumindest die Erfahrung bei Nationalstaaten. Eine Bewegung zurück zum Nationalen würde aber auch nur zum nationalen Zentralismus führen. Eine internationale demokratische Staatsorganisation ist für ein lebensfähiges Europa nötig. Wir sind darauf angewiesen. Eine Zentralisierung wäre ebenfalls auf europäischer Ebene schädlich. Nur ein funktionierender Ausgleich und Dialog kann diese internationale Demokratie entwickeln und bewahren. Dies wird nicht ohne die gemeinsame neutrale internationale Sprache Esperanto funktionieren. Daraus folgt ein europäisches Bewußtsein und die dialogische Fähigkeit, europäische Politik zu gestalten. Oder das Projekt des geeinten Europa ist in großer Gefahr.  
* künstliche Internationale Sprache - Begriff ist umstritten 
20191208SE (z.T. zitiert und sprachlich überarbeitet, ""-Zitat leicht verändert)

 


Linkbündel

Ausgewählte deutsche Beiträge (auch in Esperanto sowie Ungarisch) bei ipernity.com:


Kulturökologie und neues Denken (18.04.2015) 
Kulturekologio kaj nova pensado (18.04.2015)

Europa braucht internationale Demokratie (25.05.2015) 
Europo bezonas internacian demokration (27.05.2015)

Für das Zusammenbleiben der Europäischen Union ist Esperanto notwendig (16.04.2018) 
Por kunrestado de la Europa Unio necesas Esperanto (16.04.2018)
Az Európa Unio megmaradásához eszperantóra van szükség (16.04.2018)


  I. Teil der Vortragsreihe: Austria ist anders als es klassisch erscheint ""
Was könnte die Europäische Union aus der Geschichte
   des Vielvölkerstaates der Habsburgermonarchie lernen?
(28.11.2014)
Kion povus la Europa Unio lerni el la historio
   de la multpopola shtato de la Habsburgmonarhio?
(28.11.2014)

 II. Teil der Vortragsreihe
Die Nationalisierung vom Vielvölkerstaat Austria (06.03.2015)
Naciigho de la multpopola shtato Austrio (06.03.2015)

III. Teil der Vortragsreihe
Entwicklung des Internationalismus (25.09.2015)
Evoluo de la internacionalismo (25.09.2015)

Philosophische Grundgedanken zur EDE Wahlkampagne 2019 (22.06.2019)

Antwort-Kommentar auf die Kritik des Esperanto, aus dem Institut für Psycholinguistik
   bei der Ludwig Maximilians Universität in München
(14.06.2017)

Evidenta nekompreno la esperantecon de Prof. Selten (19.09.2016)

 


Weitere


Neben Personen und Vereinigungen, die sich unmittelbar für das geeinte Europa mit der notwendigen Esperanto-Komponente einsetzen, existieren auch wie bereits angeführt jeweils "reine" Esperantisten wie auch "Nur-Pro-Europäer" mit ihren Vereinigungen. Seit sich die politische Stimmung mehr erhitzt, sind seit Mitte der Zehner Jahre des 21. Jahrhunderts Proeuropäer vermehrt aktiv und medial sichtbarer. Leider ist bei jenen Esperanto so wie in der Frühzeit auch fast kein Thema, obwohl Europa anders nicht so recht funktionieren kann, wie schon mehrmals betont. Kurzzeitig flackert bei manchen kleinen neuen Parteien diese Idee auf, um im Normalfall vor der nächsten Wahl wieder zu verschwinden. Die Proeuropäer haben es ganz allgemein weiterhin schwerer als gedacht, zu Wort zu kommen. Sie vermeiden auch aus diesem Grund die Thematik der gemeinsamen neutralen Sprache, die letztlich Esperanto ist. Und sie sind wahrscheinlich eher froh, wenn sie hier nicht genannt werden.



Die gemeinsame Sprache ins Europaspiel zu bringen versuchte 1984 die
Europäische Föderalistische Partei EFP. Doch immer, wenn Esperanto nur ein Unterthema ist, wird es durch "Mehrheitsthemen" verdrängt!

Auf dieser Seite werden nur jene Vereinigungen aufgeführt, bei denen die Idee, welche auch EDE verfolgt, auf wirkliches Verständnis stößt. Diese Organisationen bauen im Allgemeinen auf eine gute Zusammenarbeit mit den Institutionen, doch ist man damit gleichsam weit weg von den Einwohnern Europas.
Aus diesen Vereinigungen heraus finden sich aber immer wieder einzelne Personen, die sich auf unsere Fragen einlassen.

Konkret sichtbar wird das auf einer Seite des Kreisverbandes Pirmasens der Europa-Union (zusammen mit JEF) von 2005 mit einem Link auf der Saarländischen Esperanto-Bund e.V.
die-europa-union.de
Lernen Sie Esperanto kennen - eine Sprache in ganz Europa
Ob es auch eine Initiative und Teilnahme innerhalb des gezeigten Wettbewerbs gab? Sicher wäre es ein passender Rahmen gewesen.
2019093020191018SE

Linkbündel

die-europa-union.de (web.archive.org) 
Europa-Union Rheinland-Pfalz e.V.
EUROPÄISCHER WETTBEWERB 2005
Europa in der Schule

 

 

Resumo


Man kann gern unterschiedliche Ansichten zu den Beiträgen der verschiedenen Personen haben und muß nicht mir allen Aussagen einverstanden sein. Als Diskussionsgundlage sind sie gut geeignet. Die Diskussion wird in Schüben immer wieder stattfinden, mindestens solange das Anliegen nicht verstanden wird. Das ist üblich und auch allen anderen Denkweisen geht es so.
Zum Glück nur einmal hörte ich die Ansicht, es gebe eine Esperanto-Elite. Eine "faire" Händlerin erzählte mir das aus einer gewissen Distanz heraus. Und ich staunte. Wen hat sie gemeint? Ich kenne soetwas nicht.
Inzwischen (2019) streitet sich die Gesellschaft um die Existenz und Handlungen diverser Eliten und deren möglicher Mitschuld an Problemen. Es gibt nicht die eine Elite. Bestimmte Bereiche sind elitär besetzt, die Politik, die Wissenschaft, die Kultur, die Medien, die Finanzkräftigen, ..... In solchen Gruppen herrschen sicher bestimmte Weltbilder vor. Vielleicht ist es dort sogar schwierig, mit abweichender Meinung durchzukommen. Beim Thema Esperanto verhält man sich jedenfalls zurückhaltend. Unter den Bessergebildeten mit höheren Abschlüssen gibt es eine Minderheit, die sich frei dazu äußert, genauso wie es in allen Schichten Beführworter gibt. Man hält leider Informationen eher klein, wie bei Reinhard Selten, einem EDE nahestehenden Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften. Esperanto scheint aus Sicht gewisser Eliten sein "Ausrutscher" zu sein. Ist Deutschland besonders Esperanto-resistent? Wichtig bleibt die Information, damit sich die allgemeine Kompetenz bessert.
EDE hat die Aufgabe, Theorie (Wissen) mit Praxis (Handeln) zu verbinden. Also weder nur Gedanken austauschen noch nur auf die Straße gehen. Es braucht das sichere Fundament genauso wie die Aktionen. Und bei allem ist die normale Vereins-/Parteiarbeit nicht zu vergessen. 
2019090220190930SE

Die Verlinkungen innerhalb von web.archive.org funktionieren nicht vollständig! Auch wenn sich die Verfasser zum Teil auf andere Organisationen als Europa-Demokratie-Esperanto beziehen, sind sie unseren Zielen doch nah.